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Reisebericht Zanzibar – Exotische Highlights vor der Küste Tansanias

Reisebericht Zanzibar Tansania:
Die exotische und geheimnisvolle Insel Tansanias abseits der Massen

Du planst eine individuelle Reise nach Zanzibar? Entdecke die exotische und geheimnisvolle Insel von einer authentischen, weniger touristischen Seite. Zanzibar bedeutet feinster, weißer Sand, türkisfarbenes Meer und Kokospalmen am Indischen Ozean. Was nach kitschiger Fototapete klingt, zeigt sich in Wahrheit als beeindruckende und in weiten Teilen unberührte Insel vor der Ostküste Afrikas.

Reisebericht Zanzibar Tansania

Lage

Infos zur Reise

Land

Tansania

Reisejahr

2017

Reisedauer

12 Tage

Letztes Update

05_2020

Kapitel 01 — Das ursprüngliche Zanzibar

Zanzibar abseits der Massen – in Matemwe findest du das ursprüngliche Zanzibar

Die meisten Besucher von Zanzibar wählen Hotels im Norden der Insel. Denn hier rund um Nungwi befinden sich die Traumstrände von Zanzibar – und damit eben auch reichlich Massentourismus. Wenn du etwas mehr Ruhe suchst und Zanzibar von seiner ursprünglicheren Seite kennenlernen willst, wähle eine Unterkunft an der Ostküste der Insel. In Matemwe, einem kleinen Ort an der Nordostküste, haben wir für ein kleines Boutique-Hotel direkt am Strand gefunden.

Kapitel 02 — Kleine Randnotiz

Die abenteuerlichste Anreise unseres Lebens!

Auf dem Rollfeld vor dem Flug nach Zanzibar

Unser Flug aus Dubai landet pünktlich in Dar Es Salaam — der größten Stadt in Tansania. Was wir und viele andere Passagiere bei der Ankunft nicht wissen: Wir brauchen ein Visum zur Einreise – aber das haben wir nicht. So pressen sich 300 bis 400 Menschen in eine winzige Ankunftshalle, in der sich die afrikanischen Beamten an nur drei Schaltern in aller Ruhe der Meute entgegenstellen. Allerdings bleibt uns nicht viel Zeit, denn in 60 Minuten geht unser Anschlussflug nach Zanzibar!

Willkür der Beamten — Wir schaffen es einen Beamten dazu zu drängen, uns vorzuziehen – doch jetzt muss das Visum noch bezahlt werden: 50 USD pro Person. Wie gut, dass wir zufällig Dollar dabei haben. Also auf zum nächsten Schalter, wo wir gleich die Willkür der Beamten zum ersten Mal zu spüren bekommen: Der Italienerin vor uns unterstellen sie, ihre Dollar seien Falschgeld – und weisen Sie ab. Dem Amerikaner vor uns knöpfen sie einfach das Doppelte ab. Bei uns akzeptieren sie zwar das Geld, kassieren aber kommentarlos die Pässe und geben uns mit Handzeichen zu verstehen, wir sollen einfach in der Halle warten. Klasse! Eine Stunde später drückt uns einfach ein Beamter im Vorbeigehen die Pässe wieder in die Hand.

Direkt hinter dem Piloten auf dem Flug nach Zanzibar

Die Maschine ist weg, wir brauchen einen neuen Flug — Dank dieses Theaters ist unser Anschlussflug längst weg. Man will uns eine Charter-Maschine organisieren, die uns nach Zanzibar bringen soll. Doch das dauert … Es wird immer später, die Sonne geht langsam unter, seit 24 Stunden sind wir jetzt unterwegs! Dann endlich dürfen wir in einen kleinen Bus klettern, der uns zu einem anderen Flughafen bringt.

Mit offenem Portemonnaie auf dem Weg nach Zanzibar — Am neuen Flughafen angekommen, gibt es wieder keine Sicherheitskontrollen – wohl aber Jemanden, der willkürlich die Hand aufhält: 10 USD sollen wir pro Kopf zahlen, damit wir ... ja, wofür eigentlich? Egal, wir zahlen, denn wir wollen weiter. Raus aufs Rollfeld, steuern wir auf eine zwei-propellige Maschine zu, mit Platz für etwa 10 Leute. Innen ist es stickig und heiß, keine Klimaanlage, und es riecht nach Kerosin. Kaum startet der Pilot die Motoren, hören wir draußen Diskussionen. Wir sollen jetzt nochmal 50 USD pro Nase zahlen! Klar, mit uns Touristen kann man es ja machen! Zum Glück sitzt in unserer Maschine noch ein Vater mit zwei Babys an Bord. Der Pilot fasst sich ein Herz und diskutiert die Männer fort, damit die Kleinkinder nicht länger als nötig in der Hitze leiden müssen.

Klapperflug — Dann endlich geht es los! Mit viel Schwung nähert sich die Klapperkiste dem Ende der Rollbahn und ... hebt ab! Dar Es Salaam wird immer kleiner, es ruckelt und schwankt und schaukelt ... Wenn das jetzt das Ende sein sollte, war es zumindest ein geiles Abenteuer! Nach 28 Stunden und eine Taxifahrt später erreichen wir endlich unser kleines Hotel in Matemwe Beach. Jetzt müssen wir dringend schlafen!

Kapitel 03 — Matemwe Beach

Entspannung pur in Matemwe Beach

In den nächsten Tagen erleben wir Zanzibar von der vermutlich schönsten Seite. Zwar hat Matemwe keinen Traumstrand wie im Norden, dafür hat das Dorf einen ganz besonderen afrikanischen Charater. Bei Ebbe spazieren wir fast täglich zu einem Riff, das 400 m vor unserem wilden Strand liegt. Da im seichten Wasser viele Korallen sind und Tausende Seeigel mit ihren Stacheln nur darauf warten, dass wir barfuß ihr Opfer werden, lassen wir uns von einheimischen Kindern zum Riff führen. Sie zeigen uns unterwegs alles, was im Meer zuhause ist: Korallen, Seesterne, Fische und sogar Seeigel nehmen sie auf die Hand.

Wenn wir nicht gerade faulenzen, beobachten wir die Frauen bei der Seegras-Ernte, schauen den einheimischen Kindern beim Spielen im Sand zu oder bewundern ein paar Massai-Krieger auf ihrer Wanderung.

Kleiner Junge hält Seesterne in der Hand am Strand von Zanzibar

Kapitel 04 — Gewürzfarm

Zanzibar ist bekannt für seine Gewürze

Willkommen auf der Gewürzinsel — Zanzibar hat nicht nur wunderbare Strände, sondern ist vor allem bekannt für die Gewürze, die hier wachsen. Schließlich wird Zanzibar als "die Gewürzinsel" bezeichnet, und somit gehört der Besuch einer Gewürzplantage quasi zum Pflichtprogramm. Wir organisieren einen Fahrer, der uns nach 40 Minuten Fahrt ans Ziel bringt.

Die Tour stellt uns vor eine große Herausforderung — Denn die meisten Gewürze, Gemüsearten, Kräuter und exotischen Früchte erkennen wir einfach nicht. Zuhause können wir schließlich alles gebrauchsfertig und sauber verarbeitet im Supermarkt kaufen. Woher sollen wir schon wissen, wie Zitronengras, Kardamom, Zimt, Kaffee, Pfeffer, Kokos, Zuckerrohr, Tamarinde, Vanille, Nelken oder Muskat aussieht, wenn es roh am Baum oder Strauch hängt? Uns ist es fast peinlich vor dem Guide, der uns schon seltsam beäugt. Auf jeden Fall lernen wir auf der Tour eine ganze Menge und werden uns noch oft am Supermarkt-Regal daheim an diesen Besuch erinnern.

Vanille im Rohformat

Kapitel 05 — Stone Town

Das Unesco-Weltkulturerbe auf Zanzibar: das historische Stone Town

Stone Town ist, wie es klingt: nicht aufpoliert, sondern alt, rauh und authentisch. Und mit extrem viel Charme! Seit 2000 gehört die Altstadt von Zanzibar-Stadt, deren Häuser größtenteils aus Korallenstein sind, zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Stadt ist eine der wenigen gut erhaltenen und historisch interessanten Swahili Handelsstädte. Wieder organisieren wir einen Fahrer, der uns in die Altstadt bringt.

Stundenlang schlendern wir durch Stone Town. Die unzähligen kleinen Läden, geschäftigen und belebten Märkten, sowie Moscheen, Kirchen und Hindu Tempel bringen uns immer wieder zum Staunen. Sie alle sind der Beweis für den Mix der verschiedenen Kulturen auf Zanzibar.

Ganz besonders berühmt ist Stone Town für die unzähligen arabischen Holztüren mit Messingbeschlägen oder den holzgeschnittenen Balkonen. Irgendwie erinnert uns der Charme der Stadt an das kubanische Havanna. Hinter jeder Ecke ruft man uns ein freundliches "Jambo" zu. Viele Händler bieten handgeschnitzte Souvenirs oder ihre Dienste als Fremdenführer an. Hier kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes verlieren!

Alte Hausfassade in Stone Town Zanzibar
Messingbeschlagene Haustür in Stone Town auf Zanzibar

Kapitel 06 — Matemwe

In Matemwe dicht dran am Leben der Einheimischen

Matemwe hat nicht nur einen urigen Strand, sondern hier haben wir auch die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben der Menschen auf Zanzibar zu bekommen. Wir  schlendern durch das Dorf und schauen den Menschen über die Schulter. Irre und für uns Deutschen unvorstellbar, dass Fisch einfach so auf einem Holztisch liegend, verkauft wird, und vom nächsten vorbeifahrenden Auto ordentlich zugestaubt wird. Oder die Dorfbar, im Prinzip ein kleiner Steinkubus mit Metalltür.

Als wir die hiesige Secondary School unter die Lupe nehmen, lernen wir zufällig den Direktor der Schule kennen. Er erzählt uns ein wenig über das Leben in Matemwe und auf Zanzibar, von den Problemen und Schwierigkeiten, die das Land hat. Ähnliches erfahren wir von den Menschen, die wir auf der Straße oder am Strand treffen. Kinder fragen nach Stiften, fragen nach dem Leben in Deutschland oder wollen einfach nur ein wenig Englisch-Nachhilfe von uns haben. Wir sind völlig erstaunt, wie offen und wie herzlich die Menschen auf Zanzibar sind.

Doch dann können wir die Zeit auf Zanzibar leider nicht weiter auskosten. Ein heftiger Magen-Darm-Infekt wirft Hendrik aus der Bahn, sodass wir den zweiten Teil unserer Reise nicht mehr nutzen können. Hendrik ins ans Bett bzw. die Toilette gefesselt, während Rebecca nichts anderes übrig bleibt als am Strand allein auf den Rückflug zu warten. Noch vier Wochen später, als wir längst wieder zuhause sind, hat Hendrik mit dem Infekt zu kämpfen. Auch das kann Afrika sein – es gehört nunmal zum Reisen dazu.

Dorfstraße von Matemwe – fernab von jedem Massentourismus auf Zanzibar
Klassenzimmer in der Secondary School von Matemwe

Unsere Route / Highlights

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