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Pellworm Reisebericht – Perfekte Fahrradtour zu allen Highlights

Pellworm Reisebericht :
Die perfekte Fahrradtour zu allen Highlights der Nordsee-Insel

Sie gilt fast noch als Geheimtipp: Pellworm, die drittgrößte der nordfriesischen Inseln, liegt mitten im Nationalpark Wattenmeer und besticht durch unendliche Weiten, völlige Ruhe und maximale Entschleunigung. Hier ist die Welt noch in Ordnung, wie wir direkt bei der Ankunft feststellen. Wir nehmen dich mit auf eine Fahrradtour rund um Pellworm, die uns zu den Highlights dieser wunderbaren Insel führt. Los geht's!

Reisebericht Pellworm Fahrradtour Nordsee Insel Deutschland

Lage

Infos zur Reise

Land

Deutschland

Reisejahr

2020

Reisedauer

1 Tag

Letztes Update

08_2020

Kapitel 01 — Intro

Völlige Entschleunigung auf Pellworm

Die Insel Pellworm steht nicht bei vielen Urlaubern auf dem Programm, das wird bei der Ankunft schnell klar. Denn auch wenn sie als drittgrößte der nordfriesischen Inseln im Westen von Schleswig-Holstein gilt, ist sie mit einer Fläche von etwas über 40 km2 überschaubar – und gerade deshalb so gemütlich. Auf dem winzigen Eiland im Nationalpark Wattenmeer haben die Menschen noch Zeit und die Natur bestimmt den Rhythmus.

Pellworm besteht überwiegend aus dem Westteil der ehemaligen Insel Strand, die 1634 von einer immensen Flut zerstört wurde. Übrig geblieben sind neben Pellworm noch Nordstrand sowie einige der Halligen – „schwimmende Träume“, wie einst Theodor Storm diese kleinen Inseln mitten im Meer nannte. Bei Niedrigwasser sind sie zu Fuß durch das Watt zu erreichen. Wäre Pellworm nicht von einem hohen Deich umringt, hätte sich das Meer die Insel längst einverleibt – denn Pellworm liegt heute etwa einen Meter unter Normalnull. Deshalb gibt es auf der ganzen Insel auch keinen Sandstrand.

Absolute Idylle auf der Nordsee Insel Pellworm mit Leuchtturm
Wattenmeer aus der Luft
Das Wattenmeer aus der Luft
Nationalpark Wattenmeer aus der Luft von Pellworm mit Blick auf Hallig Hooge

Kapitel 02 — Fähre

Pellworm ist das perfekte Ziel für einen Tagesausflug – so kommst du hin!

Wenn du nicht gleich ein paar Tage auf Pellworm abschalten willst, eignet sich die Insel auf jeden Fall perfekt für einen Tagesausflug. Auch wenn die Insel nicht besonders groß ist, so sind die Wege zu Fuß doch etwas sehr weit. Deshalb eignet sich Pellworm hervorragend für eine ausgedehnte Fahrradtour. Die 28 Kilometer lange „Außendeichrunde“ führt dich einmal komplett rund um die Insel und automatisch zu fast allen Highlights von Pellworm. Um alles in Ruhe genießen zu können, brauchst du für diese Route mindestens 3-4 Stunden. Deshalb ist es sinnvoll, mit der Fähre am frühen Morgen oder Vormittag überzusetzen, damit du die Fähre am späten Nachmittag nicht verpasst.

Die Fähre nach Pellworm legt am kleinen Hafen in Nordstrand ab, westlich von Husum. Von St. Peter-Ording aus zum Beispiel erreichst du den Fähranleger in weniger als einer Stunde Autofahrt. Dein Auto parkst du gegen eine kleine Gebühr einfach am Hafen oder hinter dem Deich.

Die Überfahrt dauert ca. 35 Minuten und führt mitten durch das Wattenmeer, vorbei an Seehundbänken. Tickets kaufst du am besten direkt online bei der Reederei NPDG (Neue Pellwormer Dampfschiffahrts GmbH) (www.faehre-pellworm.de). Die Fahrpreise in 2020:

  • 13,50 Euro Hin- und Rückfahrt pro Erwachsener
  • 6,75 Euro Hin- und Rückfahrt pro Kind (6-14 Jahre)
  • 5,50 Euro Hin- und Rückfahrt pro Fahrrad
Pellworm mit dem Fahrrad entdecken
Der Himmel auf Pellworm ist höher als anderswo an der Nordsee
Fähre von Nordstrand nach Pellworm

Kapitel 03 — Start der Rundfahrt

Im Uhrzeigersinn rund um Pellworm

Auf Hafen von Pellworm angekommen, führt vom Fähranleger aus eine ca. ein Kilometer lange Stegstraße zur Insel. Mitunter pfeift der Wind hier ordentlich, aber das ist nunmal typisch für die Nordsee. Endlich auf Pellworm angekommen, wirst du direkt entschleunigt: Schafe grasen auf dem Deich, der Wind streicht über die Wiesen, ein Bauer fährt mit dem Trecker vorbei und grüßt mit einem zackigen „Moin“. Die Fahrradroute führt zunächst außen am Deich entlang (buten Diek, wie es auf plattdeusch heißt), vorbei an Küstenschwalben, die in den Salzwiesen brüten und an Schafen, die den Deich „mähen“. Immer im Blick: das Wattenmeer und die Hallig Süderoog.

Start der Pellworm Fahrrad Route ist am Deich
Unendliche Weite auf Pellworm
Pellworm lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad entdecken – ob außen am Deich oder innen entlang

Kapitel 04 — Pellwormer Leuchtturm

Pellwormer Leuchtturm

Schon nach wenigen Kilometern ist es an der Zeit, auf die Teerstraße hinter den Deich auszuweichen (binnen Diek), um das erste Highlight von Pellworm nicht zu verpassen: den Leuchtturm von Pellworm. Vor dem fast 40 Meter hohen, markanten Seezeichen breiten sich saftig-grüne Wiesen aus, auf denen unzählige Schafe und Kühe grasen. Damit ergibt sich das perfekte Bilderbuch-Motiv einer typisch friesischen Landschaft. Montag, Dienstag und Donnerstag nachmittag sind Führungen mit einem Leuchtturmwärter möglich, für die du dich allerdings vorab anmelden musst. Von der Galerie aus soll sich ein fantastischer Blick über Pellworm und das Wattenmeer bieten.

Leuchtturm von Pellworm
Was für eine Bilderbuch-Landschaft: Leuchtturm von Pellworm und die im Grünen eingebetten Häuser

Kapitel 05 — Rungholt-Museum

Zeitzeugen im Rungholt-Museum

Nur ein paar Kurven später lohnt ein Stopp am Rungholt-Museum, das für seine zahlreichen Funde aus dem Wattenmeer bekannt ist. Helmut Bahnsen, ursprünglich Fischer und Wasserbauer, hat ein kleines, privates Museum zum Thema "Untergegangene Kulturlandschaft" aufgebaut. Mit Akribie sammelt er seit 1971 Scherben und ähnliche Überbleibsel im Wattenmeer zusammen und stellt in seinem Museum Krüge, Becher und sogar eine alte Kuchenmulde in Hummerform zur Schau.

Kapitel 06 — Turmruine

Das Wahrzeichen von Pellworm: die Turmruine

Die Route führt uns weiter durch die Natur, bis wir im Westen das nächste Wahrzeichen von Pellworm erreichen: die alte Turmruine der Kirche St. Salvator aus dem späten 11. Jahrhundert. Der alte Backsteinturm hat dem sandigen Wattboden irgendwann um 1610 nicht mehr standhalten können und ist zum Teil eingestürzt. Die löchrige Wand bietet nun Vögeln ein neues Zuhause. Im Inneren der Kirche befindet sich eine Arp-Schnitger-Orgel aus dem Jahr 1711, die noch heute regelmäßig bei Konzerten zu hören ist. Höchste Zeit für eine kleine Pause in einem kleinen Hof-Café, das direkt vor der Kirche zum Verweilen einlädt.

Turmruine St. Salvator ist ein Wahrzeichen von Pellworm
Detail der Backstein Turmruine Pellworm
Die alte Backstein-Turmruine bietet heute den Vögeln ein neues Zuhause
Kirche St. Salvator auf Pellworm

Kapitel 07 — Windmühle

450 Jahre alte Windmühle ist ein Schmuckstück auf Pellworm

Im Norden von Pellworm beeindruckt die imposante Nordermühle, eine gut erhaltene Windmühle aus dem Jahr 1652. Der sogenannte Zwickstellholländer stand damals noch auf dem Deich. Heute hat sie ein neues Zuhause hinter dem neuen, rund acht Meter hohen Schutzwall.

Direkt auf der anderen Seite des Deichs lädt der Nordstrand (der eigentlich keiner ist) für eine weitere Pause ein. Wir breiten uns auf dem Rasen aus und genießen den weiten Blick über das Wattenmeer, bestaunen den hohen Himmel und schauen den Möwen und Küstenschwalben zu, wie sie im Wind tanzen.

Gleich hinter dem Deich beginnt der Nationalpark Wattenmeer
Nordermühle ist die bekannte Windmühle auf Pellworm

Kapitel 08 — Tammensiel

Endstation in Pellworms „Hauptstadt“ Tammensiel

Der letzte Streckenabschnitt entlang der Ostküste Pellworms verläuft etwas unspektakulärer. Die Fahrrad-Route verläuft durch einen kleinen Windpark im Nordosten und weiter zur „Vogelkoje“, die von 1905 bis 1946 dem Entenfang diente und heute als Schutzgebiet eine Oase der Ruhe und der Natur pur ist.

Schließlich erreichen wir die „Hauptstadt“ von Pellworm, Tammensiel. Der Hafen ist Heimat einer kleinen Krabbenkutter-Flotte, die regelmäßig frische Meeresfrüchte fängt und verkauft. Am späten Nachmittag sitzen die Fischer vor ihren Booten und flicken die Netze, damit sie wieder zum Auslaufen bereit werden. Hier endet unsere Pellworm-Umrundung mit dem Fahrrad.

Hafen von Tammensiel ist Heimat der Krabbenkutter-Flotte

Unsere Route / Highlights

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Kommentar von Deutschlandjäger |

Moin Rebecca, moin Hendrik,

herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht. Pellworm habe ich schon eine Weile auf dem Schirm, aber habe es leider noch nicht hingeschafft. Nachdem ich nun alle ostfriesischen Inseln durch habe, widme ich mich so langsam mal den nordfriesischen. :-)

LG Jan vom Deutschland-Reiseblog Deutschlandjäger
https://deutschlandjaeger.de/

Antwort von Hendrik

Moin Jan,

vielen Dank für deine Nachricht. Pellworm ist wirklich entschleunigend schön, wie übrigens auch Sankt Peter-Ording sein kann (aber nicht überall ist). In Corona-Zeiten, die uns stark an die Heimat bindet, stellen wir als Fernreisende plötzlich immer häufiger fest, wie wunderschön das eigene Land ist. Noch nie haben wir unsere Fahrräder so oft aus dem Schuppen geholt wie in diesem Jahr. Daher werden wir deinen sehr gut gemachten Reiseblog als Ideengeber für neue Ziele durchstöbern ;)

LG Hendrik & Rebecca

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