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Utah Roadtrip – Reisebericht zu den 5 besten Nationalparks

Utah Reisebericht:
Insider-Tipps zu den 5 großen Nationalparks

Entdecke mit unseren Insider-Tipps die einmalige, unberührte Natur der 5 besten Nationalparks in Utah! Die von Wind, Wasser und Zeit geformte Landschaft von Utah ist einfach atemberaubend schön, wie die "Mighty 5" eindrucksvoll unter Beweis stellen: Bryce Canyon, Zion National Park, Arches National Park, Canyonlands und Monument Valley.

Erfahre in unseren Reiseberichten alle Sehenswürdigkeiten und Highlights sowie Infos zu Öffnungszeiten und Übernachtungsmöglichkeiten …

Reisebericht Roadtrip Utah USA

Lage

Infos zur Reise

Land

USA

Reisejahr

2003
2012
2014

Reisedauer

14 Tage

Letztes Update

09_2018

Kapitel 01 — Zion

Zion Nationalpark –
das legendäre Wanderparadies

Zion ist der älteste und vielleicht schönste Park in Utah. Als Mormonen-Siedler im 19. Jahrhundert in dieser Gegend ankamen, erklärten sie das Gebiet zum "natürlichen Tempel Gottes" und nannten es gemäß ihrer Idealvorstellung "Zion". Als wir den Zion Canyon zum ersten mal besuchen, wird uns klar, warum die Mormonen die Gegend so schätzten. Auch wenn wir uns nur schwer vorstellen können, dass es der kleine Virgin River war, der diese steil aufragenden Wände aus Sandstein seit Jahrmillionen geformt hat. Einige der größten Felsen tragen Namen wie Angel’s Landing, Three Patriarchs, West Temple und Great White Throne. Allesamt Namen, die perfekter nicht sein könnten …

Der Zion Nationalpark ist kein Park "auf die Schnelle". Er lässt sich nicht mit dem Auto durchkreuzen, und es gibt keine typischen Viewpoints. Vielmehr ist der Zion Nationalpark ein großartiges Stück Natur, ein riesiges Wanderparadies, wie es wohl einmalig auf der Welt ist! Vom Parkplatz beim Zion Canyon Besucherzentrum aus fahren uns Busse in den Park, die an zahlreichen Stellen halten. Von dort führen dutzende Wanderwege tief in die schöne Natur.

Die Highlights im Zion Nationalpark:

Emerald Pools

Die Emerald Pools sind ein Wasserfall und über den Emerald Pools-Trail zu erreichen. Dieser Wanderweg, der durch dichte Wälder führt, ist eine beliebte Tageswanderung. Startpunkt ist an der Zion Lodge. Zunächst geht es 2 km zum Lower Pool, einem Wasserbecken mit überhängenden Felsen und kleinem Wasserfall. Der befestigte Fußweg ist gut zu laufen. Anschließend wird der Trail anspruchsvoller und es geht stetig bergauf zum Upper Pool. Auch dort fließt Wasser von einem hohen Felsen in ein tiefgrünes Bassin.

Canyon Overlook

Der 2 km lange Rundweg startet am Highway 9 kurz vor dem Tunnel (aus Richtung Bryce Canyon kommend). Der Weg bietet schöne Aussichten und ist in 1 Stunde einfach zu laufen.

Zion Narrows

Mit dem Zion Shuttle bis zur letzten Haltestelle Temple of Sinawava, und dann den Riverside Walk entlang. Der asphaltierte Weg endet nach 2 km am Fluss. Geübte Wanderer können dann durchs Wasser weiter waten. Die bis zu 600 Meter hohen Sandsteinfelsen rücken bis auf wenige Meter zusammen und hinter jeder Biegung ergeben sich neue fantastische Ausblicke.

Watchman Trail

Der mittelschwere Rundweg (4,5 km) startet direkt hinter dem Visitor Center. Der Weg ist teilweise sehr schmal und steil, es gibt kaum Schatten. Dauer ca. 2 Stunden.

Angels Landing

Ab der Shuttlebus-Haltestelle The Grotto startet eine super schöne Roundtrip-Wanderung. Diese ist allerdings nur mäßig geeignet für Leute mit Höhenangst. Dafür wirst du jedoch mit tollen Ausblicken auf dem rund 8 km langen Weg belohnt.

Observation Point

Anstrengend, aber sehr lohnenswert. Auf fast 2.000 Metern bekommst du einen unglaublichen Blick über die Landschaft. Mit dem Shuttlebus zur Haltestelle Weeping Rock und von dort aus zur ca. 5-stündigen Wanderung starten.

Zeit einplanen

Willst du viel wandern? Dann plane mindestens einen vollen Tag. Reichen dir ein paar kurze Trails? Dann genügt auch ein halber Tag.

Öffnungszeiten

Der Zion National Park ist ganzjährig geöffnet, ohne zeitliche Einschränkungen.

Eintrittspreise

Der erworbene Pass ist 7 Tage gültig:
– Private Fahrzeuge: 30 US$
– Motorrad: 25 US$
– Fußgänger & Fahrrad: 15 US$

Übernachten

Direkt im Park gibt es nur die Zion Lodge. Außerdem befinden sich hier zwei Campingplätze. Ansonsten Motels / Hotels in Springdale oder Mt. Carmel Junction.

Zion Nationalpark in Utah

Unbezahlte Werbung — Spartipp

Unser Spar-Tipp:
Kaufe dir einen Nationalpark-Jahrespass!

Du planst auf deiner USA-Reise den Besuch von mehreren Nationalparks? Dann haben wir einen Tipp für dich, wie du viel Geld sparen kannst:

Der Eintritt in die Nationalparks der USA kostet im Schnitt pro Fahrzeug zwischen 20 bis 35 US-Dollar. Dabei spielt keine Rolle, wieviele Personen im Fahrzeug sitzen. Wenn du auf deiner USA-Reise den Besuch mehrerer Nationalparks planst, oder du sogar mehrfach pro Jahr in die USA reist, empfehlen wir den Kauf eines Nationalpark-Jahrespasses. Der Pass mit dem Namen "America the Beautiful – National Parks & Federal Recreational Lands Annual Pass" kostet einmalig 80 US-Dollar, ist ab dem Kaufdatum 1 Jahr lang gültig (kann also auf mehreren Reisen innerhalb des Jahres wieder benutzt werden) und gilt für 1 Pkw (und damit für alle Insassen).

Du machst nur eine Reise in die USA und besuchst nicht so viele Nationalparks, als dass sich die Investition rechnet? Selbst dann kannst du mit dem Pass sparen, denn: Er ist auf einen Dritten übertragbar. Das bedeutet: Du kaufst dir auf deiner Reise diesen Pass – und kannst ihn anschließend wieder verkaufen, an Freunde oder zum Beispiel über Ebay. Wichtig ist dabei, dass du unbedingt die Quittung aufhebst und an den Dritten weitergibst. Sonst könnte der Pass nicht mehr akzeptiert werden.

Kaufen kannst du diesen Pass entweder direkt am Eingang eines jeden Nationalparks in den USA – oder online auf der offiziellen Website des National Park Service.

Kapitel 02 — Bryce Canyon

Die Farbe Orange gibt den Ton an: Willkommen im Bryce Canyon Nationalpark

Etwa eine Autostunde vom Zion Nationalpark entfernt liegt der Bryce Canyon Nationalpark in Utah. Er ist nicht sehr groß, aber er ist ein echtes Juwel in Utah. Der Ausblick vom Rand in 2.700 Metern Höhe ist erstaunlich – insbesondere bei Sonnenaufgang, da ein Großteil des Canyons nach Osten ausgerichtet ist.

Dabei ist der Begriff "Canyon" eigentlich nicht die richtige Bezeichnung für diesen Ort – denn kein Fluss hat diese Schlucht in millionenjahrelanger Arbeit herausgewaschen. Und doch spielte Wasser bei seiner Gestaltung eine wichtige Rolle: Am Abbruch des Colorado-Plateaus bildeten sich auf einer Länge von mehr als 30 Kilometern halbkreisförmige Ausbuchtungen, riesigen Amphitheatern gleich. Regen, Wind und Schnee formten Basalt und Sandstein zu unzähligen Felsnadeln, den sogenannten "Hoodoos", die bis zu 60 Meter in die Höhe ragen.

Vom Rand des Amphitheaters haben wir einen großartigen Ausblick auf die Landschaft Utahs, und noch spektakulärer ist der Bryce Canyon von unten, wenn man einen der vielen Wanderwege läuft, die zwischen den Felsnadeln hindurchführen.

Die Highlights im Bryce Canyon Nationalpark:

Viewpoints mit dem Auto

In den Park führt ein Panoramastraße (UT 63) mit nicht weniger als 14 Aussichtspunkten bis zum Rainbow Point in 2.800 m Höhe.

Amphitheater

Direkt am Amphitheater liegen der Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point und der Bryce Point (2.539 m). Die Aussichtspunkte sind über den Rim Trail verbunden.

Navajo Loop

Der Queens/Navajo Combination Loop gibt einen tollen Einblick in den Canyon (ca. 4 km): Vom Sunset Point den steileren Navajo Loop runter und den einfacheren Queens Garden Trail wieder hoch zum Sunrise Point.

Zeit einplanen

1/2 Tag ist ausreichend

Öffnungszeiten

Der Bryce Canyon National Park ist ganzjährig geöffnet, ohne zeitliche Einschränkungen.

Eintrittspreise

Der erworbene Pass ist 7 Tage gültig:
– Private Fahrzeuge: 30 US$
– Motorrad: 25 US$
– Fußgänger & Fahrrad: 15 US$

Übernachten

Direkt im Park gibt es nur die Bryce Canyon Lodge. An der Zugangsstraße zum Park befindet sich Ruby’s Inn Best Western Lodge mit Motel, Campingplatz und Restaurant.

Panorama vom Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Die Felstürme im Bryce Canyon werden Hoodoos genannt
Fels Torbogen im Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Amphitheater im Bryce Canyon
Das leuchtend orange "Amphitheater" mit Felsnadeln ist eines der Highlights im Bryce Canyon Nationalpark

Kapitel 03 — Monument Valley

Monument Valley –
die bekannteste Western-Kulisse


Wir haben geschummelt. Das Monument Valley ist kein offizieller US-Nationalpark, sondern Captiol Reef wäre der fünfte Park der sogenannten "Mighty Five". Dennoch: Das Monument Valley solltest du dir nicht entgehen lassen!

Direkt hinter der Staatsgrenze von Utah liegt das wahrscheinlich bekannteste und berühmteste Motiv des "Wilden Westens": das Monument Valley. Die roten Tafel- und Restberge, die von einer leeren, sandigen Wüste umgeben sind, finden sich in unzähligen Westernfilmen oder auf Postern wieder.

Das Monument Valley ist für die Navajo Nation ein heiliger Ort. Das Tal hat sein Erscheinungsbild seit vielen Jahrtausenden nicht verändert. Einige der bekanntesten Formationen sind die „Mittens“, zwei erodierte Erhebungen mit daumenähnelnden Türmen. Andere Monolithen und Türme wurden mit Namen versehen wie Castle Butte, Sitting Hen und Three Sisters. Vom Visitor Center aus haben wir einen guten Überblick über das Tal in Utah.

Die Highlights im Monument Valley:

Blick von der Aussichtsterrasse

Von dort oben bietet sich ein schöner Blick auf Teile des Parks. Hier siehst du die drei meistfotografierten Monumente: West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte.

Rundfahrt durch das Valley

Um näher heranzukommen und in das Valley vorzudringen, fahre den unbefestigte Rundtrail (27 km), der kurz vor dem Visitor Center abzweigt. Die Strecke ist extrem uneben und mit riesigen Schlaglöchern versehen, deshalb empfehlen wir dringend einen SUV.

Zeit einplanen

2 Stunden

Öffnungszeiten

Das Monument Valley ist ganzjährig geöffnet, ohne zeitliche Einschränkungen.

Eintrittspreise

Der erworbene Pass ist 7 Tage gültig:
– Private Fahrzeuge: 5 US$

Achtung: Das Monument Valley ist kein Nationalpark, deshalb ist der Jahrespass hier nicht gültig!

Übernachten

Direkt am Monument Valley befindet sich das ganz einfache "The View Hotel" sowie "The View Campground". Gegenüber des Highway 163 befinden sich ebenfalls ein paar ganz schlichte Unterkünfte.

Kapitel 04 — Arches

Arches Nationalpark –
So kunstvoll kann Natur
 sein!

Im Arches Nationalpark in Utah findest du eine der höchsten Konzentrationen natürlicher Sandsteinbögen weltweit, mit Öffnungen von einem Meter Länge bis hin zum längsten Steinbogen, dem "Landscape Arch", dessen Bogen sich 93 Meter weit von Basis zu Basis spannt. Der aus unserer Sicht schönste Steinbogen ist der "Delicate Arch". Obwohl es im gesamten Park mehr als 2.000 Steinbögen gibt, findet sich hier auch eine erstaunliche Vielfalt an anderen geologischen Formationen. Vor den gigantischen Sandsteinfinnen, massiven Felsüberhängen und hoch hinausragenden Felsnadeln kommen wir uns auf den Aussichtspunkten und Wanderwegen winzig klein vor.

Die Highlights im Arches Nationalpark:

Windows Section

Hier befindet sich einer der größten Steinbögen des Parks (eine halbe Stunde benötigst du, um zum North Window oder Double Arch zu wandern).

Delicate Arch

Dieser Aussichtspunkt ist wohl der weltweit berühmteste Bogen und das am meisten fotografierte Objekt in Utah

Double Arch

Der doppelte Steinbogen ist ebenfalls ein tolles Fotomotiv!

Zeit einplanen

Halber bis ganzer Tag.

Öffnungszeiten

Der Arches National Park ist ganzjährig geöffnet, ohne zeitliche Einschränkungen.

Eintrittspreise

Der erworbene Pass ist 7 Tage gültig:
– Private Fahrzeuge: 30 US$
– Motorrad: 25 US$
– Fußgänger & Fahrrad: 15 US$

Übernachten

Im 5 km entfernten Ort Moab befinden sich zahlreiche Hotels, Motels, Restaurants und Shopping-Möglichkeiten.

Double Arch im Arches Nationalpark in Utah
Delicate Arch in Utah
Felsnadel im Arches Nationalpark

Kapitel 05 — Canyonlands

Canyonlands Nationalpark –
Atemberaubende Ausblicke von ungeahnten Dimensionen

Canyonlands ist der größte Nationalpark von Utah mit einer atemberaubenden landschaftlichen Vielfalt. Inmitten des Colorado Plateau gelegen, umfasst der Park eine riesige Wildnis aus Fels und Stein. Der absolute Star hier: die geheimnisvolle Insel "Island in the Sky". In diesem Teil des Canyonlands-Nationalparks von Utah haben wir das Gefühl, am Gipfel der Welt zu stehen. Der Ausblick hat unglaubliche Dimensionen!

Die Highlights im Canyonlands Nationalpark:

Island in the Sky

Dieser Teil ist am spektakulärsten und am leichtesten zugänglich. Durch das Hochplateau führt ein asphaltierter Scenic Drive zu den schönsten Aussichtspunkten. Unbedingt anfahren: Shafer Canyon Overlook, Mesa Arch, Grand View Overlook und Green River Overlook.

The Needles

Der Needles District ist um einiges unzugänglicher als Island in the Sky und besteht aus sehr unterschiedlichen Landschaften. Charakteristisch sind Felsstrukturen, die Nadeln ähneln und dem Gebiet seinen Namen gaben.

Mesa Arch

Der Steinbogen ist ein berühmtes Fotomotiv, besonders zum Sonnenaufgang. Der View Point ist bequem von der Straße aus zu erreichen.

Zeit einplanen

Halber bis ganzer Tag.

Öffnungszeiten

Der Canyonlands National Park ist ganzjährig geöffnet, ohne zeitliche Einschränkungen.

Eintrittspreise

Der erworbene Pass ist 7 Tage gültig:
– Private Fahrzeuge: 30 US$
– Motorrad: 25 US$
– Fußgänger & Fahrrad: 15 US$

Übernachten

Im 5 km entfernten Ort Moab befinden sich zahlreiche Hotels, Motels, Restaurants und Shopping-Möglichkeiten.

Steinbogen im Canyonlands Nationalpark in Utah
Horseshoe Bend im Canyonlands Nationalpark
Tiefe Schluchten im Canyonlands Nationalpark in Utah

Unsere Route / Highlights

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