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Mount Rushmore & Crazy Horse Memorial Reisebericht

Mount Rushmore & Crazy Horse Memorial Reisebericht:
Die wichigsten Highlights, Hintergründe und Sehenswürdigkeiten

Du planst einen Besuch des Mount Rushmore National Memorial in South Dakota? Unser Reisebericht stellt dir gleich zwei Denkmäler näher vor, die in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen: Das weltberühmte Mount Rushmore National Memorial mit den vier in Granit geschlagenen US-Präsidenten ist ein Highlight in South Dakota. Gleichzeitig gehört das benachbarte Crazy Horse Memorial, das größte Denkmal der Welt, welches auch nach über 70 Jahren Bauzeit noch lange nicht fertiggestellt ist, zum Pflichtprogramm in den Black Hills.

Reisebericht Highlights Mount Rushmore South Dakota USA

Lage

Infos zur Reise

US-Bundesstaat
South Dakota

Reisejahr
2021

Letztes Update
06.2022

01 — Mount Rushmore

In Stein gemeißelte Präsidenten: Willkommen am Mount Rushmore National Memorial

Die vier riesigen Präsidentenköpfe am Mount Rushmore sind weit über die Grenzen von South Dakota und den USA bekannt. Die Grundintention, dieses Denkmal in die Berge von South Dakota zu schlagen, war simpel: Das Memorial sollte den Tourismus in dem so abgelegenen Bundesstaat ankurbeln. Das hat gut geklappt, wie die heutigen Besucherzahlen belegen. Auch wenn es ganze 14 Jahre gedauert hat, die knapp 20 Meter hohen Portraits der vier wichtigsten Präsidenten der amerikanischen Geschichte in den Granit des Mount Rushmore zu sprengen, zu schlagen und zu meißeln.

Der amerikanische Bildhauer Gutzon Borglum und sein 400 Arbeiter starkes Team begannen mit ihrer Arbeit an George Washington: Unter der Führung des 1. Präsident erkämpften die 13 Gründerstaaten der USA ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Rechts daneben folgt Thomas Jefferson als 3. Präsident und Verfasser der Unabhängigkeitserklärung. Das dritte Konterfei zeigt Theodore Roosevelt, den 26. US-Präsidenten, welcher dem Land Anfang des 20. Jahrhunderts zu wirtschaftlichem Aufschwung verhalf, für seine Vermittlung im russisch-japanischen Krieg als erster Amerikaner den Friedensnobelpreis erhielt und die ersten 18 Nationalparks in den USA gründete. Last but not least darf Abraham Lincoln nicht fehlen. Der 16. US-Präsident führte die Nation von 1861 bis 1865 durch den Amerikanischen Bürgerkrieg und beendete die Sklaverei.

Mount Rushmore bleibt ein unvollendetes Werk. Ursprünglich wollte Gutzon Borglum die vier Präsidenten bis zur Taille darstellen. Doch sein Tod sowie Geldmangel in Zeiten des 2. Weltkrieges verhinderten die Fortsetzung. So wurden die Köpfe unter der Leitung seines Sohnes fertiggestellt und damit das Mount Rushmore National Memorial kurzerhand für vollendet erklärt.

02 — Grand View Terrace

Ein erster schneller Blick auf das Mount Rushmore National Memorial: Grand View Terrace

Das Mount Rushmore National Memorial liegt im Westen der Black Hills und blitzt schon von weitem immer mal wieder in der Landschaft auf. Dort angekommen, führt die „Avenue of the Flags“, eine von den alphabetisch sortierten Flaggen der 50 US-Bundesstaaten sowie sechs Außenbezirken und Territorien flankierten Allee, zum erstbesten Aussichtspunkt: die weitläufige Grand View Terrace. Von hier aus kannst du das 140 Meter breite und 20 Meter hohe Meisterwerk bestaunen.

Blick von der Grand View Terrace auf die vier Präsidentenköpfe am Mount Rushmore
Blick von der Grand View Terrace auf die vier Präsidentenköpfe am Mount Rushmore
Avenue of the Flags am Mount Rushmore
Eingangsportal am Mount Rushmore

03 — Presidential Trail

Mount Rushmore National Memorial hautnah erleben: Presidential Trail

Um näher an das Mount Rushmore National Memorial heranzukommen, empfehlen wir einen Spaziergang auf dem 0,5 Meilen langen „Presidential Trail“. Dieser einfache Weg schlängelt sich durch einen Kiefernwald und vorbei an altem Sprengschutt, der von Arbeitern hinterlassen wurde, dichter an die vier Präsidentenköpfe heran. So bekommst du die Möglichkeit, das Memorial aus unterschiedlichen Perspektiven zu begutachten. Auf diesem Trail werden die enormen Ausmaße, wie beispielsweise die 3 Meter breiten Augen, sowie andere feine Details besser sichtbar.

Der Eintritt zum Mount Rushmore National Memorial ist zwar kostenlos. Allerdings werden pro Fahrzeug Parkgebühren in Höhe von $10 fällig, um dein Auto im Parkhaus direkt am Eingang abzustellen. Parken entlang der Straße ist nicht erlaubt, daher bleibt dir nichts anderes übrig als dein Fahrzeug im Parkhaus abzustellen.

Abraham Lincoln auf dem Presidential Trail am Mount Rushmore
Presidential Trail am Mount Rushmore
Auf dem Presidential Trail erlebst du die Portraits am Mount Rushmore aus neuen Blickwinkeln
Thomas Jefferson am Mount Rushmore

04 — Anfahrt & Lage

Anfahrt und Lage Mount Rushmore National Memorial

Kommend von der Interstate I-90, die Ausfahrt Rapid City nehmen und dann weiter auf dem US-Highway 16 nach Südwesten Richtung Keystone fahren. Kurz hinter dem Ort zweigt der Highway 244 ab, es sind nur noch wenige Kilometer. Wenn du von Süden kommst, folge dem Highway 385 nach Norden und dann über Highway 244 nach Osten zum Mount Rushmore National Memorial.

05 — Crazy Horse Memorial

Die amerikanischen Ureinwohner schlagen zurück – mit dem größten Memorial der Welt

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichtsbücher der amerikanischen Ureinwohner: Auch in South Dakota haben die Indianer das Nachsehen. Mit dem Mount Rushmore National Memorial bekamen die Lakota-Indianer mindestens aus zwei Gründen ein Problem. Nicht nur ist der Great Sioux Nation das einst durch Verträge zugesicherte Gebiet der Black Hills einfach weggenommen worden. Auch mit der Schaffung des Präsidenten-Memorials ist den Lakota-Indianern ein heiliger Berg entweiht und ausgerechnet nach Charles Edward Rushmore benannt worden, der mit Goldschürfen auf ihrem ehemaligen Territorium reich geworden war.

So kamen in den 1930ern die ersten Ideen aus den Reihen der Sioux auf, den Kopf des berühmten Sioux-Häuptlings Crazy Horse in Mount Rushmore zu integrieren. Doch als alle Versuche von den Weißen ignoriert oder abgewendet wurden, entschieden sich die Sioux, ihr eigenes Memorial in ihren eigenen Berg zu schlagen. Jetzt sollte es nicht mehr nur bei einem Kopf bleiben; stattdessen sollte die Skulptur Crazy Horse auf einem Pferd sitzend und mit ausgestrecktem Arm nach Osten weisend zeigen. Und damit alle Rekorde brechen: In fertiger Form würde allein der Pferdekopf so groß sein wie alle vier Präsidentenköpfe am Mount Rushmore zusammen. Man könnte den Eindruck bekommen, dass die Sioux sich mit dieser Idee zurecht an den Weißen für ihre Enteignung rächen möchten.

Mit Unterstützung des polnisch-amerikanischen Bildhauers Korczak Ziolkowski, der einst an Mount Rushmore beteiligt war, konnte ihr eigenes Projekt in den 1948 endlich beginnen. Seitdem wurden bisher ca. 10 Millionen Tonnen Granit abgetragen, um die größte Skulptur der Welt anzufertigen. Bis heute ist das Crazy Horse Memorial nicht fertiggestellt, und ein Ende der über 70-jährigen Baustelle ist nicht in Sicht.

Crazy Horse Memorial in South Dakota

Die Dauerbaustelle „Crazy Horse Memorial“ ist strittig wie teuer. Der unter den Sioux strittigste Punkt am Memorial ist: Crazy Horse wollte nie fotografiert werden. Warum also sollte man dem berühmtesten Häuptling der Sioux ein Denkmal setzen, der sich selbst nie in Szene setzen wollte? Irrsinnigerweise entsteht das Denkmal nun auf Basis einer sehr alten Fotografie von Crazy Horse, von der bis heute nicht bewiesen ist, ob das Foto tatsächlich Crazy Horse zeigt. Und als sorge das nicht für genügend Verwirrung, stehen Meinungen der Sioux im Raum, „einen schönen wilden Berg zu seiner Statue zu verwandeln, sei eine Verschmutzung der Landschaft und widerspreche dem Geist des Crazy Horse".

Einer der Hauptgründe, warum das Crazy Horse Memorial so schleppen vorangeht, ist: Der Bau wird seit jeher ohne staatliche Mittel und nur durch Spendengelder, den Verkauf von Souvenirs sowie Eintrittsgeldern zum Crazy Horse Memorial finanziert. Nach dem Ableben von Ziolkowski erfolgte die Bauleitung zunächst durch seine Frau, und anschließend in zweiter Generation durch seine Kinder. Niemand weiß, wie lange das Projekt noch dauern wird. Experten kalkulieren eine Bauzeit von weiteren ca. 100 Jahren.

Die hohen Kosten mögen die saftigen Eintrittspreise zum Crazy Horse Memorial vielleicht rechtfertigen: $30 pro Auto mit mehr als zwei Personen, $24 pro Auto mit maximal zwei Personen, und $7 pro Person auf einem Motorrad oder Fahrrad.

Uns sind diese Eintrittspreise – bei allem Respekt vor den ohnehin gebeutelten Ureinwohnern – zu teuer, weshalb wir auf einen Besuch des Crazy Horse Memorial verzichtet haben. Stattdessen begnügen wir uns mit einem Blick von der Straße, von der aus die riesigen Dimensionen auch so deutlich werden.

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