Kauai Hawaii Reisebericht
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Maui zählt ganz sicher zu den schönsten Inseln von Hawaii. Das liegt nicht nur an den traumhaften Sonnenuntergängen, sondern auch an der Road to Hana, die den Besucher über 650 Kurven in ein wildes Paradies führen. Und nicht zu vergessen: die bunte Vulkanlandschaft des Haleakala National Park. Entdecke fünf Highlights von Maui!
Lage & Route
US Bundesstaat
Hawaii
Anzahl Besuche
1x
Reisejahre
2015
Letztes Update
12.2024
Kurz & knackig — Unsere Meinung
„Maui ist die hawaiianische Insel, die uns mit Abstand am besten gefällt. Tolle Strände, eine grandiose Vulkanlandschaft – und die kurvige Road to Hana!“
Inhaltsverzeichnis
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01 — Wailea
Maui bildet mit seiner derartigen Vielfalt den besten Mix aus allem, was Hawaii ausmacht: Surfer-Hochburg, urtümliche Natur mit tropischen Regenwäldern und Wasserfällen, wilde Vulkanlandschaften, traumhafte Sandstrände – und die schönsten Sonnenuntergänge, die wir je gesehen haben.
02 — Road to Hana
Wir wollen an das südliche Ende von Maui, nach Hana, um von dort in den Dschungel zu einem Wasserfall zu wandern. Aber nicht nur der Wasserfall, sondern auch der Weg dorthin ist unser Ziel: die berühmte "Road to Hana"! Kurz hinter Paia beginnt diese 72 km lange, sehr enge Küstenstraße, die durch dichten Dschungel mit Lianen und Bambus, über einspurige Brücken und vorbei an unzähligen Wasserfällen und Steilküsten führt. Ein Traum!
Die Strecke hat allerdings auch eine Kehrseite: Die 650 Kurven, für die wir gut 3 Stunden Autofahrt brauchen, verlangt uns eine Menge Geduld ab. Vor allem dürfen wir nicht vergessen, dass wir den ganzen Weg am späten Nachmittag wieder zurück müssen! Natürlich sind wir hier nicht allein unterwegs, deshalb können wir nicht unser eigenes Tempo fahren. An übervorsichtigen und offensichtlich ängstlichen Verkehrsteilnehmern kommen wir kaum vorbei. Manchmal ertappen wir uns beim Fluchen, dass die Road to Hana eben auch eine ordentliche "Gurkerei" ist.
03 — Hana Forest Reserve
Nach mehr als 3 Stunden im Auto erreichen wir schließlich den südlichen Eingang des Hana Forest Reserve, ein Teil des Haleakala National Parks. Wir ziehen unsere Boots an, schmieren uns mit Mückenschutz ein – und auf geht’s auf den Pipiwai-Trail zum 3 Kilometer entfernten Wasserfall. Bergauf! Da es ja kürzlich wie aus Eimern geregnet hat, ist der Weg richtig schön matschig und rutschig, sodass der Hike entsprechend anstrengend wird.
Es geht durch dichten Dschungel und über kleine Hängebrücken, bis wir plötzlich mitten in einem dichten Bambuswald stehen. Hindurch führt der einzige Weg, über den wir den riesigen Wasserfall erreichen. Lara Croft und Indiana Jones wären stolz gewesen! Es ist eine willkommene Erfrischung, ehe wir den langen Abstieg in Angriff nehmen.
„Die 650 Kurven auf der Road to Hana können zermürbend sein – doch am Ende wird man mit diesem grandiosen Bambuswald belohnt.“
Oahu, Hawaii – 20°40'44.2"N 156°03'36.2"W
04 — Lahaina
Was wäre Maui ohne einen Tag am Strand, oder zwei? Immerhin hat Maui einige traumhafte Strände zu bieten, die zum relaxen einladen. Die vermutlich erste Adresse zum Beachen ist der wunderschöne Weilea Beach an der Westküste. Der allerdings ist ziemlich gut besucht. Etwas mehr Ruhe bietet der Strand in Lihaina, einem gemütlichen Surfer-Dorf an der Nordwest-Küste von Maui. Weißer Sand, türkises Wasser, und dass beim Bad im Meer dauernd Schildkröten unter uns durchtauchen, daran haben wir uns mittlerweile gewöhnt.
05 — Haleakala National Park
Der Haleakala-Krater erhebt sich über die Insel Maui und ist von überall aus zu sehen. Eine Naturgewalt in jeder Hinsicht. Dieser inaktive Vulkan liegt 3.000 m über dem Meeresspiegel und bietet eine atemberaubende Vielfalt an Landschaften und Farben. Nicht umsonst bedeuet Haleakala auf Hawaiianisch "Haus der Sonne".
Schon früh am Morgen fahren wir binnen einer Stunde von Wailea zum Haleakala Visitor Center. Es ist der perfekte Ort, um den vielleicht besten Sonnenaufgang der Erde zu beobachten. Wenn die Sonne über dem Horizont steht, kommt es zu einem sich stetig wechselnden Farben- und Lichterspiel über dem enormen Wolkenmeer.
Auch darüber hinaus lohnt sich der Weg zum Haleakala: Die vulkanische Kraterlandschaft überzeugt mit einer breiten Farbpalette und lädt zu vielen kurzen Wanderungen ein. Besonders spektakulär ziehen die Wolken über die Kraterlandschaft und hüllen die Vulkankegel von Maui immer wieder in Watte. Den Haleakala Nationalpark solltest du also auf keinen Fall auf deiner Hawaii-Reise verpassen!
Weitere Details findest du in unserem ausführlichen Bericht über den Haleakala Nationalpark.
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Kommentar von Christoph |
Hallo,
wir haben auch vor in Airbnbs zu übernachten. Sind uns aber noch unschlüssig welche Lage am besten ist?
Wir sind jeweils eine Woche auf Big Island, Kauai und Maui.
Habt ihr eventuell Tipps für uns?
Danke
lg
Christoph
Antwort von Rebecca
Hallo Christoph,
vielen Dank für deine Frage. Die Wahl einer geeigneten Unterkunft hängt immer stark davon ab, was ihr euch auf den Inseln anschauen wollt.
Einfach zu beantworten ist Maui: Hier würden wir immer wieder Wailea als Basis wählen. Denn in Wailea gibt es die komplette Infrasturktur für jeden Geschmack, schöne Stäande und jede Menge gute Restaurants. Von Wailea aus lässt sich Maui gut in Tagesausflügen in jede Richtung erobern. Etwas ruhiger und gemütlicher geht es in Lahaina zu, was unsere zweite Wahl wäre.
Big Island ist schon etwas schwieriger. Die Insel ist relativ groß und bedeutet deshalb mehr Fahraufwand. Unsere Unterkunft in Kailua-Kona an der Westküste hatte eine perfekte Lage für Touren in den Norden und Südwesten. Richtig urig und perfekt gelegen für Touren in den Nationalpark ist eine Unterkunft im angrenzenden Rainforest. Dort haben wir nicht in einem Airnbnb, sondern in der Volcano Village Lodge übernachtet. Mit den beiden Stationen sind wir auf Big Island gut zurecht gekommen.
Auf Kauai haben wir uns ebenfalls ein Hotel gegönnt: Das Koʻa Kea Resort am Poipu Beach ist der Hammer, aber eben ein Hotel. Da Kauai eine kleine Insel ist, kann Poipu eine gute Basis sein. Alternativ würden wir in Richtung Princeville gehen, um die grandiose Na Pali Coast zu entdecken.
Das einzige, was Hawaii derzeit unattraktiv macht, sind die enorm gestiegenen Preise. Wie siehst du das?
LG Rebecca
Kommentar von Joachim |
Hallo Ihr zwei,
schon seit einigen Jahren lese ich regelmäßig Eure Seite, die habt ihr wirklich toll gemacht! Nun wird es bei uns wieder konkret, wir werden Ende April 1 Woche nach Maui fliegen und anschließend noch zwei Wochen nach Kalifornien, hier haben mir besonders Eure Berichte über Palm Springs und Monterey/Pacific Cove gefallen wo wir auch sein werden.
Ich habe gerade mal drei konkrete Fragen zu Maui:
1. Wann (welcher Monat) ward ihr dort und wie voll war es tatsächlich (Strände, Straßen, der Krater etc.)?
2. Könnt ihr bestimmte Wochentage für z.B. den Krater und die Road to Hana eher empfehlen oder kann man das nicht so sagen?
3. Ihr nennt für die Fahrt von Wailea zum Visitor Center des Kraters "nur" eine Fahrtzeit von 1 Stunde. Mein Routenplaner sagt fast 2 Stunden weil man ja quasi nach Norden bis Kahului und dann wieder nach Südosten fahren muss. Sind die 1 Stunde eine Geheimstrecke?
Besten Dank für Eure Antworten
Joachim (Breuer) aber wir sind nicht verwandt :-)
Antwort von Hendrik
Hallo Joachim,
lieber Namensvetter,
vielen Dank für dein liebes Feedback, über das wir uns sehr freuen! Bei all der Leidenschaft, die wir in unseren Blog stecken, ist solch eine Rückmeldung ein schöner Antrieb :)
Unsere Reise nach Hawaii liegt mittlerweile 10 Jahre zurück. Nach all der Zeit fällt es uns etwas schwer, fundierte Antworten auf deine Fragen geben zu können. Es dürfte sich hinsichtlich Tourismus einiges geändert haben.
Wir waren im Juni und Juli auf Hawaii, direkt im Anschluss an unsere Hochzeit in der Nähe von Los Angeles. Hawaii haben wir damals nicht als überlaufen empfunden. Wie es sich heute auf Hawaii verhält, können wir leider nicht beurteilen. Die Welt wird ja generell "immer kleiner" – dagegen stehen die ständig steigenden Preise auf Hawaii, die viele Besucher abschrecken düfte. Was Maui angeht, so hat sich der Tourismus nach den Buschbränden 2023 bis heute noch nicht richtig erholt. Deshalb gehen wir davon aus, dass der Wochentag keine Rolle für einen Besuch des Vulkans spielt; abgesehen von den Wochenenden, an denen Einheimische sich auf den Weg machen könnten.
Hinsichtlich Fahrtzeit von Wailea zum Kilauea Visitor Center, so habe ich gerade in unserem Reisetagebuch nachgeblättert: Dort steht, dass wir 1 Stunde gebraucht haben. Google Maps zeigt mir in diesem Moment 1,5 Stunden an. Vermutlich liegt die Wahrheit in der Mitte … Da Maui sehr wild und dicht bewachsen ist, gibt es nur einen Weg von Wailea zum Kilauea.
Auf jeden Fall klingen eure Reisepläne sehr gut. Besonders die Region von Monterey nach Carmel ist ja der absolute Traum! Wir wünschen euch eine tolle Reise und sammelt viele Eindrücke.
Liebe Grüße
Rebecca & Hendrik