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Uruguay Reisebericht – 11 Highlights & Rundreise-Tipps

Reisebericht Ururguay:
11 Highlights & Sehenswürdigkeiten für eine perfekte Rundreise

Uruguay wird bei einer Reise nach Südamerika von den Meisten schnell übersehen. Das kleine Land zwischen Brasilien und Argentinien scheint auf den ersten Blick nicht viel Sehenswertes zu bieten. Doch wer Ruhe und Gelassenheit mag, unendlich breite und lange Sandstrände liebt, und exzellente Steaks und Rotweine genießen möchte, kommt in Uruguay voll auf seine Kosten. Zum Glück bewegt sich das Land (noch) abseits aller Touristenmassen – und auch das macht Uruguay so sympathisch. Wir stellen dir die Highlights und besten Sehenswürdigkeiten von Uruguay auf einem Roadtrip entlang der Atlantikküste vor.

Reisebericht Uruguay Rundreise

Lage

Infos zur Reise

Land

Uruguay

Reisejahr

2022

Reisedauer

10 Tage

Letztes Update

03.2023

01 — Intro

Uruguay – ein herrlich unaufgeregtes Reiseziel

In einer Folge von Anthony Bourdains „Parts Unknown“ (S11 E2) sind wir auf das kleine Uruguay zum ersten Mal aufmerksam geworden – und fanden es auf Anhieb sympathisch. Im Zuge unserer Argentinien-Reise lag also nichts näher, als Buenos Aires mit einer Reise durch das benachbarte Uruguay zu verbinden. Dabei gestaltet sich die Anreise von Buenos Aires mit der Fähre völlig problemlos. Vielleicht ist der Seeweg die beste Weise, um nach Uruguay einzureisen. Schließlich ist das Land zu klein, um extra nur dafür aus Europa anzureisen – und gleichzeitig ist es groß genug, um auf einem ausgedehnten Roadtrip entdeckt zu werden.

Was wir auf unserer 10-tätigen Reise durch Uruguay erlebt haben, hat all unsere Erwartungen nicht erfüllt – es hat sie weit übertroffen! Die Gelassenheit der Urugayos, die malerische Atlantikküste mit den ausladenden Sandstränden und die ausgezeichnete Küche sind mindestens eine Reise wert. Warum Uruguay (von Europäern) nur wenig besucht wird, erschließt sich uns zwar nicht – doch umso besser für ein authentisches Südamerika-Erlebnis der anderen Art. Vorhang auf für ein herrlich unaufgeregtes Reiseziel!

02 — Allgemeine Infos

Anreise nach Uruguay und weitere Tipps

Bevor wir loslegen: Die wichtigsten Informationen rund um Uruguay, wie Anreise und Einreise, Sprache, Kosten oder Küche, haben wir in einem separaten FAQ zusammengestellt. Dabei gehen wir auch auf das Autofahren und die Sicherheit im Land ein. Folge einfach dem unten stehenden Link!

Strand in Uruguay
Etwas, das Uruguays Küste besonders gut kann: endlose Sandstrände, Einsamkeit und Ursprünglichkeit

03 — Colonia del Sacramento

Colonia del Sacramento – der historische Charme macht die Stadt zum Pflichtprogramm in Uruguay

Um mit der Fähre nach Uruguay einzureisen (die Tickets am besten wenige Tage vor Abreise online kaufen), bieten sich zwei Routen an: Entweder geht es von Buenos Aires in rund 90 Minuten nach Colonia del Sacramento, oder in rund 180 Minuten direkt in die Hauptstadt Montevideo. Wir entscheiden uns für Colonia del Sacramento, denn die älteste Stadt des Landes ist Uruguays Beitrag zum Unesco-Weltkulturerbe – damit gehört sie einfach zum Pflichtprogramm!

Das Ziel in Colonia del Sacramento ist die historische Altstadt. Vom Fähranleger ist kein Taxi nötig, um in die Altstadt zu kommen. Sie ist so überschaubar, dass wir die paar Blocks bequem zu Fuß zu unserer Unterkunft laufen können. Unser Boutique-Hotel „Don Antonio Posada“ hat eine ausgezeichnete zentrale Lage – und bietet reichlich südamerikanischen Charme.

Allee in der Altstadt von Colonia del Sacramento in Uruguay

Von hier aus lässt sich das Barrio Histórico, wie das älteste Viertel heißt, auf einer Reise in die Vergangenheit entdecken. Schon auf den ersten Blick imponieren die engen, gepflasterten Straßen aus der Kolonialzeit, gesäumt von mächtigen Alleen. Hier und dort parken (teils fahruntüchtige) Oldtimer, die perfekt ins Gesamtbild passen. Und die geduckten, bunten Kolonialhäuser erzählen von Zeiten, als Händler und Feudalherren der Alten Welt diesen Ort belebten. Aus den Bars klingt leise Gitarrenmusik, während wir uns durch die Gassen treiben lassen. Durch das alte Steintor mit Holzzugbrücke und vorbei an den Ruinen des Klosters San Francisco, ist es Zeit für eine Pause. Das „Charco Bistro“ ist eine tolle Adresse, hier beobachten wir – mit einem kühlen Weißwein in der Hand – die Fischer, die auf dem Rio de la Plata ihr Glück versuchen.

Gleich gegenüber liegt die „Calle de los Suspiros“, das wohl berühmteste Fotomotiv in Colonia del Sacramento. Dem Mythos nach stammt der Name der „Seufzergasse“ von den zu Tode verurteilten Sklaven, die auf dem Weg zum Fluss Seufzer ausgetoßen haben sollen, ehe sie in den Fluten ertränkt wurden. Fakt ist, dass die dortige „Galeria de los Suspiros“ bekannt für ihre Fülle an individuellem Kunsthandwerk ist.

Weiter geht es vorbei am alten Leuchtturm zur Rambla de las Americas. An der großen Uferpromenade lässt sich auch heute ein spektakulärer Sonnenuntergang beobachten, der dem Zauber von Colonia del Sacramento den letzten Schliff verleiht. Morgen früh werden wir zurück zum Fähranleger laufen, denn direkt auf der anderen Straßenseite befinden sie alle namhaften Autovermieter. Im kleinen Mietwagen geht es dann endlich auf unseren kleinen Roadtrip durch Uruguay.

Gasse in Colonia del Sacramento in Uruguay
Sonnenuntergang in Colonia del Sacramento in Uruguay
Die Sonnenuntergänge an der Rambla de las Americas sind atemberaubend!
Stadttor von Colonia del Sacramento in Uruguay
Oldtimer in Colonia del Sacramento in Uruguay
Seufzergasse in Colonia del Sacramento in Uruguay
In Colonia del Sacramento erwarten sich an jeder Ecke Postkarten-Motive wie zum Beispiel die "Seufzergasse"

04 — Fortaleza del Cerro

Zwischenstopp auf dem Weg nach Montevideo: „Fortaleza del Cerro“ bietet tolles Panorama

Die zweistündige Fahrt in die Hauptstadt Montevideo gestaltet sich ebenso einfach wie unspektakulär. Das Landschaftsbild erinnert an das uns zu gut bekannte, flache Norddeutschland. Zu sehen gibt es saftige grüne Wiesen, fruchtbare Felder und noch mehr grüne Wiesen. Dass man in Uruguay maximal 90 km/h fahren darf – von wenigen Abschnitten mit 110 km/h abgesehen – entschleunigt uns zwangsläufig und stimmt uns im wahrsten Sinne des Wortes auf das Tempo des Landes ein.

Kurz vor den Toren Montevideos gilt der erste Stopp dem „Fortaleza del Cerro“. Das kleine Fort mit Militärmuseum thront auf einem rund 140 Meter hohen Hügel oberhalb von Montevideo. Für ein kleines Eintrittsgeld lohnt sich der Besuch im Innern der Festung: Es wird viel über dessen Geschichte und die Verteidigung der Spanier gegen die englische Invasion berichtet. Wir sind beeindruckt von den vielen Uniformen, Gewehren und Pistolen sowie Kugeln und Geschosse aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Auch ohne Museumsbesuch lohnt ein Besuch des Forts. Denn von hier oben bietet sich ein tolles Panorama auf den Hafen und die Skyline von Montevideo. Allein deshalb lohnt sich der kleine Umweg hierher!

Fortaleza del Cerro mit Panorama auf Montevideo
Luftbild vom Fortaleza del Cerro in Uruguay
Eingang zum Fortaleza del Cerro in Montevideo
Alte Pistolen im Fortaleza del Cerro
Kanonen im Fortaleza del Cerro in Montevideo

05 — Montevideo

Tango und Steaks in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays

Die Hauptstadt Montevideo ist eine untypische südamerikanische Stadt. Alles geht einfach ruhiger und gelassener zu. Sich in den engen Gassen der Altstadt zurecht zu finden, ist aufgrund der zahlreichen Einbahnstraßen eine Herausforderung – auch mit Google Maps! Als wir endlich unser von außen unscheinbares Airbnb in der Ciudad Vieja erreichen, heißt uns Jeronimo herzlich Willkommen. Wir staunen nicht schlecht, denn der Innenarchitekt aus Argentinien trifft mit seiner Liebe zum Detail und gutem Gespür für Design voll unseren Geschmack.

Auch um guten Geschmack geht es im Mercado del Puerto: In der Markthalle am Hafen wird alles aufgefahren, was die Küche Uruguays zu bieten hat. Überall bruzzelt saftiges Fleisch und Gemüse auf den Grills. Dass die Angebote eher auf die Tagestouristen abzielen, die mit ihren großen Kreuzfahrtschiffen in Montevideo Halt machen, nehmen wir einfach in Kauf. In der „Cabaña Veronica“ bekommen wir unser erstes exzellentes, auf den Punkt gebratenes Filetsteak präsentiert! Was wir bis dato über Uruguay nicht wussten: Die Portionen sind mächtig! Während ein Steak in Deutschland etwa 200 Gramm auf den Teller bringt, ist es in Uruguay gerne das Doppelte! Das nächste Mal teilen wir uns ein Steak besser …

Der passende Rotwein zum Steak sorgt für einen leichten Schwipps zur Mittagszeit. Nach dem Motto „Keine Termine und leicht einen sitzen haben“ machen wir uns auf Entdeckungstour durch die historische Altstadt. Das einladende Viertel erwartet uns mit Geschichts- und Kulturmuseen sowie prachtvollen, jahrhundertealten Bauwerken, wie der klassizistischen Catedral Metropolitana de Montevideo an der malerischen Plaza de la Constitución.

Im Herzen von Montevideo befindet sich der mächtige Hauptplatz Plaza Independencia mit dem markanten Palacio Salvo. Das Gebäude im Art-Déco-Stil ist das Wahrzeichen von Montevideo. Mit seinen 27 Stockwerken und einer Höhe von 100 Metern zählte es einst zum höchsten Turm Südamerikas.

Spätestens wenn die Sonne die Altstadt Montevideos in ein goldenes Licht taucht und die Menschen auf der Straße Tango und Salsa zu tanzen beginnen, verliebt sich jeder Besucher in Uruguays Hauptstadt.

Plaza Independencia in Montevideo
Alte Holztüren in der historischen Altstadt von Montevideo
Grillfleisch im Mercado del Puerto von Montevideo
Strand im modernen Teil von Montevideo in Uruguay
Strand von Montevideo
Punta Carretas Lighthouse in der Nähe von Montevideo Uruguay
Punta Carretas Lighthouse in der Nähe von Montevideo

Uruguay bedeutet: traumhafte Strände, ursprüngliches Leben – und zum Glück noch wenig Tourismus.

Punta del Diablo, Uruguay – 34°02'40.3"S 53°32'15.5"W

06 — Punta Ballena

Am südlichsten Punkt Uruguays liegt das imposante „Casapueblo“ in Punta Ballena

Ein Kurzbesuch in Montevideo mit einer Übernachtung reicht völlig aus. Am nächsten Morgen werfen wir an der La Rambla, der kilometerlangen Promenade, einen letzten Blick auf die Hochhaus-Silhouette des modernen Teils von Montevideo. Am markanten Punta Carretas Lighthouse müssen wir ebenfalls nochmal halten. Der Leuchtturm aus dem Jahr 1876 bildet den südlichsten Punkt Uruguays. Von seiner Spitze haben wir einen tollen Panoramablick auf die Küste und das Hinterland. Dann heißt es „Adios Großstadt – hola Playas!“. Es folgen endlich die endlosen, breiten Sandstrände, für die Uruguay so berühmt ist.

Rund 130 Kilometer und zwei Stunden später erreichen wir das „Casapueblo“ auf einer Landzunge in Punta Ballena gelegen. Das „Haus für das Volk“ stammt von dem bekannten uruguayischen Künstler Carlos Páez Vilaró. Der schneeweiße, weitläufige Gebäudekomplex ist im Stil griechischer Inseldörfer gehalten und schon von weitem nicht zu übersehen. Das ehemalige Wohn- und Gasthaus des Künstlers ist heute ein Hotel und Museum. Ein kurzer Besuch lohnt in jedem Fall, und wer möchte, kann es für umgerechnet 9 Euro pro Person auch von innen besichtigen.

Direkt auf der anderen Seite der Landzunge bietet sich ein tolles Panorama über die weiten Strände mit der Skyline von Punta del Este im Hintergrund – unserem nächsten Etappenziel.

Casapueblo von dem bekannten uruguayischen Künstler Carlos Páez Vilaró in Punta Ballena
Blick von Punta Ballena über die Bucht mit Punta del Esta im Hintergrund
Blick von Punta Ballena über die Bucht – im Hintergrund Punta del Esta

07 — Punta del Este

Punta del Este – das Saint Tropez Südamerikas

Punta del Este liegt auf einer kleinen Halbinsel und bietet einige der schönsten Strände des Landes. Für Uruguayos, aber auch für Argentinier und Brasilianer, ist Punta del Este das Top-Urlaubsziel, wenn es um Strandurlaub in Südamerika geht. Kein Wunder also, dass sich die Stadt voll auf Tourismus konzentriert. Moderne Hochhäuser formen die Skyline von Punta del Este. Unzählige Bars, Clubs, Discotheken und Spielcasinos laden Einheimische wie Touristen gleichermaßen zu einem Besuch ein. Von einem authentischen Uruguay kann hier nicht die Rede sein, weshalb wir es mit einer Spazierfahrt entlang der Rambla Artigas, der Küstenstraße, belassen. Das ist nicht unsere Welt!

Ein lohnenswertes Ziel in Punta del Este gibt es doch: die Iglesia de la Candelaria. Das strahlend blau gestrichene Kirchenbauwerk passt perfekt zum leuchtend blauen Himmel. Direkt gegenüber befindet sich mit El Faro Punta Del Este ein weiterer Leuchtturm, eingerahmt von mächtigen Palmen.

Am östlichen Ende der Stadt, wenn die Hochhäuser kleinen Strandvillen weichen, beginnt die schönste Küste Uruguays. Entlang der Sträne schmiegen sich wunderschöne Designer-Villen in die Dünenlandschaft. Ein Traumhaus steht neben dem nächsten! Dieser Abschnitt erinnert uns stark an das südliche Kalifornien oder Camps Bay in Südafrika.

Iglesia de la Candelaria in Punta del Este Uruguay
Faro Punta del Este in Uruguay
La Mano Skulptur am Strand von Punta del Este
La Mano ist eine Skulptur des chilenischen Künstlers Mario Irarrázabal am Strand von Punta del Este – immer auch eine Frage des Geschmacks

08 — José Ignacio

Der schönste Leuchtturm in ganz Uruguay: Faro José Ignacio

Ganz im Gegensatz zum quirligen Treiben in Punta del Este steht José Ignacio. Das beschauliche Fischerdorf hat sich zu einem gehobenen Ferienort entwickelt und ist eine ruhigere Alternative zum großen Nachbarort. Die Strände ziehen nicht nur Sonnenhungrige, sondern auch Surfer an. Auf der grünen Halbinsel finden sich Yogastudios, Cocktailbars sowie zahlreiche Grillrestaurants.

Natürlich gibt es auch in José Ignacio einen Leuchtturm, wie sollte es anders sein. Der Faro José Ignacio ist vielleicht der schönste Leuchtturm in ganz Uruguay. Markant thront er auf den glatten Felsen oberhalb des Strandes. Ein perfektes Postkarten-Motiv!

Nur ein paar hundert Meter weiter liegt das Parador La Huella. Das Strandrestaurant bzw. die Strandbar besuchen wir ebenfalls auf Empfehlung von Anthony Bourdain in seiner Travel-Doku „No Reservations“. Neben einer authentischen Küche lohnt ein Besuch vor allem für einen Blick auf den wunderschönen Strand. Da darf ein erfrischendes „Patricia Lager“ nicht fehlen!

Faro José Ignacio in Uruguay
Strandrestaurant Sentido in José Ignacio
Guter Tipp für einen Drink am Strand: Restaurant „Sentido“ in José Ignacio
Traumstrand von José Ignacio in Uruguay
Traumstrand von José Ignacio

09 — La Paloma

Zwischenstopp in La Paloma

Unser nächstes Etappenziel heißt La Paloma. Der Weg bis Punta del Diablo ist zu weit, deshalb planen wir eine Nacht in diesem verschlafenen Küstenort ein. Unsere Unterkunft „Cara Colomba“ liegt nur einen Steinwurf vom Strand entfernt. Sie ist einfach, fast schon rustikal, reicht aber völlig für diesen Zwischenstopp. Auf rostigen Fahrrädern mit defekter Gangschaltung treten wir in die Pedale und erkunden den kleinen Ort. Soweit das Auge reicht, hier sind wir definitiv unter Locals. Höchste Zeit also, ein „Chivito“ zu probieren. Das Nationalgericht Uruguays ist eine Burgervariante mit Rindfleisch, Tomaten, Salat, Speck, karamellisierten Zwiebeln und Spiegelei.

Strand von La Paloma in Uruguay
Wohnhaus in La Paloma
Straße in La Paloma Uruguay

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10 — Punta del Diablo

Top-Reisetipp für Uruguay:
Abschalten und entspannen in Punta del Diablo

Je weiter wir der Küste folgen und uns der brasilianischen Grenze nähern, umso schöner und ursprünglicher wird das Land! Unser letztes Etappenziel auf diesem Roadtrip durch Uruguay ist Punta del Diablo. Der kleine Fischerort mit seinen mächtigen Wanderdünen bietet das Maximum an Ruhe und Gelassenheit – und versprüht dabei reichlich Charme. Aufgrund der strengen Bauvorschriften sind hier keine großen Bauprojekte oder Erschließungen erlaubt.

Das Dorfbild ist geprägt von weitläufigen, sandigen Straßen, bunten Cabañas und kleinen Läden, die lokales Kunsthandwerk verkaufen. Hier tauscht die Gaucho-Surfszene Pferd gegen Surfbrett und reitet die atlantischen Wellen bis zum Sonnenuntergang. Wer schon einmal in Mexiko war, wird sich an die Insel Holbox erinnert fühlen.

Bucht von Punta del Diablo in Uruguay
Fischerboote am Strand von Punta del Diablo in Uruguay
Hauptstraße von Punta del Diablo in Uruguay

Maximale Entschleunigung am Strand von Punta del Diablo

Gleich für vier Nächte haben wir uns im Hotel „Maradento“ eingemietet. Unser geräumiges Zimmer mit bodentiefen Fenstern und großem Balkon bietet einen freien Blick auf Strand und Dünen. Es ist der perfekte Ort um abzuschalten, ein Sonnenbad zu nehmen und gedankenverloren durch den feinen Sand zu spazieren. In einem der zahlreichen Restaurants im Dorfkern genießen wir täglich fangfrischen Fisch, während wir den Fischern zuschauen, wie sie ihre bunten Holzboote für die nächste Ausfahrt vorbereiten.

Weiter Strand in Punta del Diablo
Hotel Maradento eingebettet in den Dünen von Punta del Diablo
Hotel „Maradento“ eingebettet in den Dünen von Punta del Diablo

Gleich nebenan: Nationalpark Santa Teresa

Wem das zu langweilig ist, kann einen Ausflug in den benachbarten Nationalpark Santa Teresa unternehmen. Inmitten weiterer Traumstände und dichten Wäldern fühlen sich hier Vögel, Leguane, Wasserschweine und viele weitere Tiere sauwohl. Auch der landesweit größte Rosengarten mit über 330 verschiedenen Arten zählt zum Nationalpark.

Darüber hinaus bietet Punta del Diablo die perfekte Ausgangslage für einen Tagesausflug zu dem wohl allerschönsten Ort in ganz Urugay: der Aussteiger-Kolonie Cabo Polonio im gleichnamigen Nationalpark.

Sonnenuntergang über den Dünen von Punta del Diablo
Wieder mal typisch Uruguay: Sonnenuntergang über den Dünen von Punta del Diablo

11 — Cabo Polonio

Uruguays Geheimjuwel:
das Aussteiger-Paradies Cabo Polonio

Das größte Highlight von Uruguay heißt Cabo Polonio. Punta del Este ist eine ideale Ausgangsstation, denn in weniger als einer Stunde Autofahrt lässt sich das Tor zum Nationalpark Cabo Polonio erreichen. Dabei steht weniger der Nationalpark im Vordergrund unseres Besuchs, sondern das kleine Fischerdorf selbst.

Durch seine Abgeschiedenheit ist Cabo Polonio weder an das Straßennetz noch an die öffentliche Versorgung mit Elektrizität und Wasser angeschlossen. Dieser „wilde“ und ursprüngliche Zustand macht den Ort vor allem bei Aussteigern, Hippies und Surfern sehr beliebt, die hier ihr Paradies finden. Auch für die menschenleeren Strände, den markanten Leuchtturm sowie die riesige Seelöwen- und Robben-Kolonie ist Cabo Polonio bekannt.

Truck als Transporter von Besuchern in Cabo Polonio
Über Sandwege fährt der Transporter Besuchern nach Cabo Polonio

Die Anreise nach Cabo Polonio

Es ist weder erlaubt noch möglich, mit dem Mietwagen direkt nach Cabo Polonio zu fahren. Daher endet die Anfahrt bereits am Gate zum Park, wo wir das Auto für $U 270 (ca. 7 Euro) parken. Die letzten sieben Kilometer bis zum Kap führen über tiefe Sandwege. Weiter geht es nur zu Fuß oder – was deutlich schneller und komfortabler ist – auf einem 4x4 Truck, der als Bus fungiert. 40 Personen plus Gepäck finden darauf maximal Platz.

Wir zahlen $U 320 (ca. 8 Euro) pro Person für den Eintritt sowie für die Hin- und Rückfahrt, klettern auf den Laster, und schon knattert der schwere Diesel durch die Dünen. Der Weg führt zunächst durch dichte Pinienwälder, über einen großen Hügel und schließlich über einen breiten, endlos scheinenden Strand. Immer wieder muss der Truck in den ersten Gang herunterschalten, um sich und seine Fracht sicher durch den Sand zu manövrieren. Keine 30 Minuten später erreichen wir unser Ziel.

Breiter Strand von Cabo Polonio
Anfahrt mit dem Truck auf Cabo Polonio – nichts als Weite und Einsamkeit

Willkommen im kleinen Paralleluniversum!

Mit vom Wind zerzausten Haaren klettern wir schließlich vom Truck. Vom „Bahnhof“ aus fächern sich schmale Trampelpfade in alle Richtungen auf, die sich wie Adern über Cabo Polonio verteilen. Überall in der Landschaft liegen kleine Steinhäuschen oder Holzhütten verteilt. Ihre Wände bunt gestrichen oder mit Grafittis verziert. Jeder Bewohner genießt sichtlich seine völlige Privatsphäre und Ruhe.

Der Hauptweg führt ins Dorfzentrum, wo uns einige Bars und Restaurants mit einem kalten Bier und gegrillten Meeresfrüchten erwarten. Fast alles hier ist Marke Eigenbau, vieles aus Resten aus dem Meer zusammengebaut, nur wenig professionell entworfen. Auf bunten Decken breiten Einwohner Schmuck und Kunsthandwerke feil, irgendwo spielt ein sonnengebräunter, langhaariger Aussteiger auf einer Gitarre.

Wir lassen uns von den natürlichen Laufwegen im Sand mitziehen und schlendern kreuz und quer durch das Dorf. An wirklich jeder Ecke erwartet uns etwas Liebevolles, ein tolles Fotomotiv oder etwas zu Bestaunendes. Ein Robbenskelett am Strand, unzählige Muscheln, und eine krachende Brandung runden die Atmosphäre ab.

Haus eines Aussteigers in Cabo Polonio
Im Zentrum von Cabo Polonio

Neben ein paar Hostels gibt es ein paar einfache Hotels. Alles ist sehr einfach gehalten, umso gemütlicher sehen sie aus. Hier zu übernachten wäre ein kleines Abenteuer!

Markant sticht der 1881 gebaute Leuchtturm im Dorf hervor, der mittlerweile unter Denkmalschutz steht. Direkt dahinter tummeln sich auf den Felsen und auf den der Küste vorgelagerten Inseln eine der weltweit größten Seelöwen-Kolonien. Die Walsaison in Uruguay haben wir leider knapp verpasst. Bis November kann man hier vom Strand aus Wale beobachten, die von Argentinien in Richtungen Brasilien schwimmen.

Leider haben wir bei unserem Besuch die Zeit unterschätzt. Die wenigen Stunden vor Ort reichen leider nicht aus, um Cabo Polonio in aller Ruhe zu erkunden – einen ganzen Tag hätten wir hier locker verbringen können. Als gegen 18 Uhr die Sonne hinter den Wolken verschwindet und der Wind zulegt, wird es ziemlich frisch. Umso besser, dass wir jetzt die Rückreise antreten. Cabo Polonio ist definitiv die aufwändige Anreise wert!

Häuser in Cabo Polonio
Einfache Häuser in Cabo Polonio
Leuchtturm von Cabo Polonio Uruguay
Seelöwen-Kolonio in Cabo Polonio

Abschied von Uruguay

Mit all diesen wundervollen Eindrücken im Gepäck treten wir an Tag 10 in Uruguay unsere Rückreise nach Argentinien an. Die Autofahrt von Punta del Diablo nach Colonia del Sacramento misst nur 500 Kilometer. Doch die sechsstündige Autofahrt gestaltet sich langwierig, zumal wir dank des Tempolimits kaum voranzukommen scheinen. Am späten Mittag erreichen wir schließlich Colonia, geben den Wagen ab und sitzen kurze Zeit später auf der „Colonia Express“ auf dem Rückweg nach Buenos Aires.

Schnell sind die Strapazen der Rückfahrt vergessen. Was bleibt, sind überwältigende Eindrücke eines Landes, das beinahe auch wir bei unserer Reiseplanung für Südamerika übersehen hätten. Eine Reise nach Uruguay ist heute fast noch ein Geheimtipp, das wir jedem ans Herz legen möchten. Adiós Uruguay, nos vemos!

Flagge Uruguay

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Kommentar von Ines |

Eine tolle Page voller toller Tipps und Bilder - vielen Dank!
Könnt Ihr ein paar Tipps zu Flügen (Zwischenstopps), Übernachtungsmöglichkeiten on the road (Qualität u Preise) und eure Mietwagenerfahrung geben? Das wäre super!
Viele Grüße 😀

Antwort von Rebecca

Hallo Ines,

vielen Dank für das liebe Feedback!

Hast du unsere Allgemeinen Reise-Tipps für Uruguay schon gesehen? Dort findest du viele grundlegende Infos.

Internationale (relevante) Flüge gibt es nur nach Montevideo, unseres Wissens nach aber nicht als Direktflug aus Europa. Deshalb ist ein Zwischenstopp in Rio de Janeiro oder Buenos Aires die einzige Möglichkeit.

Wir sind mit der Fähre von Buenos Aires übergesetzt mit Ziel auf Colonia del Sacramento – eine der schönsten Städte Uruguays. Dort findet ihm am kleinen Hafen einige namhafte, internationale Autovermietungen (wir haben uns für Europcar entschieden und waren sehr zufrieden).

Auf unserer Uruguay-Reise hatten wir verschiedene Unterkünfte, von kleinen Boutique-Hotels bis zu Airbnb. Allesamt zum fairen Preis (Uruguay ist nicht so günstig wie Argentinien!) und allesamt super. Es hängt ja immer auch viel vom eigenen Anspruch und Geschmack ab.

Ich hoffe, die kleinen Tipps helfen euch. Uruguay ist eines unserer absoluten Highlights auf den zahlreichen Reisen und bleibt uns in bester Erinnerung!

Liebe Grüße
Rebecca

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