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Highway 1 Reisebericht – Highlights auf Kaliforniens Traumstraße

Highway 1 in Kalifornien:
alle Highlights von San Francisco nach Los Angeles

Es ist und bleibt der Klassiker unter allen Kalifornien-Reisen: einmal von San Francisco nach Los Angeles, immer entlang der Küste über den Pacific Coast Highway – besser bekannt als Highway 1. Vorbei an coolen Küstenstädtchen, teuren Villen und durch eine beeindruckende Natur. Das macht den Highway 1 so einzigartig!

Unser Guide und Reisebericht führt dich zu den schönsten Orten an dieser traumhaften Panorama-Route.

Reisebericht Highway 1 Kalifornien USA

Lage

Infos zur Reise

Land

USA

Reisejahr

2003
2014
2016

Reisedauer

3-5 Tage

Letztes Update

03_2020

Kapitel 01 — San Francisco

Los geht's an der Golden Gate Bridge in San Francisco

Es ist die wohl schönste Panorama-Traumstraße der ganzen USA – nicht ohne Grund sind wir sie bereits drei Mal gefahren: der Highway 1, auch bekannt als Pacific Coast Highway. Auf einer Gesamtlänge von 900 km führt er von Dana Point im Süden (kurz hinter San Diego) bis hinauf nach Leggett in Nord-Kalifornien, immer entlang an der zerklüfteten und malerischen Küste Kaliforniens. Der schönste Streckenabschnitt mit den spektakulärsten Highlights ist das Teilstück von San Francisco nach Süden Richtung Los Angeles.

Als gemütlichen Start in diesen wunderbaren Roadtrip bietet sich San Francisco an. Die Bay City ist nicht nur eine Reise wert zu den klassischen Highlights wie Golden Gate Bridge oder das Alcatraz Gefängnis, sondern bietet darüber hinaus noch viele weitere Highlights, wie unser Reisebericht zu San Francisco zeigt.

Los geht's an der Golden Gate Bridge in San Francisco. Dort, am ehemaligen Militärstützpunkt Presidio, zweigt der Highway 1 vom Highway 101 ab und führt zunächst durch den Golden Gate Park bis nach Fairmont, wo du das erste Mal einen Blick auf den tiefblauen Pazifik bekommst.

Mission Dolores Park in San Francisco
Golden Gate Bridge ist der Startpunkt für eine Reise auf dem Highway One
Ein Besuch der berühmten Gefängnis-Insel Alcatraz gehört zum Pflichtprogramm in San Francisco

Kapitel 02 — Santa Cruz

Auf den Spuren der Surfer-Szene Kaliforniens

Auf dem Weg nach Süden gilt ein erster Halt der Surfer-Szene Kaliforniens: Am Nordende von Half Moon Bay, etwa 400 m südwestlich von Pillar Point, ist ein einer der beliebtesten Surf-Spots Kaliforniens. Dank der Beschaffenheit von Felsen und Meeresboden in dieser Bucht, brechen die Pazifikwellen besonders hoch. In den Wintermonaten erreichen die sog. Mavericks Höhen von bis zu 20 Metern.

Mit diesem Vorgeschmack geht es weiter nach Santa Cruz, einem freundlichen Küstenort, der sich ebenfalls als Surf-Terrain einen weltbekannten Namen gemacht hat. Hier in Santa Cruz kommt zum ersten Mal das typisch lässige Strandleben in Kalifornien zur Geltung. Der Santa Cruz Boardwalk, ein kleiner Vergnügungspark direkt am Strand, wartet mit historischen Achterbahnen, einer Arkade und dem typischen Duft nach frischer Meeresbrise, Zuckerwatte und Hot Dogs auf.

Pillar Point ist ein beliebter Surf-Spot am Highway 1

Kapitel 03 — Monterey

Monterey – die kleine Küstenstadt mit großem Charme

Wir lassen Santa Cruz am nördlichen Ende der Monterey Bay hinter uns, umrunden die sichelförmige Bucht und steuern als nächstes Monterey an. Der kleine Ort mit seinen spanischen Wurzeln und Adobe-Bauten in der Altstadt ist der perfekte Ort, um auf der Reise einmal durchzuatmen. Erster Anlaufpunkt ist die Cannery Row: Wo Anfang des 20. Jahrhunderts noch die größte Sardinenkonservenfabrik der Welt lag, gibt es heute eine bunte Straße mit Restaurants, Unterhaltungsangeboten, und schönen Ausblicken auf die Bay zu entdecken. Mittendrin: das berühmte Monterey Bay Aquarium, mit Thunfischen, Haien und über 700 anderen Fischarten, sowie Pinguinen.

Unser Tipp zum Essen & Trinken: In der Cannery Row Brewing Company gibt es lecker Deftiges und reichlich Craft-Beer!

Wer anstelle der Ruhe eher Action sucht und ein Motorsport-Fan ist (so wie wir): Nur 25 Minuten Autofahrt von Monterey entfernt, liegt der berühmte Laguna Seca Raceway – die Rennstrecke mit der berühmten Korkenzieher-Kurve. Aufgrund des sehr hügeligen Geländes können wir von vielen Stellen auf die Strecke blicken, ganz ohne Tickets!

Cannery Row in Monterey am Highway 1

Kapitel 04 — Carmel by the Sea

Highlight am Highway 1:
Der 17-Mile-Drive bis Carmel-by-the-Sea


Ein kleines Stück hinter Monterey geht es nun an der Halbinsel entlang, über Pacific Grove und Pebble Beach. Hier beginnt der 17-Mile-Drive, eine kostenpflichtige Mautstraße, die jeden Cent wert ist! Dicht an der Küste entlang führt die Strecke durch eine wunderschöne Küstenlandschaft, und vorbei an den edelsten Golfplätzen und teuren Villen von Kalifornien. Von Land aus können wir reichlich Seevögel, Delfine und Seelöwen beobachten – sogar Orcas soll man mit etwas Glück entdecken können.

Am Ende des 17-Mile-Drive erreichen wir das nächste Highlight: Carmel-by-the-Sea, ein kleines Künstler-Städtchen mit einer sanft geschwungenen Strandbucht. In den kleinen Boutiquen und Cafés können wir Stunden verbringen. Es ist zweifelsohne der schönste Ort am gesamten Highway 1. Übrigens: In den 1980ern war der berühmte Hollywood-Schauspieler Clint Eastwood zwei Jahre lang Bürgermeister von Carmel.

Am Südende von Monterey lohnt ein Abstecher in das Schutzgebiet Point Lobos State Reserve. Mit seinen umtosten Klippen, blauen Buchten und bunten Wiesen laden kurze Wanderwege auf einen Ausflug in die Natur ein.

Lone Cypress am Highway 1 ist ein beliebtes Fotomotiv
Tuck Box ist ein Cafe in Carmel by the Sea am Highway 1
Der breite Sandstrand von Carmel-by-the-Sea lädt zur Pause ein

Kapitel 05 — Big Sur

Nächstes Highlight ist die Natur rund um Big Sur

Wie beeindruckend die Natur am Highway 1 auch sein kann, erleben wir auf dem nächsten Teilstück von Carmel-by-the-Sea nach Big Sur. Dabei wirkt die Bixby Creek Bridge – eine Brücke im Art-déco-Stil und eines der Wahrzeichen des Highway 1 – wie das "Tor" zu der nun folgenden rauen Küstengegend. Der nächste Streckenabschnitt des Highway 1 führt durch Feuchtgebiete, Artischockenfelder, Zypressenhaine und Küstenklippen.

Doch dass die Sehenswürdigkeiten entlang des Pacific Coast Highway nicht nur zur Küste zählen müssen, beweist der Pfeiffer Big Sur State Park. Hier können wir ungestört zu Mammutbäumen und Wasserfällen wandern und abends – begleitet vom fernen Gebell der Seelöwen – einen atemberaubenden Sonnenuntergang bewundern.

Die Straße windet sich weiter kurvig an den Klippen entlang zum Julia Pfeiffer Burns State Park. Hier liegen, gut versteckt in einer Rechtskurve, die Mc Way Falls. Ein großer Wasserfall stürzt von der Felskante auf den Strand und in ein kristallklares, azurblaues Meer hinab – ein fast surreales, weil karibisch anmutendes Motiv mitten in Kalifornien.

Bixby Bridge am Highway 1
Tolle Natur in Big Sur am Highway 1
McWay Falls am Julia Pfeiffer Burns State Park, direkt am Highway 1 gelegen

Kapitel 06 — Hearst Castle

Einen Abstecher wert: das exzentrische Hearst Castle

Hearst Castle am Highway 1

Nur wenige Meilen südlich vom Pfeiffer Big Sur State Park gilt der nächste Stop San Simeon. Hier führt eine kleine Stichstraße vom Highway 1 in den Berge hinauf zum Hearst Castle. Das an ein Schloss erinnernde Anwesen ist ein völliger Irrsinn: William Randolph Hearst gilt als einer der Erfinder der Regenbogenpresse und als Exzentriker, was sich in Hearst Castle zweifellos niedergeschlagen hat. Das Anwesen ist eine wilde Mischung unterschiedlichster Einflüsse, bei denen Geld keine Rolle gespielt hat – von römischer bis hin zu ägyptischer Architektur und Kunst ist alles vertreten. Ganze Teile des Anwesens wurden aus Europa und Afrika eingeflogen, anstatt sie einfach nachzubauen. Wie sich ein Mensch allein soviel Prunk leisten kann, erklärt sich uns absolut nicht.

Kapitel 07 — Santa Barbara

Santa Barbara ist eine Perle am Highway 1 (und Ort unserer Hochzeit
)

Über Pismo Beach geht es weiter nach Santa Barbara, eine für die USA eher untypische Stadt. Die Innenstadt entlang der State Street wirkt sehr europäisch und ist gut zu Fuß zu erlaufen. Zahlreiche Geschäfte und Restaurants, die teilweise in verwinkelten Seitengassen versteckt liegen, laden zum Bummeln ein. Es ist wohl das spanisch-mexikanische Flair der Stadt, das Santa Barbara so reizvoll macht.

Auch das Santa Barbara Courthouse ist ein Besuch wert: Vom Glockenturm des ehrwürdigen Gebäudes haben wir einen tollen Blick über die gesamte Stadt und den Küstenabschnitt. Etwas Natur finden wir im nahegelegenen Shoreline Park: Die Parkanlage mit alten Zypressen und anderen einheimischen Bäumen liegt entlang des Kliffs westlich von Santa Barbara. Auf zahlreichen Spazier- und Radwegen haben wir einen freien Blick bis zu den Kanalinseln.

Unser Hotel-Tipp: Das Hotel "Milo" liegt direkt am Strand und Pier von Santa Barbara. Das Mittelklasse-Hotel verleiht kostenlose Beach Bikes, mit denen wir ganz bequem die State Street entlang cruisen können.

Uns gefällt Santa Barbara auch nach dem fünften Besuch so gut, dass wir uns entschlossen haben hier zu heiraten. 2015 haben wir im benachbarten Carpinteria für zwei Wochen ein Haus gemietet und sind im Garten, direkt an der Küste, im Kreise der kleinsten Familie getraut worden.

State Street in Santa Barbara
Santa Barbara Courthouse
Blick über Santa Barbara vom Turm des Courthouses
Strand von Santa Barbara
Hotel Milo direkt am Strand von Santa Barbara

Kapitel 08 — Santa Monica

Endstation Santa Monica –
oder weiter in den Süden?

Die letzte Etappe des Highway 1 führt über Oxnard nach Malibu und schließlich nach Santa Monica. Da dieser Streckenabschnitt auch ein wichtiger Teil von Los Angeles ist, haben wir ihm einen eigenen Bericht gewidmet. Alle Details zur letzten Etappe des Highway 1 Klassikers erfährst du in unserem Reisebericht zu Santa Monica und Malibu.

In Santa Monica muss aber noch nicht Schluss sein! Denn der Highway 1 führt noch weiter nach Süden und endet wenige Kilometer vor San Diego. Der Süden Kaliforniens ist ebenfalls eine Reise wert, wie du in unserem Reisebericht zu Süd-Kalifornien erfahren kannst.

Pier von Santa Monica am Abend

Unsere Route / Highlights

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