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San Francisco Reisebericht – 10 Sightseeing Highlights

San Francisco Städtereise:
10 Sightseeing-Highlights und Reisetipps

San Francisco ist nicht nur eine Reise wert zu den klassischen Highlights wie Golden Gate Bridge oder das Alcatraz Gefängnis. Die kalifornische Stadt, die von den Einheimischen liebevoll "Lady by the Sea" genannt wird, bietet auch reichlich andere Sehenswürdigkeiten. Und: San Francisco ist Startpunkt für einen Roadtrip auf dem legendären Highway 1.

Unser Reisebericht nimmt dich mit zu den Highlights der Bay City und liefert Insider-Tipps zu Twin Peaks sowie den Stadtteilen Haight-Ashbury, Russian Hill oder Union Square.

Reisebericht San Francisco Kalifornien USA

Lage

Infos zur Reise

Land

USA

Reisejahr

2003
2014
2018

Reisedauer

3-5 Tage

Letztes Update

03_2020

Kapitel 01 — Intro

San Francisco ist eine coole Stadt auf kompaktem Raum


Über San Francisco, die Stadt an der Westküste der USA, gibt es unzählige Songs. Kein Wunder, galt die Stadt in den 60er-Jahren als echte Hippie-Hochburg. Noch heute spürt man die Coolness der knapp 800.000 Einwohner. San Francisco ist eine erstaunlich kompakte Stadt auf engem Raum. Das hat den Vorteil, dass du viel zu sehen bekommst, ohne allzu weite Wege zurücklegen zu müssen.

Die meisten Sehenswürdigkeiten sind in einem Radius von nur 3 Kilometern verstreut. Wenn es doch mal weiter rausgeht, zum Beispiel zur Golden Gate Bridge, miete dir bequem ein Fahrrad in der Stadt. Und wenn du doch mal nicht mehr laufen kannst und die Wege zu weit sind, springe einfach auf eines der für San Francisco typischen Cable Cars auf.
Der beste Ausgangspunkt für Sightseeing

Wir haben San Francisco schon mehrfach besucht. Dabei waren wir entweder zu Fuß unterwegs (die Strecken sind für die USA verhältnismäßig kurz, oder wir haben die Stadt auf Fahrrad-Touren besichtigt. Beide Wege sind nur deshalb anstrengend, weil San Francisco auf Hügeln gebaut ist und du mit teilweise krassen Steigungen rechnen musst. Beim Fahrrad musst du also zwangsläufig zwischendurch schieben.

Eben weil San Francisco so kompakt ist, spielt es fast keine Rolle, wo du dein Hotel buchst. Ein guter Standort für deine Unterkunft kann in der Nähe des Union Squares sein, da hier der Mittelpunkt der Stadt ist und die Wege alle gleich weit sind. Allerdings ist San Francisco eine extrem teuere Stadt, weshalb wir in letzter Zeit auf die Außenbezirke ausgewichen sind. Dabei hat uns Sausalito auf der anderen Seite der Bay extrem gut gefallen! Mit der Fähre ist es ein leichtes, nach San Francisco überzusetzen.

Innenstadt von San Francisco
Straßenbahn von San Francisco

Kapitel 02 — Union Square

Union Square ist das Zentrum von San Francisco

Rund um den Union Square konzentrieren sich die interessantesten Geschäfte mit teuren Labels bis zu preiswerteren Modeketten. Der Union Square ist quasi das Shopping-Zentrum von San Francisco. Nach einem Kaffee in der Sonne, direkt auf dem Union Square, laufen wir los zum Drangon's Gate in der Grant Ave, dem Tor nach Chinatown. Neben zahlreichen Import- und Souvenirgeschäften finden wir hier jede Menge Restaurants.

Union Square ist das Zentrum von San Francisco

Kapitel 03 — Coit Tower

Gute Aussichten vom Coit Tower

Direkt hinter Chinatown liegt der Telegraph Hill. Der zylindrische, über 60 Meter hohe Coit Tower oben auf dem Telegraph Hill, bietet einen fantastischen Blick hinunter auf die Stadt. Neben der Innenstadt mit der markanten Transamerica Pyramid, können wir auch die Golden Gate Bridge, Alcatraz, Pier 39 und Angel Island sehen. Der Aufstieg auf den Telegraph Hill ist allerdings nicht zu unterschätzen, denn die Straßen sind steil.

Blick auf Telegrapgh Hill mit Coit Tower
Blick vom Coit Tower auf Downtown San Francisco

Kapitel 04 — Lombard Street

Eines der Wahrzeichen von San Francisco: die Lombard Street

Vom Coit Tower halten wir uns nach Westen und spazieren in den wohlhabenden Stadtteil Russian Hill. Hier stoßen wir an der Ecke Leavenworth Street an die Lombard Street, die als kurvigste Straße der Welt bekannt ist und eines der Sightseeing-Highlights von San Francisco ist. Die Straße ist in ihrer Art sicherlich einmalig angelegt, und sie ist eines der meistfotografierten Motive von San Francisco. Warum genau sie ein Highlight sein soll, können wir auch nicht ganz nachvollziehen – aber sie gehört einfach zu jedem San Francisco Besuch.

Lombard Street in San Francisco gilt als kurvenreichste Straße der Welt

Kapitel 05 — Alamo Square

01 /
Painted Ladies – die bunten viktoriansichen Häuser

Ähnlich "spektakulär" und hochbeworben wie die Lombard Street sind die sogenannten Painted Ladies am Alamo Square. Von einem kleinen Hügel aus hast du den perfekten Blick auf die berühmten viktorianischen Häuser, die zum Beispiel in der Serie "Full House" auftauchen und mit ihren bunten Fassaden zum Aushängeschild der Stadt geworden sind.

Viktorianische Häuser sind besser bekannt als Painted Ladies

Kapitel 06 — Haight-Ashbury

Flower-Power im Hippie-Viertel


Deutlich alternativer geht es im Hippie-Viertel Haight-Ashbury zu. Während der 70er Jahre war dieses Viertel der Mittelpunkt der Flower Power Bewegung, und auch heute ist noch viel von diesem Spirit vorhanden. Wir schlendern durch die vielen kleinen Läden und Second-Hand-Shops, die reichlich flippige Sachen anbieten. In einem der vielen Straßen-Cafés lassen sich stundenlang ziemlich schräge Typen auf der Straße beobachten. Für uns eines der Highlights in San Francisco!

San Franciscos Stadtteil Haight Ashbury

Kapitel 07 — Fishermen's Wharf

Fishermen's Wharf in San Francisco

Der Hafen von San Francisco ist ein beliebter Touristenmagnet mit vielen (überteuerten) Restaurants und Souvenirshops. Am Pier 39 werden wir auf ein Getöse aufmerksam – es handelt sich um eine riesige Seelöwenkolonie, die sich hier im Hafen auf Pontons ihr neues Zuhause eingerichtet haben. Völlig unbeirrt von den vielen Besuchern. Wir sind aber nicht wegen den Seelöwen hier, sondern weil gleich nebenan von Pier 33 die Fähre zur Gefängnisinsel "Alcatraz" ablegt.

Seelöwen in Fishermen's Wharf von San Francisco

Kapitel 08 — Alcatraz

Die Top-Attraktion in San Francisco: Alcatraz, das ehemals sicherste Gefängnis der USA


Ganz wichtig für einen Besuch von Alcatraz: Tickets vorbuchen! Alcatraz ist sehr begehrt und immer weit im voraus ausgebucht. Das hatten wir immer unterschätzt und hatten nie Gelegenheit, noch spontan Tickets kaufen zu können. Bei unserem dritten Besuch sind wir klug genug, die Tickets rechtzeitig online gekauft zu haben. Tickets gibt es bei ALCATRAZ CRUISES, kosten ca. 40 US-Dollar pro Person und können bis zu 3 Monate im Voraus gekauft werden.

Theoretisch kannst du den ganzen Tag auf Alcatraz verbringen, du hast bei der Tour keinerlei Zeitdruck. Doch inklusive Überfahrt und einem entspannten Besuch reichen 3-4 Stunden für den Besuch aus.

Das hat Alcatraz zu bieten: Von Pier 33 legt die Fähre zu "The Rock" ab, wie Alcatraz auch genannt wird. In dem einst sichersten Gefängnis der Welt waren berühmte Verbrecher wie Al Capone inhaftiert, bis das Gefängnis Mitte der 60er Jahre aufgrund der sehr hohen Betriebskosten, aber auch wegen der exponierten Lage, geschlossen werden musste. Lediglich fünf Insassen soll die Flucht gelungen sein – auch wenn es offiziell heißt, dass niemand die Flucht überlebt haben kann. Die Strömung und die Wassertemperatur sollen ein Überleben unmöglich machen.

Auf der selbstgeführten Audio-Tour bekommen wir einen Einblick in den Zellentrakt, in die Einzelhaftzellen oder die Küche. Der Besuch von Alcatraz ist eine absolute Top-Empfehlung – alle Details zu Alcatraz findest du in unseren Reisetipps zu Alctraz in dem unten stehenden Link!

Gefängnis Insel Alcatraz vor San Francisco

Kapitel 09 — Golden Gate

Die besten Foto-Spots für die Golden Gate Bridge in San Francisco

Die rote Golden Gate Bridge ist das weltweit bekannte Wahrzeichen von San Francisco. Mit einer Länge von über 2,7 Kilometern zählt sie zu den größten Hängebrücken der Welt. Einen tollen Blick auf die Brücke hast du von verschiedenen Stellen aus:

Position 1:
das ehemalige Militärgelände am Presidio

Von hier aus kannst du die Brücke vom Crissy Field Beach aus in ihrer vollen Breite bestaunen.

Position 2:
vom Golden Gate Bridge Vista Point

Das ist der Parkplatz, der direkt rechte Hand liegt, sobald du die Golden Gate Bridge überquert hast.

Position 3:
der unserer Meinung nach beste Spot, um die Golden Gate Bridge in ganzer Schönheit zu sehen, ist "Battery Spencer"

Vom Parkplatz (siehe Position 2) aus fährst du wieder auf die Hauptstraße und nimmst sofort die nächste Ausfahrt (keine 200 Meter). Dort fährst unter dem Highway 101 hindurch und folgst der Straße hinauf zu den Marin Headlands. Von dem ehemaligen Bunker aus hast du einen freien Blick auf die Golden Gate Bridge, während im Hintergrund die Skyline von San Francisco zu sehen ist.

Position 4:
der "unverbrauchteste" Blick auf die Golden Gate Bridge vom Baker Beach
Diesen kleinen Strand erreichst du über den Richmond District – nördlich vom Golden Gate Park.

Entscheidend für die Besichtigung der Golden Gate Bridge ist auf jeden Fall das Wetter. Die Golden Gate Bay hängt häufig voller Nebel, deshalb solltest du bei Sonnenschein nicht lange warten.

Blick vom Battery Spencer auf die Golden Gate und San Francisco
Blick vom Baker Beach auf die Golden Gate von San Francisco
Blick vom Baker Beach auf die Golden Gate

Kapitel 10 — Mission Dolores

Der beste Blick auf die Skyline von San Francisco

Im ältesten Stadtviertel San Franciscos steht die spanische Mission Dolores Kirche, das älteste Bauwerk der Stadt (1776). Sie ist der Namensgeber des Mission Districts (mit seinen unzähligen Wandmalereien), und der Namensgeber des nahegelegenen Mission Dolores Parks. Hier treffen sich Einheimische und Reisende zum Picknicken, Joggen oder einfach nur, um faul im Gras zu liegen. Vom oberen Ende des Parks hast du eine grandiose Aussicht auf San Franciscos Skyline.

Blick vom Dolores Park auf die Skyline von San Francisco

Kapitel 11 — Twin Peaks

Und der allerbeste Blick auf die Skyline von San Francisco

Einen noch besseren Eindruck von San Francisco bekommst du von Twin Peaks aus. Die beiden Hügel bieten mit einer Höhe von 276 m (nördlicher Gipfel) und 277 m (südlicher Gipfel) einen fantastischen Blick auf die Stadt zu deinen Füßen, die von der kilometerlangen Market Street geteilt wird. Voraussetzung ist natürlich gutes Wetter, denn der typische Nebel macht oft einen Strich durch die Rechnung.

Wenn das Wetter mitspielt und keine Wolken den Blick verhängen, hast du vom Twin Peaks einen tollen Blick auf San Francisco.

Unsere Route / Highlights

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