FOLGE UNS: INSTAGRAM PINTEREST

Schottland Reisebericht – 12 Highlights & Rundreise Tipps

Schottland Rundreise:
12 Highlights auf einem Roadtrip durch die Highlands

Schottland / 2019

Schottland – das Land steht für herrliche Natur und für Einsamkeit. Weite nahezu unberührte Täler in den Highlands, menschenleere Strände und schroffe Küstenstreifen, geheimnisvolle Seen und idyllische Täler. Alles ist bestimmt von reichlich Regen, starkem Wind – und spektakulären Sonnenuntergängen, wie man sie nur auf Hawaii oder sonstwo erwarten würde. Auch bekannt ist Schottland für eine lange Geschichte der Kriege mit England. Und natürlich für Dudelsäcke, den Kilt, und seinen ausgezeichneten Whisky.

Beste Voraussetzungen also, das kleine Land auf einem Roadtrip unter die Lupe zu nehmen. Wir nehmen dich mit zu 12 Highlights im Norden von Großbritannien.

Reisebericht mit Tipps über eine Rundreise quer durch Schottland

Das schottische Wetter ist unberechenbar!

01 / Intro

Schottland ist mit 79.000 km2 nur etwas größer als das Bundesland Bayern. Für einen Roadtrip ist es bestens geeignet, denn die Strecken sind angenehm kurz und es gibt viel zu entdecken! Weil im Mai und Juni die beste Reisezeit für Schottland ist – so jedenfalls sagt es die Statistik – machen wir uns auf den Weg. Was wir bei unserer Ankunft nicht wissen und auch nicht geahnt haben: Das Wetter in Schottland ist unberechenbar! Und ausgerechnet in diesem Jahr haben wir das große Pech, dass es seit knapp drei Monaten fast ununterbrochen geregnet hat. Für unsere Rundreise wird diese Wetterprognose bedeuten, dass wir einige wirklich sehenswerte Orte nicht genießen werden können – doch wir lassen uns den Spaß nicht verderben. Hier kommen unsere 12 Highlights aus Schottland!

Start der Schottland-Rundreise mit einer Stadtbesichtigung von Edinburgh

02 / Edinburgh

Edinburgh, die wunderschöne Hauptstadt im Südosten Schottlands, ist aufgrund ihrer Größe perfekt geeignet als Startpunkt für eine Schottland-Rundreise. Die geheimnisvoll wirkende historische Altstadt hat genauso viel zu bieten wie die moderne weltoffene Neustadt. Von der Royal Mile über die Victoria Street und den Friedhof "Greyfriars Kirkyard", hinauf zum Edinburgh Castle und wieder runter zum Park "Princes Street Gardens", über die Neustadt mit den unzähligen Shopping-Möglichkeiten bis ins verträumte Dean Village oder auf den Aussichtspunkt vom Calton Hill – Edinburgh hält reichlich Sehenswürdigkeiten für 1-2 Tage Sightseeing bereit. Was es in Edinburgh konkret zu erleben gibt, erfährst du in unserem ausgiebigen Extra-Reisebericht über Edinburgh.

Malerisches Dorf: Luss am Loch Lomond Nationalpark

03 / Loch Lomond

Nach zwei Tagen in Edinburgh startet endlich unser Roadtrip durch Schottland! Wir wollen den Norden Großbritanniens im Uhrzeigersinn durchqueren. Weil wir gerade erst eine Stadtbesichtigung hinter uns haben, wollen wir uns nicht gleich in die nächste Großstadt stürzen, weshalb wir Glasgow im wahrsten Sinn links liegen lassen. Stattdessen haben wir richtig Lust auf Natur! Der fast 2.000 km2 große Loch Lomond & The Trossas National Park ist ein Wanderparadies und wegen seiner Forellen und Lachse ein beliebtes Anglerrevier.

Kaum erreichen wir das südliche Ende von Loch Lomond, zeigt sich das schottische Wetter von seiner "besten" Seite: Es beginnt in Strömen zu regnen. Wie auf Knopfdruck ziehen dichte Wolken auf und verhüllen Loch Lomond fast vollständig. Kurzfristig entscheiden wir uns, jetzt nicht auszusteigen und stattdessen weiterzufahren. Am Westufer des 40 km langen Sees stoppen wir spontan in dem kleinen, äußerst malerischen Dorf Luss.

Die engen Gassen führen vorbei an kleinen, braun-grau-farbenen Sansteinhäusern, die sich mit ihrer niedrigen Bauweise wie „geduckt“ in die Landschaft einpassen. Einziger Farbtupfer sind die zahlreichen Blumen, welche die Haustüren schmücken. Die ersten Ausläufer der Highlands im Hintergrund bilden gerade jetzt im Nebel einen krassen Kontrast zur Farbgewalt der Blumen.

Wir nutzen das Regenloch für einen kurzen Spaziergang durch das Dorf, werfen einen Blick vom Bootsanleger auf das Panorama von Loch Lomond, ehe wir vor dem nächsten Regenschauer zurück ins Auto eilen. Schade, gerne hätten wir die Ruhe und den Ausblick länger genossen.

Haustür in Luss am Loch Lomond
Panorama von Luss

Oban ist das Tor zu den westlichen Inseln

04 / Oban

Die lebendige Hafenstadt Oban mit ihren 8.500 Einwohnern ist das Tor zu den westlichen Inseln, den Hebriden. Von Oban aus starten viele Fähren auf die Inseln, zum Beispiel zur Isle of Mull, Barra oder Colonsay. Oban selbst ist eine kompakte Stadt und wir können vieles leicht zu Fuß erreichen. Vorbei an kleinen Galerien und unabhängigen Läden, spazieren wir entlang des Kais zum Hafen, wo fangfrischer Fisch angeboten wird. Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf die "Skyline" der Kleinstadt mit der Oban Distillery im Herzen. Direkt über allem thront der McCaig Tower – das nicht fertiggestellte Replikat des Kolosseums in Rom. Mit einem Umfang von etwa 200 Metern und insgesamt 94 Bögen trotz alledem ein imposantes Bauwerk!

Panorama von Oban – das Tor zu den Hebriden
Cuan Mor in Oban
Sonnenuntergang in Oban

Das Highlight in den Highlands: das Tal Glencoe

05 / Glencoe

Dramatische Gipfel, enge Passkurven und eine Handvoll weiß getünchter Häuser – Glencoe ist das wahrscheinlich spektakulärste Tal in den Highlands von Schottland. Nicht nur Wanderer, auch Filmproduzenten wissen diese Traumkulisse zu schätzen. Berüchtigt wurde das "Tal der Tränen", wie Glencoe übersetzt heißt, durch das Massaker der Campbells-Clan am MacDonalds-Clan gegen Ende des 17. Jahrhunderts.

Von Oban führt eine Panoramastraße durch die Highlands nach Nordosten, direkt in das kleine Dorf Glencoe. Nur wenige Meilen hinter dem Dorf erreichen wir das Visitor Center, in dem wir einen Überblick über das bekommen, was Glencoe zu bieten hat. Geformt von Gletschern und Vulkanen, vereint dieses Tal alles, was die schottischen Highlands ausmacht: raue Bergflanken, wildblumenverzierte Weiden, unzählige wilde Wasserläufe und viel Einsamkeit. Mitten hindurch schlängelt sich der Fluss Coe durch die Ebene bis in Loch Leven. Wir haben den Eindruck, gerade mitten in Filmen wie Braveheart, Highlander oder Harry Potter zu stehen.

Vom Visitor Center aus folgen wir der A85 nach Osten, die Straße bietet zahlreiche Haltemöglichkeiten an Wasserfällen oder Viewpoints. Und überall zweigen zahlreiche Wanderwege in die Seitentäler ab. Das große Drama für uns: Mittlerweile regnet es so extrem stark, dass die Scheibenwischer den Massen kaum gewachsen sind; dichter Nebel senkt die Sichtweite bis unter 50 Meter. Somit können wir nirgends aussteigen um die Natur zu genießen, geschweige denn ein einziges Foto schießen. Für uns eine herbe Enttäuschung, ist Glencoe doch DAS Highlight in Schottland.

Um dir zu zeigen, wie schön Glencoe ist und um uns nochmal mit dem zu quälen, was uns vergönnt war, zeigen wir an dieser Stelle ein Foto, das leider nicht von uns stammt.

Glencoe ist das Highlight auf jeder Schottland Rundreise

Inverlochy Castle: Schlossruine im Originalzustand

06 / Fort William

Wir flüchten vor dem Regen ins das nahe Fort William – doch der Regen lässt sich nicht abschütteln. Auch nicht bei einer Kaffeepause in der sonst eher unspektakulären, sehr touristischen Kleinstadt. Ein Ausflug zum Ben Nevis, dem höchsten Berg Schottlands und den Britischen Inseln, ist dank des Wetters ebenso wenig möglich.

Wenigstens statten wir einer alten Schlossruine in der Nähe von Fort William einen Besuch ab, dem Old Inverlochy Castle (um Verwechslungen vorzubeugen: Unweit der Ruine steht das Inverlochy Castle Hotel, welches heute oft als Inverlochy Castle bezeichnet wird!). Das Schloss wurde um Laufe des 13. Jahrhunderts erbaut und spielte in den nächsten Jahrhunderten eine Rolle in diversen Kriegen; es diente sogar als Stützpunkt der königlichen Armee und bildete den Eingang in eine der wichtigen Passagen in die Highlands. Der Glanz der alten Tage ist zwar längst sichtlich verblasst, doch die Überreste befinden sich noch im Originalzustand. Das verleiht diesem Ort einen einzigartigen Charme und ist durchaus einen Stopp auf dieser Schottland-Rundreise wert.

Inverlochy Castle in Schottland

Harry-Potter-Fans aufgepasst:
Hier kommt der Hogwart-Express!

07 / Glenfinnan Viadukt

30 Minuten von Fort William entfernt, erwartet uns ein weiteres Highlight in den Highlands. Das Glenfinnan Viadukt ist eine beeindruckende, 380 Meter lange Brücke, gestützt von 21 Bögen und schmalen Pfeilern. Über sie verläuft die Bahnverbindung von Fort William nach Mallaig. Ein imposantes Bauwerk mitten in der grünen, rauen Natur!

Direkt bei unserer Ankunft hören wir in der Ferne ein Zischen und Pfeifen – die alte Dampflock ist im Anmarsch. Unter Volldampf rauscht der Jakobite-Zug jeden Tag gegen 11 Uhr und gegen 15 Uhr über das Glenfinnan Viadukt. Eisenbahnliebhaber, Touristen und Harry-Potter-Fans sitzen in den sieben Waggons des "Hogwart Express". Ob du Potter-Fan bist oder nicht – die Brücke ist auf jeden Fall den Besuch wert.

Vom Parkplatz am Visitor Center ist es nur ein 5-minütiger Marsch bis zur Brücke. Der Weg ist gut befestigt, doch wir sind überrascht, dass besonders unter der Brücke – im Schutz des Regens – unzählige hungrige Mücken auf ein leckeres Mittagessen warten.

Sehr empfehlenswert: Ganz spontan entscheiden wir uns auf einen kurzen Hike, der von der Brücke aus nach oben durch die Hügel in Richtung Bahnhof führt. Von hier oben haben wir einen tollen Blick auf die Brücke, und im weiteren Verlauf auf Loch Shiel und das Glenfinnan Monument. Das Denkmal erinnert an Bonnie Prince Charlie, der hier 1745 sein Banner hisste und die Highland-Clans im Kampf gegen die Engländer vereinte – der Beginn des (erfolglosen) Aufstands für Schottlands Unabhängigkeit. Weiter führt der Weg durch eine einmalige Landschaft mit farbenfrohen Rhododendron-Büschen. Etwa 30 Minuten später erreichen wir den Bahnhof und marschieren schließlich entlang der Hauptstraße zum Auto zurück.

Glenfinnan Viadukt in der Nähe von Fort William
Hogwart Express
Loch Shiel und das Glenfinnan Monument

Das vielleicht schönste Schloss in ganz Schottland

08 / Eilean Donan Castle

Wenige Meilen vor der Brücke auf die Isle of Skye liegt das mittelalterliche Eilean Donan Castle – Inbegriff schottischer Burgenromantik und Schauplatz der "Highlander"-Filme. Das alte Schloss am Loch Duich thront auf einer kleinen Insel, die bei Flut komplett vom Meer umspült wird. Über eine lange Steinbrücke gelangen wir in das Schloss und sind in diesem Fall gerne bereit, den Eintritt von 10£ pro Nase zu bezahlen.

Das Eilean Donan Castle aus dem Jahre 1220 ist voll erhalten bzw. aufwändig restauriert und gleicht heute einem großen Museum: Im Innern bekommt der Besucher einen Eindruck, wie das Leben in dieser Burg gewesen sein muss. So ist der Speisesaal voll hergerichtet, es gibt viele Andenken wie Bücher, Waffen oder Siegelringe zu bestaunen. Auch die Schlafgemächer und die rekonstruierte Küche dürfen wir besichtigen.

Eilean Donan Castle in Schottland

Der Sonne hinterher:
Märchenhaftes Isle of Skye

09 / Isle of Skye

Über die große Skye Bridge gelangen wir schließlich zur Isle of Skye. Die Natur verändert sich, es wird alles etwas flacher, noch grüner, noch rauer. Häufige Wetterwechsel sind typisch für "Sküyo", der Wolkeninsel, wie Isle of Skye zu Wikingerzeiten hieß. So kann es passieren, dass sich die Gipfel der Cuillins Hills im Süden unter dichten Wolken verstecken, während an der Nordspitze der Insel die Sonne scheint und über dem Hafen der bunten Hafenstadt Portree ein Gewitter rasselt. Minuten später ändert sich die Wetterlage rapide.

Weil Isle of Skye so wunderschön ist und reichlich Sehenswürdigkeiten und Highlights bietet, haben wir der vielleicht schönsten Insel Schottlands einen ganz eigenen Reisebericht gewidmet.

Isle of Skye

Pflichttermin auf jeder Schottland-Reise: Besichtigung einer Whisky-Destillerie

10 / Glen Ord Distillery

Unter nächstes Ziel heißt Inverness bzw. Loch Ness. Auf dem Rückweg von Isle of Skye in Richtung Inverness entscheiden wir uns bewusst für die nördliche Route – schließlich haben wir die südliche Route (A87 über Invermoriston) bereits auf dem Hinweg kennengelernt. Ein paar Meilen hinter der Skye Bridge führt uns die Abzweigung in Auchtertyre über die A890 in die Berge. Trotz des Dauerregens wird unsere Entscheidung belohnt: Die Route führt durch spektakuläre Bergszenarios, vorbei an idyllischen Seen und endloser grüner Weite.

Allerdings geht die Fahrt nur schleppend voran: Größtenteils verläuft die Fahrbahn einspurig, immer wieder müssen wir die Ausweichbuchten ansteuern um Gegenverkehr passieren zu lassen. Je nördlicher wir kommen, umso schlechter wird der Straßenzustand. Es gilt höchste Konzentration, denn auf dem Asphalt warten zahlreiche Schlaglöcher darauf, unsere Reifen zum Platzen zu bringen. Ein kleines Abenteuer!

Endlich erreichen wir die Glen Ord Distillery, in welcher der „Singleton“ produziert wird. Nachdem sämtliche Touren in der Talisker Distillery in Oban ausgebucht waren, hoffen wir sehr, dass wir bei Glen Ord mehr Glück haben. Und so ist es! Nach kurzer Wartezeit geht es für 8£ auch schon los!

Glen Ord Whisky
Glen Ord Distillery

Mythos: Das Ungeheuer von Loch Ness

11 / Loch Ness & Urquhart Castle

Nur einen Steinwurf von der Glen Ord Distillery entfernt liegt Loch Ness – nach Loch Lomond der zweitgrößte See Schottlands. Berühmt ist der See wegen seines angeblichen Ungeheuers. Seit Jahrhunderten ranken sich Geschichten um ein riesiges, aalförmiges Wesen, das in diesem See sein Unwesen treiben soll. Erste Berichte gab es bereits 565 v. Chr., und selbst heute noch glauben Menschen, „irgendetwas“ im Wasser entdeckt zu haben. Die BBC hat 2003 das Phänomen Loch Ness ausführlich untersucht und nichts Auffälliges gefunden. So bleiben es wohl nur beabsichtigte oder unbeabsichtigte Falschmeldungen, die zumindest den Tourismus ankurbeln. Wenn du Lust auf etwas Spuk hast, wirst du in dem kleinen Dorf Drumnadrochit fündig: Hier gibt es mit „Nessiland“ eine große Touristenattraktion rund um das Monster – es ist wohl eher eine große Touristenfalle, aber wenn du an Nessi glaubst: Hier findest du deinen Spaß!

Am Westufer von Loch Ness liegt das Urquhart Castle. Die Burgruine mit freiem Blick auf Loch Ness gibt ein schönes Fotomotiv ab. Darüber hinaus lohnt sich der Besuch des Castles aus unserer Sicht nicht – 12£ Eintritt pro Person sind uns die Ruinen nicht wert.

Urquhart Castle am Loch Ness

Schöne Fotolocation in Schottland

12 / Bow Fiddle Rock

Auf der Strecke von Inverness nach Aberdeen stoppen wir in Portknockie. Hier liegt am Strand der Bow Fiddle Rock. Der natürlich Steinbogen, der an die Spitze eines Geigenbogens erinnert, ist ein weiteres tolles Fotomotiv auf unserer Rundreise durch Schottland.

Bow Fiddle Rock in Portknockie ist eine tolle Foto-Location in Schottland

Rundgang durch die Altstadt von Aberdeen

13 / Aberdeen

Es ist nicht zu glauben: Heute scheint zum ersten Mal aus voller Überzeugung die Sonne! Gut gelaunt statten wir der Altstadt mit ihren historischen Gebäuden einen Besuch ab. In „Old Aberdeen“ finden wir die schönste Architektur der Stadt. Gassen mit Kopfsteinpflaster schlängeln sich durch das alte Viertel. Das Highlight hier ist ganz sicher das 1495 gegründete King’s College – noch heute ist es in bestem Zustand. Dass wir in der Zeit nicht um Jahre zurückgereist sind, erkennen wir an den vielen jungen Studenten.

Kings College in Aberdeen Schottland

Majestätische Naturfestung im Osten Schottlands

14 / Stoneheaven & Dunnotar Castle

Keine 20 Minuten von Aberdeen entfernt liegt das kleine Fischerörtchen Stoneheaven. Doch nicht die niedlichen Geschäfte rund um den Marktplatz oder die gemütlichen Pubs am Hafen sind der Star von Stoneheaven – sondern ein weiteres Schloss: Dunnotar Castle.

Schon vom Parkplatz aus beeindruckt das Dunnottar Castle: Dramatisch thront die Naturfestung nicht wie ein Fels, sondern auf einem riesigen Felsen und ist damit der absolute König an dieser schroffen Küstenlandschaft. Von den Wiesen aus schlängelt sich ein Weg hinunter zur Küste und wieder zum Schloss hinauf. Die Gebäude sind bereits stark verfallen bzw. sind (wie viele andere Schlösser und Burgen in Schottland auch) von benachbarten Anwohnern geplündert worden, um mit dessen Steinen neue Häuser oder Scheunen zu bauen.

Ein Besuch auf dem Gelände lohnt sich unserer Meinung nach nicht, zumal auch hier der Eintrittspreis von 12£ pro Person einfach nicht gerechtfertigt scheint. So begnügen wir uns mit einem Blick von außen von den Klippen – das allein ist spektakulär genug. So wie alles, was wir trotz des schlechten Wetters auf dieser Schottland-Rundreise erleben durften!

Dunnotar Castle bei Stoneheaven thront auf einem Felsen im Osten Schottlands

Unsere Route

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte addieren Sie 3 und 6.
© 2019 Hendrik Breuer & Rebecca Breuer