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Amerikanisches Englisch für Anfänger – Tipps für die erste USA Reise

Reisetipps für Erstbesucher USA:
Amerikanisches Englisch für Anfänger

#Vocabulary

Wer mit dem Amerikanischen Englisch noch nicht vertraut ist und zum ersten Mal in die USA reist, wird überrascht sein: Amerikanisches Englisch ist etwas ganz anderes als Britisches Englisch. Zumindest in Bezug auf Betonung, Geschwindigkeit, und der Benutzung vieler Ausdrücke.

Mit unseren Tipps für USA Erstbesucher bleiben dir einige Fragen (und Fettnäpfchen!) ganz bestimmt erspart …

So klingt die amerikanische Aussprache!

01 / Aussprache

American English ist eine gutturale Sprache, d.h. sie wird aus der Kehle heraus gesprochen. Amerikaner neigen dazu, sehr schnell zu sprechen und dabei sehr weich zu sprechen. Das klingt sehr cool und lässig, teilweise etwas „rotzig“ – ganz im Gegensatz zu den Briten, die sehr präzise sprechen. Ein Beispiel gefällig? Beim Begriff „Letter“ (Brief) sprechen die Briten deutlich das „t“, während Amerikaner aus dem „t“ ein „d“ machen: „Ledder“.

Die Aussprache der Amerikaner ist für ungeübte Ohren etwas schwer zu verstehen – man muss schon genau hinhören. Wenn dann auch noch schwere Akzente wie beispielsweise in den Südstaaten hinzu kommen, fällt es selbst uns noch schwer, die wir schon sehr geübt sind.

Abweichungen in der Amerikanischen Rechtschreibung

02 / Rechtschreibung

Manche Begriffe im Britischen Englisch (BE) und Amerikanischen Englisch (AE) unterscheiden sich in der Schreibweise:

  • Farbe: colour (BE) – color (AE)
  • gemütlich: cosy (BE) – cozy (AE)
  • Anfrage: enquiry (BE) – inquiry (AE)
  • Geschmack: flavour (BE) – flavor (AE)


Die Unterschiede sind jedoch nicht so gravierend, sodass dich trotzdem jeder verstehen wird. Komplizierter wird es, wenn sich nicht die Schreibweise unterscheidet, sondern gleich die komplette Begrifflichkeit, wie du im nächsten Abschnitt erfährst.

British English vs. American English

03 / Begrifflichkeiten

Viele Worte, die uns im Schulunterricht beigebracht wurden, kennen Amerikaner nicht. Das führt immer mal wieder zu Missverständnissen. Hier ein paar Beispiele:

  • Ferien: holiday (BE) - vacation (AE)
  • Keks: biscuit (BE) – cookie (AE)
  • Lastwagen: lorry (BE) - truck (AE)
  • Rechnung: bill (BE) – check (AE)
  • Rezeption: reception (BE) – front desk (AE)
  • Taxi: taxi (BE) – cab (AE)
  • U-Bahn: underground (BE) – subway (AE)

Die Details entscheiden

04 / Zahlen & Datum
Aussprache der Zahl "Null"
  • Bei Temperaturen und mathematischen Zahlen heißt es "zero".
    „Zero degrees“ (null Grad)
  • Bei Telefonnummern, Postleitzahlen oder Hotelzimmern sagen die meisten Amerikaner "oh".
    „Three Oh Nine“ (drei null neun)
  • Bei Menschen oder Gegenständen sagt man "no" (keine).
    „Five girls, no boys“ (fünf Mädchen, keine Jungs)
Zahlen schreiben

Wenn im Deutschen bei Zahlen ein Komma steht, steht im Englischen ein Punkt (und umgekehrt):
Deutsche Schreibweise: 1.533,27 oder 3,99 Euro
Englische/Amerikanische Schreibweise: : 1,533.27 oder 3.99 Euro

Datum schreiben

Amerikaner nennen erst den Monat, dann den Tag:
Entweder: 10/05/2019 (05. Oktober 2019)
Oder: 2019-10-05 (05. Oktober 2019)

Stolperfalle Umgangssprache:
Vorsicht beim Sprachgebrauch in USA

05 / Umgangssprache

Soweit alles klar? Jetzt geht’s ans Eingemachte: Besonders die Umgangssprache der Amerikaner macht es den unerfahrenen USA-Reisenden nicht immer leicht. Fettnäpfchen sind also vorprogrammiert.

  • Wenn du im Hotel nach einem verfügbaren Zimmer fragen möchtest, heißt es „vacant room“ – bitte nicht „free room“. Free bedeutet in diesem Zusammenhang „kostenlos“, und das wird es wohl in keinem Hotel geben.
  • Toiletten heißen „restroom“ – bitte nicht „toilet“ und schon gar nicht nach „WC“ fragen.
  • Cola heißt Coke, und Cola Light heißt Diet Coke. Die kannst du gerne ohne Eis bestellen: „No ice, please!“ – nicht „without ice“.
  • Dein Mobiltelefon kann zwar „in handy“ - also sehr nützlich – sein, aber mit einem „Handy“ weiß kein Amerikaner, was du meinst. Mit Cell Phone oder Mobile schon eher!
  • Mit Football ist immer American Football gemeint – und nicht Soccer, was bei uns Fußball ist.
  • Amerikaner begrüßen dich mit einem „Hi, how are you?“, einer Floskel wie „Na, alles klar?“. Du solltest deinem Gegenüber jetzt nicht erzählen, dass du gerade Kopfschmerzen hast oder sowas. Ein schlichtes „Good, how are you?“ oder „I’m fine, thanks“ reicht völlig aus.
  • Schaust du dich in einem Geschäft um und der Verkäufer fragt „Can I help you?“ – antworte mit „I’m just browsing“ und nicht mit „just looking around“.
  • Auf ein „Thanks!“ folgt meistens ein „You’re welcome!“ (Gern geschehen!), auch ein sehr lockeres „A-ha!“ oder „Sure!" geht – oder wenigstens ein Kopfnicken.
  • Verrückte Küche: Bist du im Restaurant mit dem Essen nicht zufrieden, ist dafür der „Chef“ verantwortlich (nicht der „Cook“) – das Problem regelst du aber besser mit dem „Manager“, dem Geschäftsführer.
  • Aua Denglisch: Bestellst du in einer Bar ein Bier, sage bitte „I’ll have a beer!“ – nicht „I become a beer!“. Übersetzt hieße das, dass du dich in ein Bier verwandelst.


Na, dann kann es ja jetzt losgehen. Viel Spaß in den USA wünschen wir!

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© 2019 Hendrik Breuer & Rebecca Breuer