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Reisebericht Joshua Tree Nationalpark – Highlights & Tipps

Joshua Tree Nationalpark:
Reisebericht mit allen Highlights & Insider-Tipps zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Du planst einen Besuch im Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien? Unser Reisebericht mit Insider-Tipps führt dich zu allen Highlights und Sehenswürdigkeiten in diesem einmaligen Naturparadies. Der Joshua Tree Nationalpark in der Nähe von Palm Springs bietet eine einzigartige Wüstenlandschaft, eine vielfältige Flora und Fauna sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern oder Klettern. Vor allem aber sind es die bizarren Joshua Trees, die diesen Nationalpark in Kalifornien so besonders machen. Hier erfährst du alles Wissenswerte über unseren Lieblings-Nationalpark!

Reisebericht Joshua Tree Nationalpark Kalifornien USA

Lage

Infos zur Reise

US-Bundesstaat
Kalifornien

Reisejahr
2003
2014
2016
2021
2022
2023

Letztes Update
06.2023

01 — Allgemeine Informationen

Die Besonderheiten des Joshua Tree Nationalparks
– von Yucca-Palmen über Hiking-Trails bis zu sternenklaren Nächten

Der Joshua Tree National Park in Kalifornien gehört zu den am meisten besuchten Nationalparks der USA! Und das hat seine guten Gründe:

Einzigartige Wüstenlandschaft: Der Park liegt genau zwischen zwei Wüstentypen mit unterschiedlichen Ökosystemen im Übergang zwischen der Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste, getrennt durch die unterschiedlichen Höhenlagen. Starke Winde, enorme Regengüsse und klimatische Extreme haben ihre Spuren hinterlassen und eine surreale Landschaft geformt, die jeden Besucher zum Staunen bringen.

Einzigartige Flora und Fauna: Benannt ist der Nationalpark nach den Joshua Trees, einer charakteristischen Yucca-Baumart dieser Region. Sie sind hier millionenfach zu finden und verleihen dem Park ein ganz besonderes Erscheinungsbild. Verantwortlich für die Namensgebung dieser Bäume waren übrigens die Mormonen: Die Joshua Trees haben die Gestalt des Propheten Josua, der predigend die Arme gen Himmel streckt.

Doch nicht nur die Joshua Trees sind beeindruckend – die gesamte Flora und Fauna im Joshua Tree National Park ist ohne Übertreibung einmalig. Neben den namensgebenden Bäumen findest du hier zahlreiche andere Wüstenpflanzen und Tiere wie Wüstenleguane, Kojoten, Wüstenkängurus sowie eine Vielzahl von Vogelarten. Die Möglichkeit, diese einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten, macht den Park für Naturliebhaber besonders attraktiv.

Jede Menge Outdoor-Aktivitäten: Außerdem bietet der Park eine Vielzahl an Outdoor-Aktivitäten. Zahlreiche Wanderwege, Klettermöglichkeiten und Campingplätze ermöglichen es den Besuchern, die Natur intensiv zu erleben. Von kurzen Spaziergängen zu den markanten Felsformationen bis hin zu anspruchsvolleren Wanderungen durch Canyons und auf Berggipfel ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Auch für Fotografen bietet der Park besondere Anreize: Die malerische Landschaft bietet eine Fülle von Motiven. Die einzigartigen Felsformationen, die Wüstenlandschaft und die spektakulären Sonnenuntergänge schaffen ideale Bedingungen für beeindruckende Fotos. Aufgrund seiner Abgeschiedenheit und der Höhenlage gibt es im Joshua Tree Nationalpark kaum Lichtverschmutzung. Die niedrige Luftfeuchte in der Wüste und die Lage fernab der gleißenden Lichter der Großstädte sorgen für pechschwarze Nächte, die ideal sind, um in die Sterne zu schauen und die Milchstraße mit bloßen Augen zu beobachten.

Zeit einplanen

Mindestens: halber Tag
Optimal: 2-3 Tage

Öffnungszeiten

Der Joshua Tree National Park ist ganzjährig geöffnet, ohne zeitliche Einschränkungen.

Eintrittspreise

Der erworbene Pass ist 7 Tage gültig:
– Private Fahrzeuge: 30 US$
– Motorrad: 25 US$
– Fußgänger & Fahrrad: 15 US$

Übernachten

Ein paar Unterkünfte befinden sich in Twentynine Palms. Alternativ und sehr lohnenswert ist eine Basis in Palm Springs.

02 — Anfahrt & Lage

Tipps zu Anfahrt & Lage des Joshua Tree National Parks

Der Joshua Tree Nationalpark befindet sich im südlichen Kalifornien, rund 230 km östlich von Los Angeles und in der Nähe von Palm Springs.

Hauptteil des Parks

Der beliebte Großteil des Parks hat zwei Eingänge im Norden und einen Eingang im Süden. Der besonders im Sommer am stärksten frequentierte Haupteingang (West Entrance Station) befindet sich in der Nähe des Städtchens Joshua Tree, während der nordöstliche Eingang (North Entrance Station) in Twentynine Palms einen Zugang ohne längere Wartezeit gewährt. Beide sind über den Highway 62 zu erreichen. Der dritte Eingang liegt im Süden bei Cottonwood Springs und führt direkt von der Interstate 10 in den Park.

Nebenteil des Parks: Black Rock Canyon

Ein weniger populärer, aber nicht minder schöner Teil des Parks befindet sich abgeschieden im Westen, direkt am Highway 62 bei Yucca Valley: der Black Rock Canyon. Hier findest du ebenfalls zahlreiche Wanderwege, von denen vor allem der Panorama Loop Trail grandiose Ausblicke in die Natur bietet. Alle Trails beginnen am Black Rock Canyon Campground. Der Zutritt in diesem Teil des Nationalparks ist kostenlos!

Optimale Basis für einen Besuch des Joshua Tree National Parks

Eine optimale Basis für den Besuch Nationalparks ist Palm Springs, von hier aus erreichst du den Park in weniger als 50 Minuten mit dem Auto. Alternativ findest du im Norden Übernachtungsmöglichkeiten in den Orten Yucca Valley, Joshua Tree und Twentynine Palms. Wenn du mitten in der Wüste (außerhalb des Parks) wohnen willst, dann haben wir einen tollen Tipp für dich: Suche dir ein schönes, gemütliches Airbnb und genieße die absolute Stille – mehr dazu findest du weiter unten in diesem Bericht.

„Der Joshua Tree National Park ist für uns ein ganz besonderer – dank einer einmaligen Natur, vielen Wanderwegen, und der absoluten Stille.“

Joshua Tree National Park 33°59'26.6"N 116°06'03.3"W

03 — Wanderwege

Kurze Trails & Wanderwege im Joshua Tree Nationalpark

Barker Dam Trail

2 km / ca. 1 Stunde — Ein kleiner Rundweg zum Barker Dam, einem Wasserreservoir im Joshua Tree Nationalpark, welches heute nur noch als Wasserquelle für Wildtiere genutzt wird. Der kleine See hinter dem Damm lockt einige wilde Tiere an, wie zum Beispiel Kojoten oder Dickhornschafe. Auf dem Weg findest du außerdem einige indianische Felsmalereien.

Hidden Valley Loop

2 km / ca. 1 Stunde — Kurze und einfache Wanderung in einem kleinen von Felsen umrahmten Tal. Hier bekommst du die gesamte Bandbreite an Palmen und Kakteen zu sehen, sowie zahlreiche, für den Park typische Felsformationen. Das Hidden Valley ist ein Highlight im Park!

Lost Horse Mine Trail

6 bzw. 11 km / ca. 3 Stunden — Dieser Wanderweg liegt auf der Zufahrtsstraße zum Aussichtspunkt „Keys View“. Der Hiking-Trail zu einer stillgelegten, ehemals sehr ergiebigen Gold-Mine führt durch eine wunderschöne Landschaft, ist körperlich allerdings anstrengend. Auf dem Trail sind 200 Höhenmeter zu überwinden und es gibt kaum Schatten.

Arch Rock Trail

2 km / ca. 1 Stunde — Die Wanderung startet am Ende des White Tank Campground und führt dich in ein Labyrinth aus ausgewaschenen Sandsteinen, von denen das Highlight ein offener Torbogen (Arch) aus Stein ist.

Skull Rock

3 km / ca. 1 Stunde — Dieser kurze und schöne Trail führt durch ein Wüstengebiet mit vielen Granitfelsen. Das Ziel ist die namensgebende Felsformation Skull Rock, die aber auch ohne Wanderung besichtigt werden kann: Der Fels liegt direkt an der Straße!

49 Palm Oasis Trail

5 km / ca. 2 Stunden — Vom Parkplatz am Ende der Canyon Road führt dieser Trail über einen kleinen Hügel hinweg zu einer Oase, in der (heute nicht mehr ganz) 49 kalifornische Fächerpalmen stehen.

04 — Highlights Hauptteil

Highlights & Sehenswürdigkeiten im Joshua Tree Nationalpark: Hauptteil

Diese Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten erwarten dich im Hauptteil des Joshua Tree Nationalparks:

Cholla Cactus Garden im Joshua Tree Nationalpark

Cholla Cactus Garden

Der Cholla Cactus Garden befindet sich im Osten des Nationalparks, auf halbem Weg zwischen Twentynine Palms im Norden und Cottonwood im Süden gelegen. In diesem Parkabschnitt befinden sich unzählige Cholla-Kakteen, genauer gesagt Teddy Bear Cholla. Den niedlichen Namen haben sie ihrem dichten, beigen Stachelkleid zu verdanken, das ihre Äste komplett bedeckt. Was flauschig aussieht, sind in Wirklichkeit ausgehärtete Stacheln, die viele mikroskopisch kleine Widerhaken haben. Und die bleiben überall an deinen Textilien hängen. Also Vorsicht bei der Wanderung – solange du auf den vorgegeben Trails bleibst, kann nichts passieren.

Keys View mit Blick auf den San Andreas Graben im Joshua Tree Nationalpark

Key’s View & San Andreas Graben

Dieser Aussichtspunkt ermöglicht einen fantastischen Panoramablick auf Mount San Jacinto und Palm Springs, sowie das Coachella Valley und den Salton Sea im Südosten. Bei besonders guten Sichtverhältnissen kannst du sogar bis zum Signal Mountain in Mexiko schauen. Allerdings ist die Sicht nicht immer gut – verschmutzte Luft zieht von Los Angeles und Palm Springs bis in den Joshua Tree National Park und vernebelt häufig den Ausblick. Am klarsten ist die Luft früh am morgen!

Das Besondere am Keys View: In dem Tal treffen zwei tektonische Platten aufeinander. Die Pazifische Platte und die Nordamerikanische bilden hier den berühmten San Andreas Graben. Ihre fortwährende Bewegung sorgt immer wieder für Erdbeben in Kalifornien. Übrigens: Es ist neben Island der einzige Ort auf diesem Planeten, an dem man eine Plattengrenze an Land sehen kann, denn alle anderen Plattengrenzen liegen auf dem Grund der Ozeane.

Hidden Valley im Joshua Tree Nationalpark

Hidden Valley

Das Hidden Valley ist genau der Ort, der den Joshua Tree Nationalpark am besten beschreibt und an dem du einen kompletten Eindruck von Flora und Fauna bekommst. Deshalb ist der leicht zu wandernde Hidden Valley Trail ein Highlight, das du nicht verpassen solltest!

Arch Rock im Joshua Tree Nationalpark

Arch Rock

Der 10 Meter breite Felsbogen liegt am Rand des White Tank Campgrounds, einem der beliebtesten Campingplätze im Joshua Tree Nationalpark. Der Weg führt dich zwischen vielen, wunderschönen Felsformationen und Joshua Trees vorbei und ist eine angenehm kurzweilige Wanderung.

Boy Scout Trail im Joshua Tree Nationalpark

Boy Scout Trail

Mit einer Länge von 16 Kilometern ist der Boy Scout Trail eine sehr beliebte Tageswanderung. Ab dem Keys West Trailhead wanderst du durch eine offene Wüste voller Joshua Trees und gelangst schließlich in einen felsigen Abstieg durch das Wonderland of Rocks, das tolle Panoramablicke bietet.

Pfad auf dem Boy Scout Trail im Joshua Tree Nationalpark

 

Weiter geht es durch Schluchten nach Indian Cove. Die Route führt dich sowohl durch die obere Mojave-Wüste mit den Joshua-Bäumen als auch durch die untere Mojave-Wüste mit Kakteen und Yuccas. Eine schöne, aber auch sehr anstrengende Wanderung!

Ryan Mountain im Joshua Tree Nationalpark

Ryan Mountain

Eine sehr anstrengende Wanderung, die dich mit einem grandiosen Weitblick über den Joshua Tree Nationalpark belohnt! Der Trail führt „nur“ 2 km den Berg hinauf, überwindet dabei allerdings mehr als 300 Höhenmeter. Und das ist besonders im Sommer eine echte Herausforderung, denn es gibt keinerlei Schatten und die Steigung ist nicht zu unterschätzen. Vom Parkplatz aus führt der Trail nach rechts immer den Hang hinauf, unterwegs sind zahlreiche Felsstufen zu überwinden.

Hast du die eine Flanke umrundet, darfst du dich über die unendliche Weite des Joshua Tree Nationalparks in Richtung Osten freuen. Die zweite Etappe hinauf zur Spitze ist dann ein Klacks. Nach rund 15 Minuten findest du dich auf dem kleinen Gipfel wieder und wirst mit einem atemberaubenden 360°-Ausblick belohnt. Die Landschaft zu deinen Füßen, in der Tausende Joshua Trees so winzig klein wirken, könnte ebenso gut auf dem Mond sein. Wie gesagt: schweißtreibend, aber jeden Tropfen wert!

Sonnenuntergang im Joshua Tree Nationalpark

Der perfekte Sonnenuntergang: Jumbo Rocks

Die Landschaft in der Nähe des Skull Rock oder der Jumbo Rocks ist ein tolles Plätzchen, um den Sonnenuntergang zu genießen. Parke einfach dein Auto am Straßenrand und laufe wenige Meter die Steppe hinein. Suche dir ein lauschiges Plätzchen, zum Beispiel auf einem der runden Felsen, und genieße die untergehende Sonne. In diesem Teil des Nationalparks stehen einige Kakteen und Joshua Trees, die sich richtig gut ins Fotomotiv einfügen. Vorsicht ist allerdings geboten: So fällt der Abschied von diesem tollen Park besonders schwer!

05 — Highlights Nebenteil

Highlights & Sehenswürdigkeiten im weniger bekannten Nebenteil

Black Rock Nature Center im Joshua Tree Nationalpark

Black Rock Nature Center

Das Black Rock Nature Center befindet sich im weniger besuchten, westlichen Teil des Joshua Tree National Parks, direkt neben dem Black Rock Campground. Von hier starten alle Trails in und um den Black Rock Canyon. Im Center kannst du dich über alle Trails ausreichend informieren.

Black Rock Canyon Panorma Loop Trail im Joshua Tree Nationalpark

Black Rock Canyon Panorama Loop Trail

Dieser 10 Kilometer lange Wanderweg ist dank eines steilen Anstiegs mit bis zu 400 Höhenmetern ziemlich anstrengend. Doch es lohnt sich: Oben angekommen, wirst du mit einem grandiosen 360-Grad-Panorama auf Yucca Valley, die Mojave Wüste, Palm Springs, Mount San Jacinto und San Gorgonio Mountain belohnt – den höchsten Berg Kaliforniens inmitten der San Bernardino Mountains.

West Side Loop Trail am Block Rock Canyon im Joshua Tree Nationalpark

West Side Loop Trail

Der West Side Loop Trail ist eine moderate, ca. 8 Kilometer lange Rundwanderung im Black Rock Canyon. Der Weg schlängelt sich durch Bestände großer Joshua-Bäume und Juniper Pinien hindurch. Die Wanderung bietet einen atemberaubenden Blick auf San Gorgonio, den höchsten Gipfel in Südkalifornien. Dieser Bereich des Parks ist tendenziell etwas kühler und weniger beschäftigt als andere Bereiche des Parks.

06 — Tipps Zeitplanung

Unser Ausflugs-Tipp:
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für einen halben Tag

Es ist eigentlich nicht „fair“, diesem wunderschönen Park wenig Zeit zu widmen. Wenn du nur ein paar Stunden hast und auf der Durchreise bist, konzentriere dich auf die West Entrance Station in der Stadt Joshua Tree. Denn diese Straße führt durch den Bereich mit der größten Dichte an Joshua Trees. Eine kurze Wanderung auf dem Hidden Valley Loop vertieft den Einblick in die Natur. Weiter geht es zum Panoramablick am Keys View, und vielleicht reicht noch die Zeit für einen Besuch am Skull Rock.

Unser Ausflugs-Tipp:
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an einem ganzen Tag

Wenn du dem Joshua Tree National Park einen kompletten Tag widmen kannst, nutze die West Entrance Station. Durch einen „Wald“ an Joshua Trees führt die Straße dich zum Hidden Valley Loop und anschließend zum Keys View. Als nächstes solltest du dir die Wanderung auf den Ryan Mountain wegen seiner beeindruckenden Rundumsicht nicht entgehen lassen. Am Ende des Tages lohnt ein Besuch des Cholla Cactus Garden, in dem sich ebenfalls perfekte Sonnenuntergänge beobachten lassen.

07 — Übernachtungs-Tipp

Unser Geheimtipp zur Übernachtung am Joshua Tree Nationalpark: Haus mieten am Rand der Mojave-Wüste

Airbnb in der Wüste beim Joshua Tree Nationalpark
Milchstraße im Joshua Tree Nationalpark
Haus mit HotTub in Joshua Tree
Blick vom Schlafzimmer auf die Natur und einen Joshua Tree

Wenn du nicht einen Stellplatz oder Zeltplatz auf einem der Campgrounds im Joshua Tree Nationalpark ergattern kannst oder willst, haben wir einen „Geheimtipp zur Übernachtung“ für dich: Miete doch mal ein Haus mitten in der Wüste!

Möglich ist das ganz einfach über Airbnb: In den Ausläufern der Mojave-Wüste, rund um die Orte Joshua Tree und Twentynine Palms sowie im Yucca Valley, findest du dutzende Privatunterkünfte für unterschiedliche Budgets. Oftmals handelt es sich um ganze Häuser, die durch ihren "Desert Modernism" Architekturstil begeistern.

Bereits dreimal haben wir uns solch ein Haus gemietet – und die Stille und Abgeschiedenheit in der Wüste genossen. Die Häuser sind meist sehr gut ausgestattet, geräumig, mit Fireplace draußen, vielleicht noch einem HotTub, auf jeden Fall mit Grill. Perfekt, um nach einer langen Wanderung im Nationalpark die Seele baumeln zu lassen und bei einem Glas Wein die Milchstraße zu beobachten. Für uns eines der schönsten Erlebnisse in den USA!

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Schreibe uns deinen Kommentar weiter unten auf die Seite – oder schicke uns eine E-Mail!
Gerne beantworten wir deine Fragen oder unterstützen dich bei der Reiseplanung.

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Unser Spar-Tipp:
Kaufe dir einen Nationalpark-Jahrespass!

Du planst auf deiner USA-Reise den Besuch von mehreren Nationalparks? Dann kannst du mit folgendem Tipp viel Geld sparen:

Nationalpark Jahrespass – Kosten & Gültigkeit

Der Eintritt in die Nationalparks der USA kostet im Schnitt pro Fahrzeug zwischen 20 bis 35 US-Dollar. Dabei spielt keine Rolle, wieviele Personen im Fahrzeug sitzen. Wenn du auf deiner USA-Reise den Besuch mehrerer Nationalparks planst, oder du sogar mehrfach pro Jahr in die USA reist, empfehlen wir den Kauf eines Nationalpark-Jahrespasses: Der Pass mit dem Namen "America the Beautiful – National Parks & Federal Recreational Lands Annual Pass" vom National Park Service (NPS) kostet einmalig 80 US-Dollar, ist ab dem Kaufdatum 1 Jahr lang gültig (kann also auf mehreren Reisen innerhalb des Jahres wieder benutzt werden) und gilt für 1 Pkw (und damit für alle Insassen).

Weitergabe des Passes an Dritte

Übrigens: Der Pass ist auf einen Dritten übertragbar. Wenn du den Pass selbst nicht mehr benötigst, darfst du ihn anschließend an Familienmitglieder oder gute Freunde weitergeben. Wichtig ist, dass du unbedingt die Quittung aufhebst und zusammen mit dem Pass weitergibst. Sonst wird der Pass wahrscheinlich nicht mehr akzeptiert. Theoretisch besteht sogar die Möglichkeit, den Nationalpark-Pass an Dritte weiterzuverkaufen. Nach Aussage des National Park Service ist das nicht erlaubt, steht bis dato jedoch nirgends geschrieben. Moralisch betrachtet möchten wir diese Möglichkeit nicht (mehr) weiterempfehlen – denn: Dem arg strapazierten US-Haushalt droht regelmäßig der Shutdown, was u.a. eine Schließung aller Nationalparks zur Folge haben könnte. Insofern lasst uns alle die Nationalparks durch unseren Beitrag bestmöglich unterstützen!

So bekommt du den Jahrespass

Kaufen kannst du diesen Pass entweder direkt am Eingang eines jeden Nationalparks in den USA – oder online auf der offiziellen Website des National Park Service.

Du hast Kommentare oder Fragen?

Kommentar von Alex |

Hi,

wie heißt denn die Unterkunft, die ihr über AirBnB für den Joshua Tree Nationalpark gebucht habt? 😊

Liebe Grüße
Alex

Antwort von Hendrik

Hallo Alex,

das in diesem Beitrag angesprochene Airbnb ist eine kleine Cabin ganz im Norden des Yucca Valley, ziemlich abgelegen und wahnsinnig ruhig, die sich perfekt zum Star Gazing eignet: Es heißt "The Shack Attack".

In 2022 waren wir dann etwas dichter an Yucca Valley und haben uns ein kleines Haus im Midcentury Stil gemietet – ein Architektur-Stil, der in Palm Springs weit verbreitet ist: Das "Desert Diamond" ist richig cool, allerdings nicht so abgelegen, dafür bietet es mehr Komfort!

Sollte dir Shack Attack nicht zusagen, du aber Wüstenfeeling und Ruhe wichtig sein, konzentriere deine Suche auf den nördlichen Bereich des Highway 62 bei Yucca Valley und Joshua Tree. Dort findest du für jeden Geldbeutel das passende Objekt. Alles, was südlich des Highway ist, ist schon etwas frequentierter und sehr dicht am Eingang zum Nationalpark.

So oder so: eine traumhafte Gegend (wenn man Wüste mag)!

LG Hendrik

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