Chilenische Schweiz Reisebericht – 9 Highlights & Rundreise Tipps

Chilenische Schweiz Reisebericht:
9 Highlights, Tipps & Sehenswürdigkeiten für die Region von Pucón bis Puerto Montt

Die Chilenische Schweiz ist fast noch ein Geheimtipp im Süden Chiles – abseits der bekannten Touristenrouten wartet hier eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Saftig grüne Wiesen, tiefblaue Seen, schneebedeckte Vulkane und charmante Orte mit deutsch-schweizerischem Erbe machen jeden Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Begleite uns auf unserer Reise durch diese überraschend vielfältige Region und entdecke die besten Sehenswürdigkeiten der Chilenischen Schweiz.

Tags zu diesem Reiseziel

Reisebericht Chilenische Schweiz mit allen Sehenswürdigkeiten und Highlights

Lage & Route

Land

Chile

Anzahl Besuche

1x

Reisejahre

2026

Letztes Update

03.2026

Kurz & knackig — Unsere Meinung

„Grüne Wiesen, tiefblaue Seen, schneeweiße Vulkane und charmante Orte – abseits der üblichen Touristenpfade erleben wir hier unvergessliche Landschaften. Kein Wunder, dass viele Deutsche und Schweizer hierher auswandern.“

Inhaltsverzeichnis

01 — Intro

Die Chilenische Schweiz – ein noch wenig bekanntes Reiseziel in Chile

Nach zehn Tagen in der Atacama-Wüste bei knackiger Hitze freuen wir uns nun auf ein gemäßigtes Klima an unserem nächsten Chile-Ziel: der Chilenischen Schweiz. So wird die malerische Region im Kleinen Süden des Landes bezeichnet, die sich von Temuco bis nach Puerto Montt erstreckt. Saftig grüne Wiesen, dichte Wälder, tiefblaue Seen und schneebedeckte Vulkane prägen hier die Landschaft – ein Bild, das schnell an die Alpen erinnert.

Der Name „Chilenische Schweiz“ geht auf deutsche und schweizerische Einwanderer zurück, die sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in dieser Gegend niederließen. Die deutsch-schweizerische Architektur und Kultur ist allgegenwärtig. Orte wie Puerto Varas, Frutillar oder Puerto Octay zeigen bis heute Fachwerkhäuser, gepflegte Gärten und eine starke deutsch geprägte Tradition. Gerade diese Mischung aus alpiner Landschaft, Vulkanpanoramen und europäischem Erbe macht die „Chilenische Schweiz“ zu einer der überraschendsten Regionen Chiles, die bei vielen ausländischen Chile-Reisenden gar nicht auf der Bucketlist auftauchen.

Wir jedenfalls sind sehr gespannt! Noch vor Sonnenaufgang sitzen wir im Auto, lassen San Pedro im Rückspiegel kleiner und den roten Feuerball am Horizont immer größer werden. Von Calama fliegen wir mit Zwischenstopp über das chilenische Drehkreuz Santiago de Chile weiter nach Temuco. Wieder einmal erweist sich LATAM Airlines als äußerst pünktlich und zuverlässig!

02 — Pucón

Chiles Outdoor- und Wanderparadies Pucón

Wir holen unseren Mietwagen am Flughafen von Temuco ab. Die Etappe nach Pucón führt über schmale Landstraßen. Hier im Süden Chiles ist das Straßennetz ziemlich grobmaschig, entsprechend konzentriert sich der Verkehr auf wenige Verbindungen – und das sorgt für reichlich Verkehr. Spätestens in Villarrica sind die Straßen stark verstopft, und wir kämpfen uns im Zickzack durch den Ort.

Schließlich erreichen wir Pucón. Am Südufer des Lago Villarrica gelegen, ist es einer der bekanntesten Ferienorte im Süden Chiles. Die kleine Stadt wirkt auf den ersten Blick gemütlich und überschaubar – doch ihre spektakuläre Lage macht sie zu einem der beliebtesten Outdoor-Ziele des Landes. Über allem thront der perfekt geformte Vulkan Villarrica, dessen schneebedeckte Spitze von fast überall im Ort zu sehen ist.

Nachdem wir uns in unserem kleinen Boutique-Hotel außerhalb der Stadt eingerichtet haben, idyllisch im Wald gelegen, starten wir von hier aus unsere Ausflüge in die Umgebung.

Unser erstes Ziel ist der kleine Stadtstrand. Der Sand ist tiefschwarz – ein Überbleibsel der vulkanischen Vergangenheit der Region. Besonders an sonnigen Tagen entsteht ein faszinierender Kontrast zwischen dem dunklen Strand, den roten Sonnenschirmen und dem tiefblauen Wasser des Sees.

Trotz seines Rufs als Abenteuerzentrum ist Pucón kein hektischer Touristenort. Das Zentrum ist klein, die rechtwinklig angelegten Straßen sind gesäumt von hübschen Holzhäusern, Cafés und Restaurants. Wir lassen es uns im Restaurant „Trawen“ richtig gutgehen: Patagonia-Lammkeule, Beef Brisket mit Kartoffelpüree und dazu ein frisch gezapftes Local Beer.

Rund um Pucón gibt es unzählige Möglichkeiten für Aktivitäten: Baden und Kajakfahren in einem der vielen Seen, Wandern auf einem riesigen Angebot an Routen durch die weitläufige Natur, Rafting auf wilden Flüssen oder eine Besteigung des aktiven Vulkans Villarrica. Schnell merken wir, dass wir viel zu wenig Zeit für diesen Ort eingeplant haben. Aber wir können eben nicht alles sehen …

Zentrum von Pucón in der Chilenischen Schweiz
Zentrum von Pucón in der Chilenischen Schweiz
Pucón in der Chilenischen Schweiz
Zentrum von Pucón in der Chilenischen Schweiz
Strand von Pucón in der Chilenischen Schweiz

03 — Villarica Vulkan

Villarica Vulkan – Chiles aktiver Riese

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg zum 2.870 Meter hohen Villarrica, der oberhalb von Pucón thront. Mit seinem perfekten, schneebedeckten Kegel ist er ein weiterer „Bilderbuch-Vulkan“ Chiles. Zuletzt 2019 ausgebrochen, zählt er nach wie vor zu den aktivsten Vulkanen Südamerikas.

Wer fit ist und Zeit hat, kann den steilen Kegel im Rahmen einer geführten Tour bis zur Caldera erklimmen – je nach Route dauert die Wanderung mehrere Stunden. Oben angekommen soll der Blick in den Krater spektakulär sein. Alternativ starten vom kleinen Flughafen in Pucón Helikopter-Rundflüge, die allerdings recht kostspielig sind.

Wir entscheiden uns für die Wanderung zum „Mirador Los Crateres“ – eine sehr gute Wahl. Die offiziell als 4 km moderate Tour angegebene Route entpuppt sich schnell als 7 km langer, schweißtreibender Hike mit fast 400 Höhenmetern. Über Lavafelder, durch Bambus- und dichten Urwald führt der Weg stetig bergauf, immer wieder mit fantastischen Ausblicken auf den aktiven Vulkan, seine Lavafelder, den umliegenden See und die Bergwelt des Nationalparks. Am Ziel, dem Aussichtspunkt „Mirador Los Crateres“, stehen wir auf einer riesigen Lava-Blase und beobachten die dampfende Krateröffnung so nah wie möglich, ohne die komplette Gipfeltour zu machen. Nach rund 2,5 Stunden erreichen wir völlig durchgeschwitzt, aber überglücklich unser Auto – mit unvergesslichen Eindrücken und fantastischen Bildern im Gepäck.

Zufahrt zum Villarica Nationalpark in Pucón
Wanderung zum „Mirador Los Crateres“ am Villarica Vulkan
Ausblick während Wanderung zum „Mirador Los Crateres“ am Villarica Vulkan
Der Villarica Vulkan ist hockaktiv – der Rauch sorgt für etwas Nervenkitzel auf der Wanderung

04 — Lago Puyehue

Natur, Ruhe und ein paar perfekte Tage am Lago Puyehue

Nach den vielen aktiven Tagen in der Atacama-Wüste und rund um Pucón ist es höchste Zeit für eine Pause! Der Lago Puyehue, einer der großen Seen im Süden Chiles, ist dafür bestens geeignet. Hier haben wir uns eine kleine Cabin direkt am Wasser gemietet – eine von nur sechs einfachen, aber gut ausgestatteten Hütten. Mehr Abgeschiedenheit geht kaum: Wald, See, Berge – und vor allem kein Internet. Digital Detox für drei Tage.

Die Zeit verläuft angenehm ruhig und entschleunigt uns. Morgens springen wir direkt ins flache, klare Wasser, lesen ein gutes Buch auf unserer Veranda und paddeln später mit dem Kayak ein Stück entlang des Ufers. Am Abend wird ein kleines Lagerfeuer angezündet, dazu gibt es eine gute Flasche chilenischen Wein, während die Sonne langsam hinter den Bergen verschwindet. Viel mehr brauchen wir hier nicht – der Lago Puyehue ist der perfekte Ort, um einfach mal ein paar Tage abzuschalten.

Lago Puyehue
Lago Puyehue
Lago Puyehue
Lago Puyehue
Mit dem roten Kayak über den Lago Puyehue – absolute Ruhe und Abgeschiedenheit sind in der Chilenischen Schweiz garantiert!
Lago Puyehue

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05 — Puerto Octay

Puerto Octay – Deutsches Erbe am Llanquihue-See

Nach dieser schönen Pause freuen wir uns wieder auf Zivilisation! Der kleine Ort Puerto Octay liegt am Nordufer des Lago Llanquihue und wirkt fast wie ein Stück Mitteleuropa mitten in Chile. Die Umgebung erinnert stellenweise an eine Mischung aus Sauerland, Harz und Bayern – sanfte Hügel, grüne Wiesen und Bauernhöfe. Der Unterschied: Mittendrin tauchen immer wieder mächtige Vulkane auf.

Im Zentrum des Ortes fällt sofort die Parroquia San Agustín ins Auge. Die helle Kirche mit ihrem roten Dach gilt als Wahrzeichen von Puerto Octay und bildet vom Aussichtspunkt oberhalb der Stadt einen schönen Kontrast zum tiefblauen Lago Llanquihue im Hintergrund. Auf einem Bummel durch den Ort mit seinen kleinen Geschäften hinunter zum kleinen Hafen tauchen wir etwas tiefer in die wunderschöne Atmosphäre ein, die dieser Ort versprüht.

Auch landschaftlich lohnt sich ein kurzer Stopp: Direkt am Ortsausgang von Puerto Octay öffnet sich der Blick auf den perfekt geformten Vulkan Osorno, dessen schneebedeckter Kegel an den japanischen Fuji erinnert. Zusammen mit dem See zu seinen Füßen und den grünen Wiesen rechts und links ergibt sich spielend eines der klassischsten Postkartenmotive der Chilenischen Schweiz.

Puerto Octay mit der markanten Parroquia San Agustín
Vulkan Osorno von Puerto Octay
Direkt am Ortsausgang bietet sich dieser romantische Blick auf den Vulkan Osorno

06 — Frutillar

Zwischen Apfelstrudel, deutscher Geschichte und Vulkanpanorama: Frutillar

Ein paar Kilometer weiter entlang des Ufers des Lago Llanquihue erreichen wir als nächstes das Städtchen Frutillar – und sind schockverliebt! Der niedliche Ort wurde 1856 von deutschen Einwanderern gegründet, und auch wenn ihre Spuren sind bis heute überall sichtbar, so hat Frutillar einen ganz besonderen Charme.

Beim ausgiebigen Spaziergang durch den Ort stoßen wir immer wieder auf vertraut klingende Namen: „Frau Holles Bed & Breakfast“, „Omas Kuchenladen“ oder das „Kuchendorf“, wo wir uns einen warmen Apfelstrudel und einen Kaffee gönnen. Häuser im Stil der deutsch-schweizerischen Architektur aus den 60er Jahren, gepflegte Gärten und die ruhige Promenade am See verleihen Frutillar eine unvergleichliche Atmosphäre. Dazu kommt diese Kulisse: Überall vom Ufer des Sees ist der Vulkan Osorno perfekt sichtbar, wie er sich majestätisch aus der Landschaft über alles erhebt.

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz kommen wir zufällig mit einem älteren Herrn und seinem Enkel ins Gespräch. Die beiden haben deutsche und schweizerische Wurzeln, leben aber in Chile – und freuen sich sichtlich, ein paar Geschichten über das Leben hier mit uns zu teilen. Besonders der Junge beeindruckt uns mit erstaunlich viel Geschichtswissen, das er sich im Home-Schooling angeeignet hat. Solche Begegnungen machen einen Ort wie Frutillar noch einmal ein Stück besonderer.

Frutillar in der Chilenischen Schweiz
Frutillar in der Chilenischen Schweiz
Frutillar in der Chilenischen Schweiz
Frutillar in der Chilenischen Schweiz
Frutillar in der Chilenischen Schweiz

07 — Puerto Varas

Unsere letzte Station in der Chilenischen Schweiz: Puerto Varas

Gerade als wir denken, es kann nicht mehr schöner werden, erreichen wir unsere letzte Station auf unserer Reise durch die Chilenische Schweiz. Eigentlich machen wir keine Werbung für Unterkünfte. In diesem Fall machen wir eine Ausnahme: Cala Meli ist die perfekte Adresse in Puerto Varas!

Die Unterkunft liegt leicht oberhalb des Sees (einige Cabins sogar direkt am Ufer) und bietet einen fantastischen Blick über den Lago Llanquihue. Die Cabins sind modern eingerichtet, gleichzeitig gemütlich und warm (Ofen mit Pallets ist auch vorhanden), mit einem Interieur, das perfekt in die Natur passt. Alles ist sauber, gut durchdacht und nicht zuletzt der mit Feuer beheizte HotTub auf der Terrasse lädt ein, die Seele baumeln zu lassen. Superniedlich: Das optionale Frühstück wird uns jeden Morgen in einem Körbchen neben die Eingangstür gehängt. Wie schön ist das bitte?

Von Cala Meli aus ist es nur eine kurze Autofahrt zurück nach Puerto Varas, das direkt am Ufer des Lago Llanquihue liegt. Der Ort beeindruckt uns mit seiner charmanten Mischung aus deutscher Kolonialarchitektur, bunten Holzhäusern und gepflegten Geschäften. Besonders das rote Rathaus und die historische Kirche stechen ins Auge. Der Ortskern lädt zum Flanieren ein: Cafés, kleine Boutiquen und lokale Kunsthandwerksläden reihen sich entlang der Straßen, während am Ufer ein Spaziergang über die gepflegte Promenade oder ein kurzer Abstecher zum Pier zum Verweilen einladen.

Der Frühstückskorb hängt morgen direkt neben der Tür – Gastlichkeit wird bei „Casa Meli” groß geschrieben

08 — Saltos del Rio Petrohué

Die blauen Wasserfälle bei Puerto Varas – Saltos del Rio Petrohué

Ein beliebtes Ausflugsziel von Puerto Varas sind die Wasserfälle Saltos del Río Petrohué. Dort angekommen lassen wir uns zunächst von einem Rundwanderweg ablenken, der hinter dem Visitor Center und auf dem Weg zu den Wasserfällen nach rechts abzweigt. Ohne zu wissen, was uns erwartet, finden wir uns schnell in einem dichten, moosbewachsenen Urwald wieder. Riesige Farne, kristallklare Bäche und bunte Schmetterlinge lassen den kurzen Exkurs fast wie eine kleine Reise nach Costa Rica wirken, die wir so lieben. Diese kleine Wanderung solltest du auf keinen Fall verpassen!

Zurück auf dem Hauptweg hören wir schon von weitem das laute Rauschen der Wasserfälle. Ein Lavafluss des mächtigen Osorno-Vulkans mündete in den Río Petrohué und hat den Fluss mit seiner Lava quasi verstopft. Das Wasser sucht sich immer einen Weg, und so wird das Wasser mit enormem Druck zwischen den Lavablasen und Felsspalten hindurchgepresst. Die leuchtend blauen Strudel und Kaskaden entstehen durch die Mineralien im Wasser und die Reflektion des Himmels. Was für ein Naturspektakel!

Saltos del Rio Petrohué
Urwald bei den Saltos del Rio Petrohué
Saltos del Rio Petrohué

09 — Osorno Vulkan

Auf Tuchfühlung mit dem Osorno Vulkan

Ein weiteres Highlight in dieser Region ist der Osorno Vulkan. Aktiv, aber relativ gut berechenbar, thront er direkt am Lago Llanquihue und ist ein Ausflugsziel, das du auf keinen Fall verpassen solltest. Die Auffahrt von der Hauptstraße bis zum höchstgelegenen Parkplatz beträgt rund 10 km – nicht weit, aber ordentlich steil. Die Straße schlängelt sich durch dichten Wald und eröffnet immer wieder fantastische Blicke auf den See und die umliegenden Vulkane.

Am Parkplatz angekommen, könnten wir die Flanke des Vulkans gut zu Fuß erklimmen. Wir entscheiden uns für den Sessellift, der über zwei Stationen bis nahe an die Schneegrenze hinaufführt. Leider ist der Vulkangipfel bei unserem Besuch in dichte Wolken gehüllt. Also steigen wir schon an der ersten Station aus und wandern von hier aus rund um den Cráter Rojo, dessen leuchtend rote Sedimente aus eisenhaltigem Gestein bestehen. Trotz dichter Wolken erhaschen wir immer wieder Blicke auf die dicken Eis- und Schneeschichten am Vulkan. Was an der Caldera passiert, bleibt unseren Augen leider verborgen.

Der Abstieg vom Cráter Rojo zurück zum Parkplatz lässt sich bequem laufen, auch wenn hier oben ein ordentlich kalter Wind bläst. Zurück in unserer Cala Meli genießen wir die Sonne, ein kühles Patagonia-Bier und lassen die Erlebnisse auf uns wirken. Morgen müssen wir zurück nach Santiago de Chile, und übermorgen zurück nach Hause. Zeit für Puerto Montt bleibt uns leider nicht – wir haben allerdings das Gefühl, das Beste in der Chilenischen Schweiz erlebt zu haben.

Reisebericht Chilenische Schweiz mit Route zu 9 Highlights und Sehenswürdigkeiten

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