Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Have any Questions? +01 123 444 555

Botswana Reisebericht – Safari-Tipps für den Chobe Nationalpark

Reisebericht Botswana:
Auf Safari im Chobe Nationalpark

Du planst eine Safari im Chobe Nationalpark in Botswana? Die beste Chance auf viele Wildtiere hast du im Nordosten direkt am Chobe River. Das drittgrößte Schutzgebiet Botswanas ist Heimat von riesigen Elefantenherden, aber auch von Löwen, Büffeln, Krokodilen oder Flusspferden. Unser Reisebericht nimmt dich mit auf eine Safari zu Land und auch zu Wasser – bei denen unvergessliche Momente garantiert sind …

Reisebericht Chobe Nationalpark Safari Botswana

Lage

Infos zur Reise

Land

Botswana

Reisejahr

2019

Reisedauer

5 Tage

Letztes Update

05_2020

Kapitel 01 — Intro

Ein großes Abenteuer: Safaris zu Wasser und Land im Chobe Nationalpark

Der Chobe Nationalpark in Botswana – 10.000 km2 groß und über 50 Jahre alt – weist eine enorme Vielfalt an Tieren und Pflanzen auf. Auch durch die Nähe zu den Viktoria Fällen in Sambia und Simbabwe ist der Chobe das Highlight in Botswana. So ist das drittgrößte Schutzgebiet Botswanas Heimat von riesigen Elefantenherden, aber auch von Löwen, Büffeln, Krokodilen oder Flusspferden.

Nach dem staubigen, wüstenartigen Etosha Nationalpark in Namibia wollen wir im Chobe eine ganz andere, sehr grüne Landschaft erleben. Da bietet sich die Kasane Region im Nordosten des Nationalparks geradezu an. Die Uferfront am namensgebenden Chobe Fluss ist die meist besuchte Region des Nationalparks, denn hier an der Grenze zu Angola und Namibia ist die Chance auf Wildtierbeobachtungen am höchsten! Und: Der Fluss bietet die Möglichkeit, Safari nicht nur an Land, sondern auch zu Wasser durchzuführen.

Es ist jetzt Ende Oktober und wir stehen damit vor dem Beginn der Regenzeit. Ein paar erste Regenfälle haben wir bei unserer Ankunft in Botswana bereits verpasst, und so hoffen wir, dass die Tiere noch nicht Richtung Süden gezogen sind. Immerhin ist der Chobe nicht eingezäunt (im Gegensatz zum Kruger Park in Südafrika oder dem Etosha in Namibia), weshalb sich die Tiere frei bewegen können und sich besonders in der Regenzeit weit über das Land verteilen.

Panorama voom Fluss Chobe im gleichnamigen Nationalpark in Botswana
Streifen-Antilope im Chobe Nationalpark
Riesige Büffelherde auf der Suche nach Wasser im Chobe Nationalpark
Affen-Mutter mit ihrem Jungtier ist besonders im Chobe geschützt

Kapitel 02 — Selbstfahrer vs. Guided

Selbstfahrer oder Guided Safari? Der Chobe fordert etwas Erfahrung!

Wenn du selbst schon auf Safari warst, wirst du bestätigen können, dass das unerfahrene Auge Wildtiere schnell übersieht. Was im Etosha kinderleicht ist, fällt im Chobe deutlich schwerer: Die Vegetation im Chobe bietet den oft gut getarnten Tieren optimalen Schutz, weshalb ein erfahrener Guide sehr hilfreich ist. Abgesehen von den Flussbereichen gilt das vor allem dem oberen Bereich des Parks, in dem es erst buschig und dann sehr waldig ist. Aber du kannst auch problemlos mit dem eigenen Fahrzeug in den Chobe Nationalpark fahren – dabei ist ein 4x4 Allrad zwingend erforderlich, und Glück in der Sichtung von Tieren durchaus nötig. So oder so wird es schaukelig, denn die tiefen Sandpisten verlangen dem Fahrer stellenweise einiges ab.

Dieses Mal wollen wir nichts verpassen und entscheiden uns für Game Drives mit professionellen Guides. Unsere Basis für die nächsten vier Tage bildet eine komfortable Lodge, nur wenige Kilometer vom Ngoma Gate entfernt. Jeden Morgen und jeden Abend geht es für etwa drei Stunden auf Pirschfahrt.

Mit Rangern geht es auf Safari im Chobe Nationalpark
Eine Herde Zebras gallopiert durch den Chobe Nationalpark

Kapitel 03

Botswana ist Malaria-Gebiet – Grund zur Panik?

In Botswana ist ein guter Mückenschutz nötig, immerhin bewegen wir uns in Malaria-Gebiet und Mücken gibt es durch die Nähe zu stehenden Gewässern reichlich. Dank der extremen Trockenzeit ist die Anzahl der Mücken gering, doch mit jedem Tag, den wir uns länger in Botswana aufhalten und an dem es Regen gibt, steigt die Zahl der stechenden Plagegeister. Einheimische versichern uns, dass die jungen Mücken noch kaum Malaria-Erreger tragen – erst in 4-6 Wochen nach Beginn der Regenzeit würde die Situation zunehmend kritisch. Das beruhigt uns, und trotzdem sprühen wir uns mehrmals täglich mit "Peaceful Sleep" ein, dem wohl besten und verträglichsten Mückenspray, das wir je auf unseren Reisen benutzt haben. Freundlicherweise steht dieses Spray in unserer Lodge sogar kostenlos bereit.

Immer wieder fragen uns Leser unseres Blogs, ob wir Malaria-Prophylaxe nehmen: Nein, nehmen wir nehmen keine. Wir haben zwar Malarone im Gepäck, allerdings nur als Stand-Bye Präparat für den Fall der Fälle. Wir haben Respekt vor den Nebenwirkungen der Malaria-Medikamente, die durchaus heftig ausfallen und den Spaß auf Reisen trüben können. Deshalb ist der beste Schutz immer noch: nicht gestochen werden! Bedeutet, Körperstellen bedecken so gut es geht (helle, luftige Kleidung), und ansonsten die Haut mit "Peaceful Sleep" einsprühen.

Kapitel 04 — Safaris zu Land

Jeder Tag ein neues Highlight – Auf Safari im Chobe weißt du nie, was du bekommst

Los geht’s auf die ersten von vielen Safaris. Kaum passieren wir das Ngoma Gate, führt uns eine Tiefsandstraße durch dichten Busch. Gespannt halten wir die Augen geöffnet, doch entdecken zunächst nichts. Dann gibt das Dickicht den Blick frei auf die Marschlandschaft und die fast endlose Weite der Prärie. Mitten hindurch verläuft der Chobe River. Wie eine Schlange windet er sich durch die grünen Wiesen und bildet in diesem Bereich des Parks die Grenze zu Namibia. Überall weiden unzählige Antilopen, Zebras oder Springböcke. Es scheint das reinste Paradies für die Tiere. Immer wieder ragen Giraffenköpfe aus dem Busch heraus, und bunte Vögel "nötigen" uns zu ständigen Stopps. Ein paar Kilometer weiter sitzen Aasgeier in den Bäumen und warten darauf, auch einen Happen von dem Elefantenkadaver abzubekommen, der offenbar seit einigen Tagen als Mahlzeit am Flussufer bereit liegt.

Unser Guide weiß alles und kennt Jeden — Hintergrundinformationen zum Sozialverhalten von Tieren, Wissenswertes über Pflanzen, ja sogar jeden einzelnen Vogel kann er benennen (und davon gibt es hier wirklich viele). Alles Infos, die wir als Selbstfahrer nicht bekommen hätten. Von Zeit zu Zeit kommen uns andere Fahrzeuge entgegen. Beste Gelegenheit für die Guides, sich untereinander kurzzuschließen: Wer hat wo etwas gesehen? Sind Löwen in der Nähe gesichtet worden? Wurde der Leopard von gestern nochmal gesehen?

Löwen haben ein Elefanten-Baby gerissen — In unserem Fall haben wir mehrfach das große Los gezogen. Wir bekommen den Tipp, dass zwei Löwen gerade ein Elefanten-Baby gerissen haben. Also gibt unser Guide Gummi, eine gute halbe Stunde Fahrt, und einmal kurz von der Piste abgebogen. Dann sehen wir sie: Der Elefant liegt auf der Seite, von hinten regelrecht aufgerissen, sämtliche blau-grau-roten Innereien quellen heraus. Und einer der Löwinnen hat ihr blutverschmiertes Maul tief in dem Kadaver. Es sind stumpfe, ledrige Geräusche, als das Raubtier wieder ein Stück Fleisch aus seiner Beute reißt und dabei grunzt. Unzählige Fliegen haben ebenfalls ihren Geschmack am toten Tier gefunden. Fasziniert beobachten wir das Schauspiel, und sind zugleich tief berührt ob der Grausamkeit der Natur. Hier draußen geht es jeden Tag ums Überleben, das wird uns jetzt wieder klar. Schließlich sind wir nicht im Zoo!

Zu diesem Elefanten-Kadaver werden wir an allen folgenden Tag zurückkehren und beobachten können, wie wenig am Ende vom Elefant übrig bleibt. Fast ganze drei Tage reicht er den beiden Löwen zum Fressen, bis die Geier und Hyänen sich dem Rest widmen dürfen.

Aasgeier warten auf einem Baum auf Beuterest
Wasserbüffel gehören mit zu den gefährlichsten Tieren im Chobe Nationalpark
Natur kann grausam sein: Zwei Löwinnen haben eine Elefanten-Baby gerissen

Kapitel 05 — Safaris zu Wasser

Mit dem Boot über den Chobe River – Auge in Auge mit Krokodilen

Am nächsten Tag erobern wir den Chobe Nationalpark auf dem Wasser. Mit einem kleinen Boot, das kaum Tiefgang hat, gelingt es uns, ganz dicht an die Tiere auf den Wiesen heranzukommen. Bemerkenswert daran ist, dass die Tiere im Chobe sicherlich an Besucher gewöhnt sind – doch dass wir über den Wasserweg so dicht an sie herankommen, beeindruckt uns sehr und sorgt mehrmals für atemstockende Momente. Der Atem stockt uns auch, als wir einem Flusspferd zu nahe kommen und es unter der Wasseroberfläche auf uns zustürmt im Versuch, unser Boot zum kentern zu bringen. Geistesgegenwärtig kann unser Guide die Gefahr gerade noch abwenden.

Nach mehr als zwei Stunden auf dem Wasser ist Zeit für eine kleine Pause. Während wir unser Lunch auf dem Boot genießen, sind wir von vier Krokodilen umzingelt. Wie ein Baumstamm treiben sie auf dem Wasser, die grünen Reptilienaugen scheinen uns fest im Blick zu haben, und ihre Zähne sind gewetzt. Doch jede Sorge ist unbegründet – sie lassen uns in Ruhe und mit der Erinnerung an das außergewöhnlichste Mittagessen unseres Lebens zurück.

Krokodil im Chobe River
Flusspferde sind die gefährlichsten Tiere Afrikas
Junges Krokodil auf einem Baumstamm am Chobe River

Kapitel 06 — Geduld

Auf Safari ist vor allem eines gefragt: Geduld, Geduld, Geduld!

Wir stellen wieder einmal fest: Auf einer Safari bist zu dem Zufall überlassen! Nichts ist planbar, nichts ist hervorsehbar. Die Tiere stehen selbstverständlich nicht auf Abruf bereit sondern haben ihren eigenen Willen. Und: Mit jedem weiteren Tag in der Regenzeit scheinen die Tiere mehr und mehr vom Regen fortgespült zu sein. Das bedeutet für uns, dass wir auch mal volle drei Stunden auf dem Wagen sitzen und kein einziges Tier sehen. Oder genauer gesagt: kein spektakuläres! Denn mittlerweile sind all die Zebras, Antilopen und Paviane so normal für uns wie daheim in Deutschland ein Reh oder eine Amsel.

Doch immer wenn du denkst, heute passiert nichts mehr — passiert es doch. Fast vier Stunden sind wir erfolglos kreuz und quer durch den Chobe Nationalpark gefahren worden und regelrecht müde. Von der Wärme und von der Enttäuschung gleichermaßen. Gerade lassen wir das Gate hinter uns, entdecken wir das Tier, welches wir seit Tagen gesucht haben: einen Leoparden, der auch in Botswana ziemlich schwer zu finden ist. Die edle Raubkatze hat sich ein frisch geborenes Warzenschwein gerissen und spielt nun – wie eine Hauskatze mit einem Wollknäuel – mit dem halbtoten Baby. Immer wieder wirft der Leopard es in die Luft, springt darum herum, und holt es mit der Tatze wieder ein sobald das Schweinchen flüchten will. Wieder so eine grausame, dieses Mal aber äußerst rare Beobachtung! Der Leopard wird sich noch einige Zeit mit seinem Opfer vergnügen, ehe er es von seiner Qual befreit.

Ereignisse wie diese zeigen, dass du auf Safari ganz besonders eines brauchst: Geduld! — Und uns lehren sie auch, wie schön unsere Natur ist und wie wichtig es ist, dass wir sie erhalten, dass wir ihre Tiere schützen und respektieren. Für uns, deren Alltag ein sehr hohes Tempo hat und die wir uns oft mit Dingen beschäftigen, die nicht überlebenswichtig sind, bedeutet Safari in Afrika maximale Entschleunigung und liefert uns eine extreme innere Ruhe. Wir hoffen, dass es dir, lieber Leser, ähnlich ergehen mag. Deshalb ist der Besuch des Chobe Nationalparks in Botswana ein ganz besonderer Moment in unserem Leben geworden!

Ereignisse wie diese zeigen, dass du auf Safari ganz besonders eines brauchst: Geduld! Das Warten auf den Leoparden hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Kapitel 07 — Mabele Primary School

Zu Besuch in der Grundschule von Mabele

Gegen Ende unseres Besuchs in Botswana bekommen wir spontan die Möglichkeit geboten, die Mabele Primary School im nahegelegenen Dorf Mabele zu besuchen. Das lassen wir uns nicht entgehen! Vom Rektor der Schule werden wir in Empfang genommen und bekommen durch seine Erklärungen einen guten Einblick in das Schulsystem. 200 Jungen und Mädchen lernen hier Mathe, Kunst, Landwirtschaft und Englisch (alles in Englisch), sowie auch Setswana, die Landessprache.

Als es zur Pause klingelt, stürmen alle Kinder auf den Hof – und wir mischen uns unter sie. Als Weiße sind wir schnell die Highlights unter all den farbigen Kindern. Jeder will mit High Five abschlagen, sie kaspern herum und sie ziehen uns in die Klassenräume. Rebecca nehmen sie schnell in Beschlag, stellen jede Menge Fragen und hoffen auf Süßigkeiten, die wir nicht haben. Unsere Kamera halten wir aus Respekt vor den Kindern zurück – doch sie fangen an für die Linse zu posen, also halten wir einfach den Auslöser durchgedrückt. So haben alle ihren Spaß.

Wieder einmal sind wir berührt von der Leichtigkeit, die die Kinder in anderen Ländern an den Tag legen. Die Neugier und die nicht vorhandenen Berührungsängste ermöglichen beiden Seiten eine spielende Annäherung. Wie wenig diese Kinder haben, und wie glücklich sie scheinbar sind mit dem was sie haben. Für uns ein weiterer magischer Moment in Afrika!

Schüler in der Grundschule von Mabele in Botswana
Die Kinder in der Mabele Primary School freuen sich sichtlich über unseren Besuch – und posieren gerne für ein Foto
Rebecca ist umzingelt von neugierigen Kindern – sie machen uns den Einblick in ihr Leben sehr leicht

Unsere Route / Highlights

Du hast Kommentare oder Fragen?

Bitte rechnen Sie 7 plus 1.
*

Copyright 2020. All Rights Reserved.

Es werden notwendige Cookies sowie technische Features geladen, um dir ein bestmögliches Erlebnis zu bieten.
Solltest du mit der Nutzung nicht einverstanden sein, kannst du die Cookies in der Datenschutzerklärung deaktivieren.

Datenschutz Impressum
Schliessen