Santiago de Chile Reisebericht – 8 Highlights & Sehenswürdigkeiten

Reisebericht Santiago de Chile:
8 Highlights, Tipps & Sehenswürdigkeiten für die perfekte Städtereise

Santiago ist das Tor zu jeder Chile-Reise – an der Stadt führt kein Weg vorbei. Wir nutzen die Gelegenheit für einen Kurzbesuch und sind positiv überrascht: Zwischen bunten Vierteln, historischen Plätzen und ruhigen Hügeln begegnet uns Santiago sehr modern und charmant! Begleite uns auf einem Tagestrip durch die Hauptstadt zu den schönsten Ausblicken, besten Sehenswürdigkeiten und schönsten Stadtvierteln.

Tags zu diesem Reiseziel

Reisebericht Santiago de Chile mit allen Sehenswürdigkeiten und Highlights

Lage & Route

Land

Chile

Anzahl Besuche

1x

Reisejahre

2025/26

Letztes Update

02.2026

Kurz & knackig — Unsere Meinung

„Sympathisch und gastfreundlich, modern und charmant, beeindruckend und unvergesslich – das ist Santiago de Chile.“

Inhaltsverzeichnis

01 — Intro

Santiago de Chile: die Hauptstadt Chiles ist eine halbe Weltreise entfernt

Wer nach Chile reisen möchte, muss zunächst ein wenig „leiden”. Der Flug von Deutschland nach Chile dauert im Schnitt mindestens 15 Stunden. In unserem Fall sogar 19 Stunden: Mit KLM fliegen wir von Bremen über Amsterdam nach Santiago de Chile, und müssen noch einen Zwischenstopp in Buenos Aires einlegen. Das ist ein ordentlicher Ritt – egal in welcher Reiseklasse.

Wie so oft auf Reisen, ist manchmal auch der Weg das Ziel. So ist der Anflug auf Santiago ein erstes Highlight und gibt einen Vorgeschmack auf das, was uns in Chile erwarten wird. Es ist einer dieser Momente, bei denen selbst Vielflieger plötzlich wieder am Fenster kleben. Gerade noch überqueren wir die Steppe Argentiniens, da zeichnen sich bei Mendoza plötzlich die mächtigen Anden am Horizont ab. Wie eine mächtige Mauer erhebt sich die Gebirgskette aus dem Nichts, und schon bald ziehen wir über ein Meer an schneebedeckten Berggipfeln hinweg. Als wir den 6.962 Meter hohen Aconcagua passieren, scheint es, als würden wir mit den Flügeln an seiner Spitze entlang kratzen; als würde sich das Flugzeug nur mit Mühe über den Gipfel kämpfen können. Wir fliegen so dicht über die Berge, dass wir das dicke Eis der mächtigen Gletscher mit bloßen Augen erkennen können. Tiefe Täler, zerklüftete Grate, keine Straßen, keine Dörfer – nur Gebirge und unberührte Einsamkeit. Chile heißt uns überaus beeindruckend willkommen!

Flug über die Anden in Chile

Unser erstes Ziel auf unserer vierwöchigen Chile-Reise ist also die Hauptstadt Santiago. Wer uns kennt, weiß, dass wir keine Stadtmenschen sind – uns zieht es lieber raus in die Natur. Allerdings führt an Santiago de Chile kein Weg vorbei: Es ist die einzige Stadt in Chile, die von Europa aus angeflogen wird. Daher wird unser Besuch in der Hauptstadt nur kurz, aber schön.

Die Einreise dauert nur wenige Minuten, schon kurze Zeit später sitzen wir in einem Uber auf dem Weg zum Hotel. Schnell frischmachen und den Tag nutzen! Jetzt am Nachmittag ist der Himmel klar, die Sonne strahlt – das ist nicht selbstverständlich in Santiago de Chile. Die Hauptstadt liegt in einem Becken, eingerahmt von den Anden im Osten und der Küstenkordillere im Westen. Diese Berge wirken wie eine Wand, Luft kann schlecht zirkulieren. So bleibt Feuchte oder verschmutzte Luft oft über der Stadt gefangen. Aber heute nicht! Also fahren wir ohne Umwege zum wichtigsten Highlight der Stadt, um den Ausblick über die Stadt zu genießen: die Aussichtsplattform Sky Costanera.

02 — Sky Costanera

Sky Costanera: Der beste Panoramablick über Santiago de Chile

Den besten Blick über Santiago de Chile mit den Anden im Hintergrund bietet Sky Costanera. Diese Aussichtsplattform befindet sich auf den Stockwerken 61 und 62 der Gran Torre Costanera, dem mit 300 Metern höchsten Gebäude Südamerikas. Diese Sehenswürdigkeit steht ganz oben auf unserer Santiago-Wunschliste!

Der Zugang befindet sich etwas versteckt in der unteren Etage des Costanera Centers, dem riesigen Einkaufscenter am Fuß des Turms. Nach dem Kauf der Tickets – für umgerechnet rund 20 Euro pro Person – geht es mit dem Hochgeschwindigkeits-Fahrstuhl in weniger als einer Minute hinauf in die 61. Etage.

Oben angekommen eröffnet sich ein atemberaubendes 360°-Panorama über Santiago. Die Stadt breitet sich unter uns aus, Straßen, Parks und Hochhäuser wie auf einer Miniaturkarte, während die mächtigen Anden im Hintergrund die Szenerie dramatisch einrahmen. Der voll verglaste Aussichtspunkt schützt vor Wind und Wetter, lässt uns aber trotzdem eintauchen in die Weite und Lebendigkeit der Metropole mit ihren 7 Millionen Einwohnern.

Noch mehr Höhe und Weite vermittelt die darüberliegende offene Terrasse in der 62. Etage. Der Ausblick bei Sonnenuntergang soll magisch sein, ist allerdings oft sehr stark besucht. Auf Menschenmassen haben wir keine Lust, weshalb wir uns mit dem Besuch am späten Nachmittag begnügen. Wenn das Wetter mitspielt und der Blick frei ist, lohnt sich ein Besuch auf Sky Costanera zu jeder Tageszeit!

Sky Costanera von außen
360-Grad-Panorama über Santiago de Chile von der Aussichtsplattform Sky Costanera
Sky Costanera Aussichtsplattform auf der 61. Etage

03 — Cerro San Cristóbal

Cerro San Cristóbal – Santiago zwischen Großstadt und Natur (leider bei schlechtem Wetter)

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, auf Santiago zu blicken. Mitten in der Metropole liegt ein markanter Hügel, der wie ein grünes Herz über der Stadt thront: Der Cerro San Cristóbal gehört zum Parque Metropolitano, einem der größten Stadtparks der Welt, und bietet Wanderern, Radfahrern und Ausflüglern gleichermaßen die Möglichkeit, der Hektik der Großstadt zu entfliehen.

Wer Zeit hat und sportlich ist, kann den Hügel zu Fuß erklimmen. Wir entscheiden uns lieber für den bequemeren Weg: Mit dem „Combined Ticket“ fahren wir mit der historischen Standseilbahn Funicular de Santiago auf den Gipfel des Cerro San Cristóbal – und später auf der anderen Seite mit der Seilbahn Teleférico wieder hinunter. Die Tickets kosten rund 24 Euro pro Person. Schon die Fahrt mit dem Funicular ist ein Erlebnis für sich: Langsam arbeitet sich die Bahn durch das Grün des Parks nach oben, während die Geräusche der Stadt Schritt für Schritt leiser werden.

Oben angekommen, begrüßt uns die berühmte 22 Meter hohe Statue der Jungfrau Maria, die auf der Spitze des Cerro San Cristóbal thront. Von hier aus kann man an klaren Tagen die gesamte Stadt überblicken. Hatten wir gestern noch Glück mit der Sonne, hängt heute wieder dieser dichte Dunst über Santiago. Auch wenn das Wetter nicht mitspielt und Santiago so deutlich „trauriger” aussieht, nehmen wir es, wie es ist. Reisen kann nicht immer Hochglanz sein!

Mit der Standseilbahn Funicular de Santiago auf den Gipfel des Cerro San Cristóbal
Die berühmte 22 Meter hohe Statue der Jungfrau Maria auf dem Cerro San Cristóbal
Ausblick vom Cerro San Cristóbal auf Santiago de Chile
Ausblick vom Cerro San Cristóbal auf Santiago de Chile – bei sonnigem Wetter sicherlich deutlich spektakulärer

04 — Barrio Bellavista

Barrio Bellavista – Kreatives Viertel am Fuße des Cerro San Cristóbal

Am Fuße des Cerro San Cristóbal liegt mit dem Barrio Bellavista eines der lebendigsten Viertel Santiagos. Bellavista gilt als das Bohème-Viertel der Stadt und zeigt sich kreativ, laut und manchmal leicht chaotisch. Bunte Graffiti und großflächige Wandbilder wechseln sich mit Bars, Cafés und Restaurants ab, dazwischen alte Häuser mit knalligen Fassaden und schmalen Innenhöfen.

Wir schlendern ohne festen Plan durch die Straßen, bleiben an Murals stehen, stöbern durch kleine Läden und lassen uns einfach treiben. Immer wieder stoßen wir auf Hinweise auf Pablo Neruda, den berühmten chilenischen Dichter und Politiker, dessen ehemaliges Wohnhaus La Chascona zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Viertels gehört. Das Haus schmiegt sich an den Hang des Cerro San Cristóbal und spiegelt mit seiner verspielten Architektur viel von Nerudas Persönlichkeit wider: schiefe Linien, verwinkelte Räume und überraschende Blickachsen, die perfekt zu Bellavista passen.

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05 —Plaza de Armas

Plaza de Armas – historisches Herz von Santiago de Chile

Das historische Herz Santiagos ist der Plaza de Armas. Der Platz ist ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Straßenkünstler spielen Melodien auf ihren Gitarren, Schachspieler diskutieren konzentriert über ihre Züge, und überall schlendern Menschen zwischen Cafés, Bänken und den historischen Gebäuden umher. Gleichzeitig mahnen uns freundliche Einheimische, unsere Kamera sicher zu verstauen – der Platz ist leider auch für Taschendiebe bekannt, und so bleiben wir wachsam.

Im Zentrum dominiert die Catedral Metropolitana de Santiago mit ihrer klassizistischen Fassade. Ihr mächtiger Anblick, die geschwungenen Bögen und die alten Glockentürme unterstreichen die historische Bedeutung des Platzes. Rund um den Plaza de Armas stehen weitere historische Gebäude, die die koloniale Geschichte Santiagos widerspiegeln: das Museo Histórico Nacional, das Correos de Chile und das Palacio de la Real Audiencia, allesamt Zeugen der frühen Stadtentwicklung.

Plaza de Armas – Historisches Herz von Santiago de Chile

06 — Palacio de La Moneda

Palacio de La Moneda – Santiagos mächtiger Präsidentenpalast

Schon aus der Ferne imponiert der Palacio de La Moneda mit seiner klaren, strengen Architektur und den weitläufigen, symmetrischen Fassaden – der Präsidentenpalast ist das Symbol für Macht und Geschichte mitten in der Stadt. Viel zu sehen gibt es leider nicht, denn der Palast ist großzügig abgesperrt und nur für ausgewählte Führungen zugänglich.

Auf dem Vorplatz, der Plaza de la Constitución, findet an jedem ungeraden Tag des Monats um Punkt 10:00 Uhr die berühmte Wachablösung statt – ein spektakuläres Ritual, das die militärische Tradition Chiles mit der Präsenz des Palastes verbindet.

Santiagos mächtiger Präsidentenpalast Palacio de La Moneda

07 —Cerro Santa Lucia

Cerro Santa Lucia – ein wunderschöner Garten voller kolonialer Eleganz

Ebenfalls im Herzen der Stadt liegt der Cerro Santa Lucía, ein kleiner, charmant angelegter Hügel, der mitten in Santiago überraschend viel Ruhe bietet. Wir schlendern über die gepflegten Wege, vorbei an Springbrunnen, Blumenbeeten und kleinen Terrassen. Die Architektur des Parks mit ihren Treppen, Arkaden und zahlreichen Steinskulpturen vermittelt eine beeindruckende koloniale Eleganz. Für einen kurzen Abstecher ist der Park auf jeden Fall einen Besuch wert!

Cerro Santa Lucia: – ein wunderschöner Garten voller kolonialer Eleganz

08 — Barrio Lastarria

Barrio Lastarria – Santiagos charmantes Kultur- und Genießerviertel

Unsere letzte Station in Santiago ist das Barrio Lastarria. In den engen Straßen duftet es überall nach frisch gebrühtem Kaffee und leckerem Essen – schließlich bietet Lastarria die höchste Dichte an Cafés, Bars und Restaurants in ganz Santiago! Das kulinarische Angebot aus Chile, Italien, Japan oder Peru ist riesig und stellt uns vor die Qual der Wahl.

Wir entscheiden uns für das Restaurant „Oda“ – und beweisen damit wieder einmal unser gutes Gespür für Gastronomie. Der frische Lachs und das saftige Steak sind hervorragend zubereitet, und der Barkeeper spendiert uns einen „Pisco Sour“. Das Nationalgetränk Chiles ist ein erfrischender Cocktail mit cremigem Schaum, der aus Pisco (Traubenschnaps), frischem Limettensaft, Zuckersirup, Eiweiß und einigen Tropfen Angostura Bitter zubereitet wird. Auf unserer vierwöchigen Reise durch Chile wird uns dieser Cocktail noch einige Male richtig gut schmecken!

Mit großer Vorfreude geht es am nächsten Morgen endlich auf zu einem lang ersehnten Ziel: die Atacama-Wüste!

Restaurant "Oda" im Barrio Lastarria von Santiago de Chile
Barrio Lastarria
Reisebericht Santiago de Chile mit 8 Highlights und Sehenswürdigkeiten

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