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Costa Rica Reisebericht – 16 Highlights & Tipps

Costa Rica Reiseführer & Reisebericht:
Die 16 besten Highlights & Tipps zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Costa Rica erwartet seine Besucher mit einer wilden, ursprünglichen Natur. Schließlich machen Flora und Fauna das Land zu einem der artenreichsten Länder der Erde. Dabei lässt sich Costa Rica sehr einfach und sicher bereisen. Denn die Ticos – wie die Einwohner genannt werden – sind ein äußerst aufgeschlossenes, herzliches und hilfsbereites Volk. Wir haben das Land in Mittelamerika bereits zweimal bereist und stellen die Highlights und besten Sehenswürdigkeiten von Costa Rica in diesem Reisebericht für dich zusammen. Pura Vida!

Reisebericht Costa Rica

Lage

Infos zur Reise

Land

Costa Rica

Reisejahr

2017
2022

Reisedauer

12 Tage bzw.
25 Tage

Letztes Update

03.2023

01 — Intro

Grün, grüner, Costa Rica – willkommen zurück in einem der schönsten Länder der Erde

Als wir 2017 zum ersten Mal nach Costa Rica reisten, hatten wir uns völlig verschätzt. Wir vermuteten, dass das kleine Land zwischen Nicaragua und Panama schnell zu bereisen sei, dass es nicht allzu viel zu entdecken gäbe. Wie wir uns doch geirrt hatten! Klein ist das Land tatsächlich, aber üppig ist nicht nur die Natur dort, sondern üppig sind auch die Sehenswürdigkeiten und Highlights in Costa Rica. Karibik, Pazifik, Vulkane, Nationalparks, Strände, Dschungel – nicht umsonst ist Costa Rica zu einem populären Reiseziel in Lateinamerika geworden.

Grund genug also, Costa Rica in 2022 einen zweiten Besuch abzustatten. Dieses Mal aber mit deutlich mehr Zeit im Gepäck: In 25 Tagen wollen wir ausgiebig die Pazifikküste entdecken, danach ein wenig das Inland erkunden und zu bekannten Orten zurückkehren, um schließlich auch die südliche Karibikküste unter die Lupe zu nehmen. Die Reise haben wir beide Mal selbst geplant und organisiert – in Costa Rica nichts leichter als das.

Wie jedes Mal gibt der Landeanflug auf die Hauptstadt San José einen Vorgeschmack auf das, was kommt. Soweit das Auge reicht, hat eine Farbe ganz besonders das Sagen in Costa Rica: Grün! Überall nur Dschungel und Berge, oft hängen mächtige Regenwolken an den Gipfeln fest. Regenfälle gehören in Costa Rica zum Landschaftsbild wie auch die Faultiere.

Wir können es wieder kaum erwarten, unseren Mietwagen in Empfang zu nehmen – trotz aller Sprachbarrieren. Leider sprechen wir kaum ein Wort Spanisch, während die Ticos wiederum, wie die Einwohner Costa Ricas sich nennen, selten Englisch sprechen. Die Fahrt mit dem Shuttle zur außerhalb liegenden Mietwagen-Station dauert zum Glück nur kurz. Und schon sind wir wieder auf dem Weg in ein neues altes Abenteuer!

Faultier in Costa Rica

02 — Poás Vulkan

Willkommen im Land der Vulkane – und am zweigrößten Krater der Welt

Der Juan Santamaria International Airport liegt etwas außerhalb der Hauptstadt San José. Er ist das Drehkreuz und erster Anlaufpunkt für jeden Costa Rica Besuch. Um nach dem langen Flug erstmal „anzukommen“, empfiehlt sich eine Übernachtung in der Nähe. Unserer Meinung nach lohnt sich ein Besuch von San José nicht, da die Stadt nichts Sehenswertes bietet außer einem geschäftigen Treiben in einer wenig ansehnlichen Innenstadt.

Stattdessen finden sich in der nahegelegenen Kleinstadt Alajuela zahlreiche gemütliche Unterkünfte, die den Start in die Costa Rica Reise versüßen. Eine davon ist das Hotel Buena Vista oberhalb von Alajuela, ein landestypisches Boutique-Hotel mit kleinem Pool. Der Name „Buena Vista“ verdient das Hotel zurecht, denn es ermöglicht ein tolles Panorama über San José, was besonders nach Einbruch der Dunkelheit atemberaubend ist!

Zudem ist Alajuela nicht nur ein geeigneter Start- und Endpunkt einer Rundreise, sondern auch eine gute Ausgangslage für die erste Sehenswürdigkeit: Vulkane! In Costa Rica befinden sich nicht weniger als 14 Vulkane, von denen einige der höchsten im direkten Umfeld von San José zu finden sind. Einer von ihnen ist der Vulkan Poás und nur 45 Minuten Autofahrt von Alajuela entfernt. Der 2.700 Meter hohe Berg hat nicht nur einen der größten aktiven Krater der Welt – sondern ist mit 1,5 Kilometern Durchmesser und rund 300 Metern Tiefe auch der zweitgrößte der Welt! Mittendrin leuchtet seine Kraterlagune türkis bis smaragdgrün.

Eine asphaltierte Straße führt von Alajuela hinauf in den Nationalpark. Wir zahlen den Eintritt von umgerechnet 15 Euro pro Person, stellen das Auto auf dem Parkplatz ab und bekommen im Visitor Center Helme in die Hand gedrückt. Tatsächlich: Beim Besuch des Poás Vulkan herrscht Helmpflicht! Immer wieder kommt es vor, dass der Vulkan Gesteinsbrocken ausschleudert – die wollen wir nicht unbedingt auf den Kopf bekommen.

Vom Visitor Center aus sind es nur ein paar Hundert Meter zu Fuß bis zum Kraterrand. Noch ehe wir den Krater erreichen, steigt uns der faulige Geruch von Gas in die Nase – wir sind nicht mehr weit vom Ziel entfernt. Wie auch schon in 2017 haben wir allerdings auch heute wieder Pech: Sehr plötzlich ziehen dicke Wolken auf und binnen weniger Minuten beginnt es zu regnen, sodass wir keine fünf Meter weit schauen können. Damit bleibt uns leider der spektakuläre Anblick des Poás auch dieses Mal verwehrt. Zumindest einen kleinen Beweis seiner Macht (und den Grund für die Helme) entdecken wir im Fußboden und an Geländern: Überall markieren kleine, gelbe Kreise Einschläge von Gesteinen, die der Vulkan herausschleudert. Das allein ist schon sehr beeindruckend!

Schäden von Gestein, das vom Poás in die Luft geschleudert wurde
Schäden von Gestein, das vom Poás in die Luft geschleudert wurde
Vulkan Poas in Costa Rica

03 — Starbucks Coffee Farm

Zeit für eine Kaffeepause – auf der Hacienda Alsacia Starbucks Coffee Farm

Costa Rica ist nicht nur für seine Flora und Fauna beliebt, sondern auch für seinen Kaffee. Deshalb legen wir auf dem Rückweg nach Alajuela einen Stopp auf der Hacienda Alsacia ein – der Starbucks Coffee Farm. Die 240 Hektar große Kaffeefarm am Fuß des Poás Vulkan dient der amerikanischen Starbucks-Kette als globale Forschungs- und Entwicklungseinrichtung sowie als Arbeitsfarm. Hier erfahren wir viel über den Kaffeeanbau und -herstellungsprozess. Auf einer optionalen Tour können wir die Farm genauer erkunden und die Baumschule, die Nassmühle, die Trockenterrasse sowie die Röstmaschine besuchen. Wir begnügen uns allerdings mit einer Tasse heißen Kaffee, den wir von der großen Terrasse mit Blick auf die Plantage genießen.

Starbucks Coffee Farm in Costa Rica mit Blick von der Terrasse auf die Plantage
Kaffeebohnen auf der Starbucks Coffee Farm in Costa Rica
Hacienda Alsacia Starbucks Coffee Farm in Costa Rica

04 — Rio Tarcoles

Krokodile im Rio Tarcoles

Nach diesem sehr entspannten Start in unsere Costa Rica Rundreise geht es nun endlich richtig los! Unsere Route führt uns an die südliche Pazifikküste nach Uvita. Als wir die Westküste erreichen, fahren wir ein Stück der Panamericana – die berühmte Schnellstraße, die Alaska mit Feuerland verbindet. Nur wenige Kilometer später passieren wir die Brücke über den Rio Tarcoles. Uns fallen die vielen Menschen auf, die erstaunt in den Fluss gaffen. Der Sache wollen wir auf den Grund gehen! Als wir die Autotüren öffnen, schlägt uns erstmal die tropische Hitze entgegen. Während es in den Bergen bei Alajuela kühle 16 Grad Celsius misst, klettert das Thermometer am Pazifik auf 38 Grad. Das ist schon ein Hammer!

Mit ersten Schweißtropfen auf der Stirn laufen wir auf die Brückenmitte – und bestaunen, was auch alle anderen sehen: Im Rio Tarcoles unter der Brücke tummeln sich 15 bis 20 riesige Krokodile, die größten messen stolze 5 Meter. Dagegen sind die Alligatoren in Florida Schoßhündchen!

Krokodil im Rio Tarcoles in Costa Rica
Krokodile im Rio Tarcoles in Costa Rica

05 — Dominical

Zwischenstopp an den wilden Stränden von Dominical

Auf der langen Fahrt nach Süden legen wir einen weiteren Zwischenstopp in Dominical ein. Das kleine Dörfchen ist Heimat für Aussteiger, Alternative und Surfer. In der „Fuego Brewing Co.“, einem offenen Restaurant mit Blick auf den Dschungel, gönnen wir uns ein erfrischendes Craft Beer, ehe wir den wilden, weiten Stränden von Dominical einen Besuch abstatten. Costa Ricas ungeschönte, wilde Strände erinnern uns an Piratengeschichten aus der Kindheit – doch Piraten gibt es hier längst nicht mehr. Aber jede Menge Surfer, die ihr Können unter Beweis stellen!

Wilder Strand von Domincal in Costa Rica
T-Shirt Verkäufer am Strand von Domincal in Costa Rica
Strand von Domincal in Costa Rica

Costa Rica beeindruckt mit einer Natur, wie sie wohl einmalig auf der Welt ist.

Rio Celeste, Costa Rica – 10°42'09.6"N 84°59'30.7"W

06 — Uvita

Nationalpark Marino Ballena in Uvita – Strand in Form einer Walflosse

Auf Google Maps sind es nur etwas mehr als 200 km von Alajuela / San José nach Uvita. Doch die Fahrt zieht sich dank des Verkehrs und Geschwindigkeitsbegrenzungen ganz schön ordentlich! Kaum in Uvita angekommen, sind alle Strapazen jedoch schnell vergessen. Das Hotel „Tiki Villa“ liegt etwas außerhalb in völliger Ruhe und lässt vom Infinity Pool aus bereits einen Blick auf den Nationalpark Marino Ballena zu – das Highlight im Süden von Costa Rica!

Mit großer Vorfreude fahren wir am nächsten Tag hinunter zum Nationalpark Marino Ballena. Gerne zahlen wir umgerechnet 13 Euro pro Person Eintritt, und finden uns nur wenige Schritte später an einem dieser Robinson-Crusoe-Strände wieder, für die Costa Rica ebenfalls bekannt ist. Die Besuchszeit haben wir genau geplant, denn ein Besuch des Nationalparks Marino Ballena lohnt sich am meisten pünktlich zur Ebbe! Erst wenn sich das Meer zurückgezogen hat, gibt es eine riesige dunkelbraune Landzunge aus Sand und Felsen frei – und zwar in Form einer Walflosse! Als würde Costa Rica nicht schon zu Genüge mit Natur imponieren, legt es mit dieser geografischen Einmaligkeit nochmal nach. Auf einem langen Spaziergang am Strand lassen wir die Szenerie in aller Ruhe auf uns wirken. Wir haben uns bereits jetzt voll und ganz in Costa Rica verliebt!

Wilder Strand im Nationalpark Marino Ballena in Uvita Costa Rica
Die Walflosse im Nationalpark Marino Ballena wird bei Ebbe sichtbar
Palmen spiegeln sich am Strand vom Nationalpark Marino Ballena in Uvita wieder
Nationalpark Marino Ballena in Uvita ist eines der Highlights von Costa Rica
Der Nationalpark Marino Ballena in Uvita ist eines der Highlights von Costa Rica

07 — Quepos

Costa Rica Wildlife XXL – Der Manuel Antonio Nationalpark ist ein riesiger Natur-Zoo

Zeit für eine längere Pause auf dieser Rundreise! Das Hotel Makanda in Quepos bietet ein bezahlbares Stückchen Luxus in der Wildnis von Costa Rica. Ein wirklich angenehmer Ort, um für ein paar Tage die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen.

Pool im Hotel Makanda in Costa Rica

Das eigentliche Ziel in Quepos ist der am stärksten besuchte Nationalpark von Costa Rica: Manuel Antonio. Der rund 700 Hektar große Park ist für seine große Artenvielfalt an tropischen Pflanzen und Tieren bekannt. Nirgendwo besser als hier lassen sich Dreifinger-Faultiere (das Maskottchen von Costa Rica), die gefährdeten Kapuzineraffen oder Tucane beobachten. Auf mehreren Wanderwegen, die sich von der Küste bis in die Hügel hinauf schlängeln, bietet uns der Manuel Antonio Nationalpark einen umfassenden Einblick in den üppigen Regenwald.

Für dieses Erlebnis zahlen wir liebend gerne den Eintrittspreis von ca. 16 Euro pro Person. Am Eingang bieten Guides an, uns durch den Nationalpark zu begleiten, uns auf Tiere und Pflanzen aufmerksam zu machen sowie uns mit allerhand Wissenswertem zu versorgen. Ob das nötig ist? Wir sagen eindeutig: Ja! Bei unserem ersten Besuch in 2017 sind wir mit einem Guide im Nationalpark unterwegs gewesen. Dank seiner Erfahrung und seiner geschulten Augen hat er uns Tiere nah und fern gezeigt, die wir ohne Erfahrung auf jeden Fall übersehen hätten (der Guide trägt ein Fernglas bzw. Teleskop mit sich). Bei unserem zweiten Besuch verzichten wir bewusst auf einen Guide – mit dem Ergebnis, dass wir nur Tiere entdecken, die sich offensichtlich zeigen wollen.

Ehe wir in den Park gelassen werden, filzen sie unsere Taschen, denn die Mitnahme von Lebensmitteln ist streng untersagt. Es ist selbstverständlich, dass wir das Gleichgewicht der Natur nicht gefährden wollen! Und dann geht auf große Entdeckung durch den Dschungel. Spinnen, Affen, Fledermäuse, Leguane, Chamäleons, Papageien … die Fülle an Tieren scheint unendlich. Genau das macht den Manuel Antonio Nationalpark so sehenswert!

Und dann endlich entdecken wir unser erstes Faultier hoch oben in den Bäumen! In Zeitlupe schält es sich von Ast zu Ast, nichts auf der Welt scheint es zu stressen. Und doch sind es die Besuchermassen, die auf die Tiere Stress ausüben.

Am Traumstrand „Playa Manuel Antonio“ dürfen die durchgeschwitzten Besucher in das kühle Nass springen, während die frechen Affen alles an sich reißen, das nicht niet- und nagelfest ist. Wir folgen unterdessen dem Rundweg über die Punta Catedral, um noch mehr von der Natur zu sehen. Die Luftfeuchtigkeit verlangt uns einiges ab, und so sind wir dann doch froh, am Ende der Tour zumindest die Füße ins kühle Meer halten zu können.

Achtung: Es gibt am Manuel Antonio Nationalpark keine offiziellen Parkplätze. Deshalb wimmelt es dort nur so von Typen, die sehr aufdringlich und manchmal schon bedrohlich vorgehen, damit wir einen ihrer Parkplätze für teueres Geld nehmen. Als wir regelrecht gestoppt werden, wirft uns ein verärgerter Tico vor, wir hätten seiner Meinung nach Drogen im Auto versteckt und er würde jetzt die Polizei holen. Dabei stellt sich heraus, dass er uns nur seinen Parkplatz unterjubeln will. Also ganz entspannt bleiben und die Straße fast bis ganz ans Ende fahren. Dort gibt es einen Schotterparkplatz, auf dem man für einen fairen Betrag problemlos parken kann.

Faultier im Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica
Affen im Nationalpark Manuel Antonio in Costa Rica
Schlange im Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica
Tucan im Manuel Antonio Nationalpark
Leguan im Manuel Antonio Nationalpark in Costa Rica

08 — Santa Teresa

Entspanntes Strandleben in Costa Rica –  Willkommen in Santa Teresa!

Mit so vielen Eindrücken m Gepäck reisen wir am nächsten Tag weiter in den Nordwesten von Costa Rica. Nächstes Ziel: Santa Teresa. In Puntarenas setzen wir mit der Fähre auf die Nicoya-Halbinsel über; die Tickets haben wir für 23 Euro vorab online gekauft. Die Fährverbindung von Puntarenas nach Santa Teresa ist auf jedenfall schneller und entspannter als die gesamte Bucht mit dem Auto zu umrunden. Auf der anderen Seite in Paquera angekommen, führt das letzte Teilstück nach Santa Teresa. Durch enge Kurven und teilweise mit riesigen Schlaglöchern in der Piste verlangt die Route unsere vollste Aufmerksamkeit.

Das Hotel Nantipa in Santa Teresa heißt uns schließlich herzlich willkommen! In einem Bungalow direkt am Strand fühlen wir uns auf Anhieb wohl und freuen uns auf die nächsten Tage, um weitere Teile von Costa Rica zu entdecken. Santa Teresa ist eines dieser kleinen, liebenswerten, völlig entspannten Strandstädte. Mit vielen tollen Restaurants und Bars, in denen sich das Strandleben gut gehen lässt.

Hotel Nantipa in Santa Teresa Costa Rica
Strand von Santa Teresa in Costa Rica
Restaurant Eat Street in Santa Teresa Costa Rica
Straße im Zentrum von Santa Teresa in Costa Rica

09 — Playa Hermosa

Wilde Strände mit maximaler Einsamkeit: Hermosa & Maranillo Beach

Von Santa Teresa unternehmen wir einen Tagesausflug zum benachbarten Playa Hermosa. Der undendliche, breite, lange Sandstrand lädt zum Relaxen und Surfen ein. Hier sind wir völlig für uns, denn die wenigen Besucher am Strand verlieren sich perfekt! Später wollen wir noch ein kleines Stück weiter nach Norden zur Playa Maranillo. Der Weg führt durch unwegsames Gelände, teilweise durch tiefen Matsch und sogar Flussbetten. Für unseren kleinen SUV ist das ebenso ein großes Abenteuer wie für uns. Am Maranillo Beach angekommen, werden wir mit noch mehr Einsamkeit und Abgeschiedenheit belohnt.

Surfer an der Playa Hermosa in Costa Rica
Völlige Einsamkeit am Hermosa Beach in Costa Rica

10 — Nosara

Auf nach Nosara! Eine abenteuerliche Anfahrt und die erste Surf-Stunde später

Noch abgeschiedener und ursprünglicher wird Nosara sein. Google Maps schlägt uns für den Weg von Santa Teresa nach Nosara zwei Routen vor. Natürlich entscheiden wir uns für die kürzere – und tappen damit in die Falle. Gerade als wir Cóbano hinter uns lassen, wird die Teerstraße zur Schotterpiste. Gespickt mit allerhand Schlaglöchern und Wasserrinnen, lassen wir uns nicht beeindrucken und fahren weiter. Das erste Rinnsal, welches unseren Weg durchquert, überqueren wir mutig und ohne Probleme. Als 10 Minuten später der Wagen das erste Mal aufsetzt und wir einen kleinen Bach erreichen, schaffen wir es noch, den Wagen ganz vorsichtig auf die andere Seite zu manövrieren.

Wir stoppen kurz um den Wagen zu checken, ob bloß nichts kaputt gegangen ist. Hier in der Abgeschiedenheit eine Panne zu haben, wäre alles andere als lustig. Handy-Netz haben wir schon längst nicht mehr! Mit etwas Herzklopfen fahren wir weiter. Doch schon am nächsten Hindernis ist jeder Spaß vorbei und ein Weiterkommen unmöglich: Wir stehen vor einem breiten und für unseren Wagen zu tiefen Fluss. Keine Chance, dieses Hindernis zu überwinden! Somit bleibt uns nichts anderes übrig, als die gesamte Strecke zurückzufahren und den riesigen Umweg nach Norden in Kauf zu nehmen.

Anfahrt nach Nosara in Costa Rica

Auf der Fahrt stellen wir uns die Frage: Kann ein Ort noch ursprünglicher und cooler als Santa Teresa sein? In Nosara endlich angekommen, ist die Antwort eindeutig: Ja, kann es! Als wir abends in den Pool des Boutique-Hotels „Guilded Iguana“ springen, werden wir mit einem leuchtend orangen Sonnenuntergang belohnt, wie wir ihn noch nicht zuvor gesehen haben. Noch am nächsten Tag bekommt Rebecca ihre erste Surf-Lesson am wunderschönen Strand von Nosara – und hat später höllischen Muskelkater!

Strand von Nosara in Costa Rica
Hotel Guilded Iguana in Nosara Costa Rica

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11 — Monteverde

Die Nebelwälder von Costa Rica im Vergleich: Monteverde Cloud Forest oder Reserva Santa Elena?

Jetzt heißt es Abschied von der wilden Pazifikküste nehmen. Unser nächstes Ziel im Landesinneren sind die Nebelwälder von Costa Rica. Die Anreise entpuppt sich als kleines Abenteuer, denn die unbefestigten Schotterstraßen rund um Monteverde gelten als die schlechtesten des ganzen Landes. Zum Glück haben wir einen Mietwagen mit Allrad-Antrieb! Im Bergdorf Santa Elena endlich angekommen, stehen gleich zwei Nebelwälder zur Auswahl. Der prominenteste und am meisten beworbene ist der „Nebelwald von Monteverde“ im Südosten der Stadt. Im Nordosten von Santa Elena befindet sich außerdem das „Reserva Santa Elena“.

Ein Besuch dieser Nebelwälder ist eines der Highlights auf unserer Costa Rica Rundreise! Die Dichte des Dschungels verbunden mit den Möglichkeiten, welche sich Flora und Fauna aus der extremen Feuchtigkeit zunutze machen, sind beeindruckend. Wer früh morgens kommt, hat die bessere Chance auf Tier-Beobachtungen. Je später der Tag, umso stiller und fast unheimlicher wird es im Wald.

Die Wege durch die Nebelwälder sind größtenteils befestigt. Doch nach starken Regenschauern können die Untergründe stellenweise dennoch sehr matschig werden. Festes Schuhwerk ist deshalb nötig, um stabilen Halt zu haben (Sportschuhe reichen), und auch eine Regenjacke ist empfehlenswert. Selbst wenn es nicht regnet, ist es sehr feucht!

Insgeheim gefällt uns der Nebelwald von Santa Elena besser: Er ist noch uriger und atmosphärischer als der Monteverde Nebelwald, hat die schöneren Routen – und ist mit umgerechnet ca.14 Euro Eintritt pro Person auch etwas günstiger als Monteverde mit ca. 20 Euro.

Wichtiger Hinweis für deinen Besuch: Der Nebelwald ist ein hypersensibles Ökosystem, weshalb die Anzahl der Besucher streng limitiert ist. Deshalb solltest du früh morgens das Reservat besuchen und dir bewusst sein, dass manche Trails aufgrund des Limits geschlossen sein können.

Nebelwald Monteverde in Costa Rica
Dichter Dschungel im Nebelwald von Monteverde
Nebelwald von Reserva Santa Elena in Costa Rica
Hängebrücke im Nebelwald von Monteverde

12 — Rio Celeste

Rio Celeste im Tenorio Nationalpark –  türkis schlängelt sich ein Fluss durch den grünen Dschungel

Der Rio Celeste ist ein ganz besonderes Natur-Schauspiel von Costa Rica! Der türkis-farbene Fluss bietet einen maximalen Kontrast zu dem üppigen Grün des Dschungels. Wie eine Lebensader schlängelt er sich durch den Wald. Der Rio Celeste verdankt seine besondere Farbe einer bestimmten Kombination von Schwefel und Kalziumkarbonat. Viel magischer als die wissenschaftliche Erklärung ist hingegen die Geschichte, die sich die Einheimischen über dieses Naturschauspiel erzählen: Einer Sage nach tauchte Gott seinen Pinsel in das Wasser während er den Himmel blau bemalte. Ob Sage oder Wissenschaft – wir finden dieses Naturschauspiel in jeder Hinsicht magisch.

Das Rio Celeste Hideaway Hotel hat eine perfekte Lage, um den Rio Celeste zu besuchen. Vom Garten des Hotel-Geländes führen Spazierwege durch den Wald am Fluss entlang. Immer wieder gibt es tolle Aussichtspunkte! Noch spannender ist ein Besuch des benachbarten Tenorio Nationalparks. Für 25 Euro Eintritt können wir den Rio Celeste noch genauer unter die Lupe nehmen. Ein 2,5 km lange Marsch führt durch dichten Dschungel zu einem Wasserfall. Schon aus der Ferne hören wir das Rauschen. Plötzlich schauen wir von oben herauf auf einen knallblauen Pool, in den das Wasser hineinstürzt. Die Zick-Zack-Treppe hinunter zum Wasser rundet das tropische, fast schon magische Bild ab. Ein einzigartiger Ort in Costa Rica!

Wasserfall am Rio Celste im Tenorio Nationalpark Costa Rica
Rio Celeste in Costa Rica
Brücke über den türkisen Rio Celeste im Tenorio Nationalpark

13 — Arenal Vulkan

Der schönste Vulkan in Costa Rica: Arenal in La Fortuna

Einige Kilometer südlich des Tenorio Nationalparks liegt die kleine Stadt La Fortuna. Die Stadt liegt am Fuße des mächtigen Arenal Vulkans, dem aktivsten und zugleich jüngsten Vulkan in Costa Rica. Sein perfekt geformter Kegel macht ihn zu einem echten Bilderbuch-Vulkan! Auch wenn der Arenal selbst wegen seiner Aktivität nicht bestiegen werden darf, lohnt es sich, hier ein paar Tage zu verbringen.

Zum wiederholten Mal wird die Arenal Observatory Lodge die perfekte Basis für einen Besuch in La Fortuna bilden. Die Unterkunft liegt im Schutzgebiet des Arenal. Von hier aus sind wir nicht nur extrem dicht am Vulkan, sondern nutzen auch einige der unzähligen Wanderwege, die durch den umliegenden tropischen Regenwald führen. Nach allem, was wir bisher gelesen und recherchiert haben, ist dieser Ort mit Abstand der beeindruckendste in ganz Costa Rica!

Wieder beziehen wir eines der Zimmer im Garten (bloß kein Zimmer im Haupthaus nehmen!), denn hier haben wir völlige Ruhe und können den perfekten Moment abwarten, bis der Arenal nicht mehr von Wolken eingehüllt ist. Von der Terrasse aus beobachten wir die Ameisenbären beim Spielen oder die Colibris, wie sie mit völliger Leichtigkeit schweben.

Vulkan Arenal in La Fortuna, fotografiert von der Arenal Observatory Lodge
Ameisenbären in der Arenal Observatory Lodge in Costa Rica

14 — Puerto Viejo

Weiterfahrt an die Karibikküste von Costa Rica

Die 300 km lange Weiterfahrt in den Osten von Costa Rica ist unspektakulär. Das Boutique-Hotel Aguas Claras in Puerto Viejo wird unsere letzte Station auf der langen Reise durch Costa Rica sein. Mit dem Fahrrad erkunden wir den kleinen, sehr touristischen Ort. Der Flair der Karibik ist deutlich spürbar, es gibt reichlich Bars und Restaurants, oft mit kreolischer Küche. Aus allen Lautsprechern dröhnt Reggae und der Geruch von Marihuana liegt in der Luft. Der Ort ist eher Mittel zum Zweck für die Ziele in der Umgebung.

Tipp zum Essen: Im argentinischen „El Rincón Porteño“ gibt es ausgezeichnetes Essen!

Zentrum von Puerto Viejo in Costa Rica
Boote im Hafen von Puerto Viejo in Costa Rica

15 — Manzanillo Wildlife Refuge

Piratenstrände am Manzanillo Beach

Unser nächstes Ziel ist das „Gandoca Manzanillo Wildlife Refuge“. Hier an der Karibikküste von Costa Rica ist dieser Nationalpark (der keiner ist) das Highlight überhaupt. Es sind kaum 8 Kilometer von unserem Hotel bis zum Eingang des Parks. Er kostet keinen offiziellen Eintritt, sondern man kann nach eigenem Ermessen eine Spende geben. Wir sind mit umgerechnet 14 Euro dabei.

Ein gut ausgebauter Pfad führt durch den ersten Teil des Parks. Alles ist sehr ursprünglich und wild: links liegen die wilden Strände, rechts blicken wir in den tiefen Dschungel. Tiere zu entdecken, ist in dieser Natur wieder einmal nicht so leicht. Im weiteren Verlauf der etwa 2 Kilometer langen Strecke wird es dann immer matschiger. Der Pfad führt über eine kleine Anhöhe, die von Wurzeln überwuchert ist. Zum Glück hat es mindestens drei Tage lang nicht geregnet, andernfalls wäre hier kein Weiterkommen. Schließlich erreichen wir einen kleinen Strand mit der „Cave“. Ein Piratenstrand, wie man ihn sich nur vorstellen kann!

Zurück am Parkeingang, befindet sich am nördlichen Ende des Manzanillo Beach ein altes Schiffswrack am Strand. Eigentlich nichts besonderes, aber es ist dennoch eine kleine Attraktion. Was es mit dem Wrack auf sich hat, wissen wir nicht und können es auch nicht herausfinden – man munkelt, es sei für Tabakschmuggel eingesetzt worden und bei schlechtem Wetter hier auf Grund gelaufen. Das Salzwasser hat jedenfalls schon gute Arbeit geleistet, denn das Schiff ist schwer mitgenommen. Ein spektakuläres Fotomotiv ist es allemal!

Versteckter Strand im Manzanillo Wildlife Refuge Costa Rica
Manzanillo Wildlife Refuge Costa Rica
Spinne im Manzanillo Wildlife Refuge Costa Rica
Alligator im Manzanillo Wildlife Refuge Costa Rica
Etwas Vorsicht ist geboten: Wie überall in Costa Rica gibt es auch im Manzanillo Wildlife Refuge einige Tiere zu beobachten
Schiffswrack am Manzanillo Beach
Schiffswrack am Manzanillo Beach

16 — Cahuita & Playa Negra

Playa Negra – der schwarze Strand von Cahuita

Der letzte Ausflug auf dieser Costa Rica Rundreise gilt dem benachbarten Cahuita. Das kleine Dorf steht voll unter dem Einfluss des Reggae, von überall klingen die passenden Beats und es wimmelt von Rastafaris. Sie haben hier eindeutig ihr Paradies gefunden. Der tiefschwarze Sand des Playa Negra in Cahuita gibt ein völlig anderes Bild ab als alle Strände, die wir bisher in Costa Rica gesehen haben.

Unser Fazit zu zwei Rundreisen durch Costa Rica

Zum Ende dieser Reise kommen wir zu dem Ergebnis, dass Costa Rica auch nach dem zweiten Besuch ein großartiges Erlebnis ist. Wir haben schon einiges von der Welt sehen dürfen – Costa Rica gehört auf jeden Fall zu unseren Top 5! Allerdings hat uns die Karibikküste längst nicht so gut gefallen wie die Pazifikküste. Vielleicht liegt es daran, dass die Pazifikküste einfach „mehr“ Costa Rica ist als der Teil unter karibischen Einflüssen. Aber das ist wie immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Neben all der Natur beeindruckt uns auch das Motto der Ticos: „Pura Vida!“ schallt es an jeder Ecke in Costa Rica. Der Begriff beschreibt das fröhliche und optimistische Lebensgefühl, das die Bewohner Costa Ricas, auch dann an den Tag legen, wenn die Umstände auch mal nicht perfekt sind. Vielmehr gilt es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, die schönen Dinge des Lebens zu genießen, andere so zu nehmen, wie sie sind und glücklich zu sein. Ein wohltuender Kontrast zur gelegentlichen Tristesse in Deutschland!

Playa Negra in Cahuita Costa Rica
Cahuita in Costa Rica

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Kommentar von Birgit Lebeda |

Hey, finde den Bericht super klasse und sehr informativ geschrieben. Wir möchten vom 21.12.24 bis 4.1.25, also 2 Wochen, anlässlich eines runden Geburtstages nach Costa Rica. Wir suchen eine gute Mischung aus viel sehen, aber auch entspannte Tage am Meer. Da wir nicht jeden Tag den Standort wechseln möchten, sondern auch gerne 2-3 Tage an einem Ort bleiben möchten um von dort Tagesausflüge zu unternehmen, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr uns Tipps geben könntet, wie Eure Empfehlung hierzu lauten würde. Freue mich so sehr auf eine Nachricht, LG Birgit

Antwort von Hendrik

Liebe Birgit,

vielen Dank für deine Frage. Die Antwort darauf fällt uns nicht leicht, da es immer eine Frage des Geschmacks und der Interessen sind. Wir versuchen es mal:

Bei Ankunft in Costa Rica empfehlen wir die ersten 2 Nächte in der Nähe von San José – für einen Easy-Going-Start. Die Hauptstadt empfinden wir als sehr unattraktiv, aber mit Basis in z.B. in Alajuela lohnen sich: Poas-Vulkan, Starbucks Coffee-Farm.

Unbedingte Stationen sollten sein:
2 Nächte in Uvita (Nationalpark Marino Ballena)
2 Nächte in Quepos (Nationalpark Manuel Antonio)
2 Nächte in Montevideo (Nebelwälder) … der Weg hierher ist nicht zu unterschätzen!
1 Nacht am Rio Celeste
2 Nächte am Vulkan Areal (Arenal Observatory Lodge mit Zimmer im Garten (NICHT im Haupthaus!))

Die restlichen Stationen sind etwas schwieriger:

Uns hat die Karibikküste nicht so gut gefallen, als dass sie den sehr langen Weg unbedingt wert ist (die reinen Kilometer sind nicht das Proble, aber der Verkehr und die Geschwindigkeitsbegrenzung machen die Reise anstrengender als erwartet).

Die Pazifikküste rund um Santa Teresa und Nosara gefällt uns wesentlich besser, weil sie ursprünglicher ist. Hier findet man dutzende „Piratenstrände“ und Surfspots (selbst wenn du nicht surfst, so ist das Zuschauen schon ein Spektakel). Allerdings gilt auch im Westen: Die Anreise ist aufwändig und zeitintensiv. Bitte verlasst euch auf keinen Fall auf die Zeitangaben von Google Maps, damit kommt ihr definitiv nicht hin. Auf jeden Fall lohnt die Anstrengung: Wie unser Reisebericht zeigt, ist dieser Teil von Costa Rica der Hammer!

Und noch ein Tipp: Rechnet im Süden (ab ca. Rio Tarcoles, wenn man die Höhenlagen rund um San José oder die Nebelwälder verlässt), mit tropischer, feuchter Hitze.

Ich hoffe, unsere Einschätzungen helfen euch weiter. Wir wünschen euch eine super Reise und würden uns sehr freuen, wenn ihr später davon berichtet!

Liebe Grüße
Hendrik

Kommentar von Ben |

Hi Hendrik! Danke für den super Reisebericht - wir wollen im Juli nach Costa Rica für 3 Wochen, wissen aber noch nicht, ob wir es uns zutrauen, mit dem Mietwagen und ohne Spanischkenntnisse durchs Land zu fahren. Würdest du eher Shuttles, Taxis, öffentliche Verkehrsmittel empfehlen oder ist eine Individualreise mit Mietwagen eh unkompliziert und relativ ungefährlich?
Glg,
Benjamin

Antwort von Hendrik

Hola Ben!

Zu mehr Spanisch reichen unsere Kenntnisse auch kaum – daher lass dir versichert sein, dass du in Costa Rica problemlos ohne diese klar kommst. Fast jeder Einheimische, der nur ansatzweise mit dem Tourismus zu tun hat, spricht ein paar Brocken Englisch. Und selbst wenn nicht, so gehört es zum "Abenteuer Reisen" dazu, sich mit Händen und Füßen zu verständigen. Wir hatten nie Probleme ;)

Was die Sicherheit angeht, brauchst du dir ebenfalls keinerlei Gedanken machen. Costa Rica ist ein sehr sicheres Reiseland! Natürlich ist die übliche Aufmerksamkeit nötig, denn auch in Berlin oder Hamburg kannst du an den falschen Ecken in Probleme geraten. Es gibt allerdings nichts, worum du dir ernsthaft Sorgen machen müsstest. Übrigens: Costa Rica hat nicht einmal eine eigene Armee, Konflikte wurden immer demokratisch gelöst.

Deshalb ist die Fahrt im Mietwagen die wohl beste Art, das Land zu bereisen. Die Straßen sind in einem sehr guten Zustand, nur im Nordwesten (in der Provinz Guanacaste, an der Küste) musst du auf teils üble Schotterpisten gefasst sein. Die Hauptverkehrswege sind alle gut befahrbar, und der Verkehr außerhalb von San José absolut human. Das einzige, was du wirklich beachten musst, sind die Straßenverkehrsregeln! Die Polizei in Caosta Rica ist sehr korrupt und es kann dir passieren, dass dir ein Vergehen vorgeworfen wird, obwohl du keines begangen hast. Wir konnten uns immer aus der Affäre ziehen, indem wir dem Polizisten ein paar US-Dollar zugesteckt und behauptet haben, wir hätten nicht mehr Bargeld bei uns.

Mach dir nicht zuviele Gedanken. Costa Rica ist ein wirklich aufregendes Land und sehr leicht zu bereisen. Pura vida!

Viel Freude und gute Reise wünscht dir
Hendrik

Kommentar von Ben |

Hi Hendrik,

vielen herzlichen Dank für eure rasche Antwort - das nimmt uns schon einige Bedenken :)

Habt ihr alle Hotels/Unterkünfte bereits vorab gebucht oder zwecks Flexibilität auf "gut Glück" vor Ort gesucht?

Vielen Dank und LG.
Benjamin

Antwort von Hendrik

Hallo Ben,

ihr braucht wirklich keine Bedenken haben. Würdet ihr jetzt nach Kolumbien oder Nicaragua reisen, würde ich zur Umsicht aufrufen … aber Costa Rica ist sehr sicher.

Wir haben bei jeder Reise die Unterkünfte vorgebucht. Das nimmt uns zwar die Flexibilität ein wenig. Doch obwohl wir auf der letzten Reise zur Regenzeit unterwegs waren, waren viele Unterkünfte schon ausgebucht. Meine persönliche Meinung ist: Man kann mit der Suche nach Unterkünften vor Ort viel wertvolle Zeit verschwenden. Und da das Netz an Unterkünften nicht so dicht ist wie bspw. in USA, würde ich vorbuchen.

Liebe Grüße
Hendrik

Kommentar von Ben |

Hi Hendrik,

super, alles klar, danke!
Einmal muss ich noch lästig sein - könnt ihr Mietwagen-Agenturen empfehlen, mit denen ihr gute Erfahrungen gemacht habt bzw. die ihr in Anspruch genommen habt?

Danke nochmal und LG.,
Benjamin

Antwort von Hendrik

Keine Sorge, du bist keinesfalls lästig. Wir helfen gerne, wenn wir können :)

Wir mieten zu 95% bei Alamo, die sind echt super! Schaue dazu mal in unsere Mietwagen-Tipps – der Beitrag ist zwar für die USA geschrieben, gilt aber eigentlich weltweit. Vor allem findest du dort Infos, wie du bei der Buchung sparen kannst. Besonders bei Alamo!

Kommentar von Arnd |

Vielen Dank für Eure tolle Website. Der Bericht ist super.

Wir planen im September nach Costa Rica zu reisen. Könnte Ihr den Monat empfehlen oder würdet Ihr hinsichtlich der Regenzeit eher abraten?

Viele Grüße

Arnd

Antwort von Hendrik

Hallo Arnd,

vielen Dank für dein liebes Feedback zu unserem Costa Rica Reisebericht! Wir waren zuletzt im September 2022 für 25 Tage in Costa Rica, mitten in der Regenzeit. Die Vorteile dieser Jahreszeit sind ganz klar die niedrigeren Preise und das nicht ganz so heiße Wetter (besonders im Süden und Westen).

Viele Besucher von Costa Rica berichten, dass es es nur nachmittags kurze, sehr (!) kräftige Schauer gebe. Nun habe ich gerade nochmal unser Reisetagebuch quergelesen, damit ich keine falschen Eindrücke wiedergebe: In unseren drei Wochen haben wir das leider anders erlebt. Oft hat es zu regnen begonnen, wenn wir gerade etwas unternehmen wollten – ganz gleich, ob vormittags oder nachmittags. Der Regen hat uns oft überrascht und uns ein paar ordentliche Duschen verpasst! Geärgert haben wir uns darüber unter dem Strich zwar nicht, aber es war stellenweise und je nach Tagesform etwas nervig.

Allerdings: Die Regenzeit ist eher im Süden, im Westen und im Zentralland / Hochland wirklich spürbar. An der Karibikküste hingegen haben wir es nicht so stark erlebt. Vielleicht hatten wir 2022 auch nur etwas Pech – immerhin haben wir hier in Deutschland auch mal heiße, mal regnerische Sommer.

Rebecca und ich sagen: Wir würden jederzeit wieder innerhalb der Regenzeit nach Costa Reise reisen. Irgendwie gehört Regen zum Dschungel! Und an die Wanderung am Vulkan Arenal erinnern wir uns heute noch gern … als wir wieder einmal patschnass wurden, dann der Himmel aufbrach und plötzlich der Vulkankegel komplett vor uns auftauchte :))

Liebe Grüße und allzeit gute Reisen
Hendrik

 

 

Kommentar von Arnd |

Hallo Hendrik,

vielen Dank für die Info. Eine Frage habe ich noch: ist der Regen ein Problem für die Befahrbarkeit der Straßen? Diese sollen teilweise in schlechtem Zustand sein. Ich könnte mir vorstellen, dass unbefestigte Straßen bei viel Regen nicht befahrbar sind, oder?!

Viele Grüße

Arnd

Antwort von Hendrik

Hallo Arnd,

die Hauptverkehrswege sind allesamt in sehr gutem Zustand und daher bei Regen kein Problem. Als Hauptverkehrswege meine ich die Routen von San José nach Uvita / Puerto Limón / Puntarenas / Liberia / La Fortuna, um die wichtigsten zu nennen. Die Route nach z.B. Santa Elena / Monteverde ist eine Schotterpiste, auf der es einige Schlaglöcher gibt – doch auch diese Route ist mit der nötigen Vorsicht auch bei Regen kein Problem.

Herausfordernd und stellenweise nur schwer oder gar nicht passierbar sind einige Routen auf der Nicoya-Halbinsel im Nordwesten, da hier das Land sehr ursprünglich ist. Wie oben im Reisebericht beschrieben und bebildert, sind hier sogar bei Trockenheit einige Routen herausfordernd.

Aber wie gesagt: Auf den Hauptverkehrswegen ist alles okay und es ist nicht einmal ein SUV nötig.

Einen kleinen Tipp habe ich noch (bitte nicht erschrecken): Haltet euch immer an die Geschwindigkeitsbegrenzung! Die Polizei ist gerade im Hinterland ziemlich scharf und teilweise sogar korrupt. Haltet etwas Bargeld bereit und lasst euch, sofern ihr euch tatsächlich nicht verkehrswidrig verhalten habt, nicht einschüchtern.

Costa Rica ist rundum ein richtig cooles Abenteuer!

Liebe Grüße
Hendrik

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